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Der Israelit · 1870-07-13 · Heft 28 (13.7.1870) · page 6

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Journal
Der Israelit
Volume
11 (1870)
Issue
Heft 28 (13.7.1870)
Date
1870-07-13
Page
– (sequence 6)
Language
German
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526 P. R., von Herrn H. A Granichstädten 100 st., von Herrn D. H. Pollak imd H. Horwitz 100 fl. , von Herrn Dr. Alfred Stern 10 ff., von Herrn Sigmund Pollak zu d m früheren Betrag von 100 fl. noch 18 fl., von Herrn Wilhelm Fischer 100 fl., von Herrn Jakob Moor 18 fl., von Herrn Heinrich Berger 200 fl. P.-R., von Herrn E F. Sorer 50 fl. und jährl. 10 fl., von Heirn vr. Max Strauü 60 fl, von Herrn Philipp Schönwirth 10 fl. und jährl. 5 fl., von den Herren Moritz Ritter von Kvnigswarter und Stephan Freih. v. Schey je 50 fl. jäbrl.,. von Herrn vr. Philipp Mauthner und Herrn vr. Bernhard Wölfler je 15 fl. jährl., von Herrn vr. Max Engel 5 fl., von Herrn vr. L. A. Frankl '0 fl. jährl Mit den vom Letzteren bereits gesammelten und ausgewiesenen Beträgen und Zinsen der Obligationen, inbegriffen des ersten Gründungsbetrages a 10,000 fl. von Freiherrn von Schey, 51,465 fl. lwar, 23,000 fl. Obligationen und 2,688 fl. in Jahresbeiträgen. Dazu ein für 50 blinde Kinder vollständig ein ge'ichtes HauS und Garten von Herrn I. Ritter v. KönigSwarter. Wie«. Vor vier Jahren kam ein Israelit aus Galizien nrch Balkany gewandert, wo er sich bald darauf verheirathete. Die Fesseln des Ehestandes mochten jedoch keine Rosenketten gewesen sein, denn eines schönen Tages verschwand er und lieh seine Frau im Stich. Er ließ sich in Nagy - Bajom nieder, nabm dort wieder ein Weib und überstedelte dann nach Debreczin. Später stellte es sich heraus, daß er auch in Gulizien verheiratet und seine dortige Frau heimlich verlassen hatte. Diese verfolgte die Spuren des Flüchtlings und kam endlich nach Balkany, von wo aus sie dann im Verein mit der zweiten Frau ihre Nachforschungen so lange fortsetzte, bis der Durchgebrannte in Debreczin in den Armen einer dritten Fran gefunden wurde. Jetzt trägt der galizische Don Juan, so schließt der „Ung. Lloyd" diese Geschichte, statt der Ketten Hymen's wohlconditionirte Eisenketten. Frankreich. Frankreich. Der „ Univ. Jsr." schreibt: Sehr ehrenwerthe Israeliten benachrichtigen uns, daß ein Arzt, welcher vom Consisto ium be.'uftragt ist, die Kinder vor ihrer Beschneidung zu untersuchen, den Eltera Angst macht, von Schwäche des Kinves und von möglichen Gefahren bei der Operation spricht, so daß die Beschneidung oft unnöthigerweise mehrere Tage, ja mehrere Wochen hinauögeschoben wird. Wir rufen die A'.'fmerksamkeit des Cvnsistvriums auf diese Thatsoche und verlangen eine ernste Untersuchung. Paris. (Westrussische Waisen.) Herr Nathan Meyer aus Thionville adoptirte 1 Mädchen; die Gemeinde Belfort 2 Knaben, Brüssel 6, Sarreburg 1, Würzburg 2, Bayonne 1 und Herr Benjamin Weil zu Scherwiller 1 Mädchen. (Rev. Jsr.) Paris. Die Kaiserin besuchte jüngst das vor zwei Jahren ans ihre Veranlassung gegründete Aiyl für junge Israel. Mädchen und sprach sich sehr belobend über die Einrichtungen desselben aus. (Uuiv. Jsr.) England London. Es ist bemerkenswerth, daß der gegenwärtig hier verweilende Nawab (Statthalter) von Bengalen und seine zwei Söhne nur nach jüdischem Ritus geschlachtetes und zubereitetes Fleisch essen und darum ihren Bedarf an Fleisch von einem jüd. Metzger sich liefern lassen. (Jew. Chr.) London. Der vor einiger Zeit in Paris verstorbene Lord Heinrich Seymour, hat, wie wir schon früher mitgetheiit, einen großen Theil seines Vermögens den Wohlthätigkeitsanstalten in Paris und London vermacht. Acht iör. Institutionen erhielten bereits jede 800 fl. Wie man vernimmt, wird bei der demnächst stattfindenden zweiten Vertheilung jede dieser Anstalten noch einmal 960 fl. «'halten. (Jew. Chr.) London. Den 18. Juli sind es 25 Jahre, daß Herr vr. Adler fl ine S'elle als Oberrabbiner der britischen Israeliten angetreten bat. Wie man hört, werden zu Ehren deö Oberrabbinen an diesem Tage große Festlichkeiten stattfinden. Schweden. Stockholm. Die vor Kurzem in Schweden auögesproct ene Emancipation der Israeliten hat schon Früchte getragen. Unser Glaubensgenosse, vr. R. Rubensohn, wurde zum außerordentlichen Adjuncten der Meteorologie an der Universität Upsala ernannt. Feuilleton. Säen und Hrnten. VI. Ein Freitag-Abend. Daö Wolfsohn'sche Haus, das an einer der Hauptstraßen der großen Stadt B. liegt, wird von einem schönen, prachtvoll eingerichteten Garten begränzt, eine Seltenheit in der lebhaften, volkreichen Stadt, um die gar Viele den reichen Banquier beneiden. Wenn der Gemeindediener Paltiel in Vorstandsangelegenheiten Herrn Wolfsvhn sprechen und

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