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Der Israelit · 1869-09-16 · Heft 37-38 (16.9.1869) · page 26

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Journal
Der Israelit
Volume
10 (1869)
Issue
Heft 37-38 (16.9.1869)
Date
1869-09-16
Page
– (sequence 26)
Language
German
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742 n"> m% zweitens bleiben die sechs Citate auch wenn sie n*?Dpn ’Bj; festgestellt wurden, und ms m iod ist. Siehe i"n"p;'n '’D uxto t Kotya 'roDox «ipi "nm&nD,, u»so. Von der ro^n, iniDD *inx iw on wird wohl Herr Bloch selbst zugeben, daß diese gleich den übrigen nv'NN nofci •»PD3 nwoi mo«), und das ppntsu nur ein *1DD ist. Eben so verhalt es sich auch mit den andern Citaten. Auch aus dem Commentar des Rambam zur '"->b romo ru»D ist zu entnehmen, daß, p'io^ nur als ■po Anwendung hat, denn er gibt als Ursache anpn jo tt'Dnb ->vip mso iw an: jnoyo jw dwd mon by und erwähnt gar nicht die Ableitung von Vo -p^D'-o, weil, wie gesagt, dies nur ein "pD und damit allein keine rabn begründet werden kann. (Seine Erläuterung zur d^d-i n"s"> jwd scheint wohl mit der Ansicht, daß ppnüu nur po ist, im Widerspruche zu stehen, indessen ließe sich diese mit der erwähnten Erläuterung doch, wenn auch gezwungen, in Einklang bringen; jedenfalls aber ist wlim\ der Meinung, daß ppnon nicht WDO und daher nur eine wdodk ist. Vielleicht versteht man unter DnsiD in '/ pp pmip rrnnn nrrn*t 'nsiD ivw "d’-)b:dw v'2nvd«-> unpj vr"p 'ns:D nnsn/Di robn n"s trbp# »ölwvat eben die ppnoui m«noo’j 'vip. Man sehe v"'"n pp'lvu 3N3 n"l '»TWO 3"'"s). Nikolsburg, im Zjar 5629. M. L. Cohn, Rabbinats - Assessor. Aus I. I. Rappaports literarischem Nachlaß. Mitgetheilt von Dr. A. Sulzbach. II. •no# mm ton n»o (S. 103—109.) Den dritten' Abschnitt seines Werkes betitelt Geiger „Die Ueberarbeitung", d. h. ohne Umschreibung „die Fälschung", welche mit der Bibel vorgenommen, vor Allem mit der h. Thora! Blickt man in das Inhaltsverzeichniß, so finden wir in unter der allgemeinen Rubrik „Ueberarbeitung" die Einzelpunkte: Salem, Oniaötempel, Sichem, Priestergesetze, Amon und Myab u. s. w. Einzelne Verse und ganze Gesetzesstellen werden als später hinzugekommen bezeichnet und das wird dann „Ueberarbeitung" genannt. Das Vernichten der h. Schrift bis zur Entstellung, das Niedertreten der göttlichen Pflanzung — eine Ueberarbeitung?! Nehmen wir jetzt Einzelnes heraus! S. 72. beginnt der Vers, augenscheinlich mit einem großen Lobe auf die h. Schriften, um mit einer großen Blasphemie zu endigen: „Die Bibel ist und war zu allen Zeiten ein ewig lebendiges Wort, nicht ein todtes Buch." Dach vielen Lobpreisungen Wrt dann der Verf. fort: „Was jedoch in späterer Zelt auf dem Dodeu dn fesife Mchah, das. mußte in früherer Zeit, als die Bibel noch mcht fest abgeschlossen war, durch Ueberarbeitung geschehen. Die Bibel enthielt das volle Geistesleben des Volkes, drückte es vollkommen aus, sie sprach einem Jeden seine eigenen besseren Ueberzeugungen aus, und in der energischen Wiederbelebung, welche sick in der ersten Zeit des zweiten Staatslebens unter den Zadokiten kund gab, in dem vollen Streben, die Bibel nun endlich (?) eine Wahrheit werden zu lassen, in der vollen Jdentificirung der eignen Gesinnung mit deren Inhalt mußte das nationale Bewußtsein in dem überlieferten heiligen Buche seinen ganzen Ausdruck finden, erzeugte eö arglos das ihm mangelhaft Scheinende und drückte dem Vorliegenden in aller Unbefangenheit auch den eignen Stempel auf." Jeder Jude, der sein Volk liebt und seine h. Schriften hochschätzt, wird ohne Zweifel den Anfang der angeführten Worte unterschreiben, daß die Sammlung der biblischen Schriften ein ewig lebendiges Gut für uns ist; aber nicht lebendig in dem Sinne des Verf., denn was er lebendigen Geist nennt, das ist ein irreleitender Geist, der Schatten hervorzaubert, die nur aussehen, wie belebte nmherwandelnde Wesen. Hetzen denn die Bücher etwa ihr Leben bewahrt, an denen jede Hand in jedem Geschlechte Gewalt übt, denen Glieder abgeschnitten und andere, fremde angesetzt werden? Wenn man für solch ein hinfallendes und hinfiechendes Leben einen Vergleich suchen wollte, so könnte ihn uns der alternde Baum geben, auf den der Gärtner ein frisches Reis pflanzt, sobald die Zweige absterben, damit der alternde Stamm neues Leben durch die jungen Zweige erhalte, weil seine Säfte bereits eingetrocknet sind. Der Verf. sagt nun. daß zu bestimmten Zeiten verschiedene Hände thätig waren, in die h. Schriften je nach ihrer Ansicht, Stellen einzufügen oder auözumerzen, um dieses Umgearbeitete dem Volk als die h. Schrift in die Hand zu geben. Er fügt aber auch noch hinzu, daß dies alles „arglos" geschehen sei, indem sie (die Fälscher) des ergänzten, was ihrer Ansicht nach zu fehlen schien. Die Zadokiten hätten dennoch aus eigenen Stücken in den Pentateuch in die Erzählung vom Siege Abrahams über die Könige drei Verse eingeschwärzt, nur um den Lesenden eine erlogene Vorstellung von ihrer Herrschaft und Priesterschaft zu bewahren, haben viele Priestergesetze und neue Verbote zugefügt auö Haß gegen gewisse Familien und Völker: und dies nennt der Autor eine Ergänzung sonder Arg und „in aller Unbefangenheit." Wie schön sind die Worte des Verf. in ein heiliges Gewand gehüllt, um einen unheiligen, ja unsaubern Zweck zu erreichen! Wehe, wenn der Führer der Gemeinden eine Fackel

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