Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 10 (1869)
- Issue
- Heft 17 (28.4.1869)
- Date
- 1869-04-28
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2446951-2447395-2447412--07155-2462743- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
330 Vs?": np'j\ hat durch sein Hinscheiden nicht Kur seine Familie, nicht nur unsere Gemeinde, sondern viele Gemeinden Schwabens in die größte Trauer versetzt. ’rw ru^sn yntpn du, o, wie werden die vielen Freunde erschrecken bei dieser Nachricht! Wohl starb er ,-rmv doch allzufrüh für die Hinterbliebenen, zu früh für Alle, die diesen Mann gekannt haben. Die vielen guten Eigenschaften, die dieser Mann, in sich vereinigte, sind es werth, der Oessentlrchkeit< vorgeführt zu werden, damit sein Beispiel zur Nachahmung ansporne, damit ein Jeder eine Thräne zolle dem Hinscheiden eines so edlen Bruders. . Von Jugend an in Frömmigkeit erzogen, widmete er sich unter der Leitung von idid pjpa 'tno, der ein Talmid von bup)Msur '-i war, dem nneiD und wurde einer der tüchtigsten und zuverlässigsten Er schrieb an 80 nnm nDD und zwar mjnn :ni3D«n '~i selbst staunte über das wunderbare 'a'13 das dieser Mann besaß. Bei dieser anstrengenden Beschäftigung war er, trotz seines leidenden Zustandes, doch immer so zufrieden und heiter, daß man nie einen Wunsch von ihm äußern hörte, der irdische Güter anbelangte. All seine Mußestunden verwendete er ijrrnro 'tpripn, und kein König konnte sich glücklicher fühlen, wie er es an den rnn3p war. Rührend war es anzusehen, wie er den ganzen Sommer hindurch Blumen pflanzte, und sie fast nur zu dem Zwecke Pflegte, um damit seine roiD zieren zu können, die in Wirklichkeit stets einem Blumensträuße ähnlich sah. WaS ihm besonders so viele Freunde überall, wohin er kam, erwarb, das war sein einfaches, bescheidenes, anspruchsloses Wesen, seine aufrichtige, innige Frömmigkeit, seine strenge Wahrheitsliebe und Offenheit. Bei ihm war Niemand so hoch gestellt, dem er nicht, wenn er etwas von ihm sah, das nicht recht war, offen sein Mißfallen darüber ausgesprochen hätte; überhaupt erfüllte er das -,n'ray nx rpain rain auf so edle Weise, daß ihm Niemand gram darüber war; im Gegentheil, es verschaffte ihm das größte Zutrauen. Sein ganzes Leben hindurch schon beschäftigt D’Dtc rosOQ3, suchte er noch überall besonders solche msc auszuüben, durch die er zugleich rora sein konnte. Er war nebenbei D*&r»n '2'3 y’w "mo, so daß wir mit Recht in ihm einen fast nicht zu ersehenden Verlust zu beklagen haben. Erst kurz vor live von einer Reise zurückgekehrt, wurde er plötzlich krank, und obwohl er gleich bei sich fühlte, daß er lebend sein Krankenlager nicht mehr verlassen werde, kam doch kein Laut der Klage über seine Lippen. Er sah mit Ergebung seiner Auflösung entgegen und ermahnte noch wenige Stunden vor seinem Tode die ihn umstehenden Kinder, in Frömmigkeit und Tugend auszuharren. Tim oy 33ff’i dann entschlief er sanft zu seinen Vätern, s, daß man wirklich wähnte, er schlafe nur. ' In welcher Achtung er bei Allen stand, das be-" wies die allgemeine Trauer. Fast kein Auge blieb thränenleer, als man diesen braven, rechtschaffenen und frommen Mann der Erde zurückgab. Seine guten Werke werden ihm sicher vorangegangen sein und ihm noxn D^ya beistehen. Möget nun Ihr, meine Brüder, das Bild dieses einfachen Mannes Euch vor Augen führen, und gleich ihm wirken und leben in Liebe und Frömmigkeit, in Wahrheit und Redlichkeit, damit es unserer Zeit nicht ganz und gar an Männern gebricht, welche die drei Grundpfeiler der Welt ,min n":n miay zu erhalten und zu stützen bemüht sind. Hirsch Sänger. \ t h 2 sd 2 o! T ge wi M an Aködelfee, den 30. März. Sie haben unstreitig die 21 fl., welche ich vor einigen Tagen für die Nothleidenden Westrußlands eingesandt, erhalten. Am zweiten Tage kivs war unser Herr Rabbiner Adler aus Mainbernheim hier und hat mit großem Beifalle gepredigt. Nachmittags hatte ich die Ehre des Besuches vom Herrn Rabbiner, und erzählte mir derselbe bei dieser Gelegenheit, daß er den Aufsatz in Ihrem geschätzten Blatte dx nara — bei seiner Gemeinde öffentlich vorgelesen habe, und ersuchte mich dasselbe auch in hiesiger Gemeinde zu thun. Obzwar ich erst vor wenigen Tagen zu diesem Zwecke gesammelt hatte, so wurde doch der Rach des Herrn Rabbiners befolgt und am ersten Tage nach beendigtem Gottesdienste genannter Aufsatz mit einigen Erklärungen öffentlich vorgetragen. Das Gemüth eines Jeden war ergriffen, und zeigte sich deutlich cn B'jom ’ja. Auf Veranlassung von ahpn an sollte ich heute gleich wiederholt eine Sammlung vornehmen, welchen Auftrag ich .131 nnova übernommen, und hat sich ri"a fyiebei das günstige Resultat nach beiliegendem Verzeichnisse von 113 fl. 35 kr. ergeben. Mögen nun viele andere und namentlich größere Gemeinden diesem Beispiele folgen, damit wir von solchen Schreckenserzählungen, welche jeden sromnten mim mit Wehmuch ergreifen, stets bewahrt werden. M. Löwenberg. mc Hc der Zu den ein bed Sti stak setzu wert aus men teln Ssr, tyat Hörer Stad behag Stift« Zukui edle 9 ( Hamburg. Die von dem Herrn B. Leja (i«r. Eonfeff.) in der großen Bergstraße begründete Stiftung nähert sich in angemeffener Weise ihrer Vollendung. Der Bau derselben ist auch während der Wintermonate unausgesetzt gefördert worden, und ein Besuch des Bauplatzes gestaltet schon jetzt eine Einsicht in die Zahl und Art der Freiwohnungen. Im Ganzen werden 44 Wohnungen hergestellt werden. Sämmtliche Baulichkeiten sollen nach dem geschlossenen Baucontract zum 1. September fertig ab geliefert öeträö der A 2 I hat den late R Elaste, stand n >zu erhe! Ik V des ah