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Der Israelit · 1868-10-21 · Heft 43 (21.10.1868) · page 11

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Journal
Der Israelit
Volume
9 (1868)
Issue
Heft 43 (21.10.1868)
Date
1868-10-21
Page
– (sequence 11)
Language
German
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808 theilt, [' gehen, n von n diej welche I s das | sie in | :n als | batte i sptafc i X und nrdige Glieder mppe. Weg;, an S ein ■i Jl'ls. mpel- :n er- >ch in!nan °anntnit in n^E?n e hie-; wirk- % bsicht- 5 >.d die ’l durch |; reli- ] ckellen | batte | h mit I mtlich i I D»1N 1 wi*n | Wir- I irr in | Buche I t Bullten" tr im Entferntesten obgeholfen zu haben, vielmehr den in der Vorrede ausgesprochenen Satz: „daß die leitenden Gedanken, die das Gebetbuch vor 28 Jahren in's Dasein gerufen, dieselben geblieben sind," sich durchweg treulich bewährt hat, indem dieselbe willkürliche Verstümmelung, Auslassung, Abweichung und frivole Behandlung unserer religiös-verheißenen Zukunft den Grundckaracter dieses Gebetbuches wie des vorigen ausmacht, und daö jetzige nur diese muthwillige Behandlung des Heiligen auf fast alle und no-ü zerstückelnd und zerstörend in Anwendung bringt; so sieht man sich pflichtgedrungen, DH-rin Ny"1 vnlnp 'jd t-hd ^bod •mib rnisoa onrjjni orn -oi bn hiermit öffentlich zu erklären: daß obiger üvvpnn2ii/2 von \*ai sn"3n ausgesprochener of'i rüttf iv nVs?n t~d "pno ^s?nnt> hdw auch auf die hier erschienene neue Ausgabe unter dem Namen „ Gebete der Israeliten" im ausgedehntesten Sinne hastet, 71m rpin nD~oi m^sn ♦T^n 1HD Hamburg p"2^ i"3 '3 er. mncNn p,fpf'“. DnjstPN 7npn D3n ,D”j"i;n 3pp' n"03 pnsj' Zeitungsnachrichten und Correspon denzen. Deutschland. Magdeburg, den 28. Sept. (Privatmitth.) Die jüdische Presse, welche sich stets die Förderung der Interesse der jüdischen Schule und ihrer Lehrer mit Recht in erster Reihe zur Tendenz gemacht, hat zu keiner Zeit ermangelt auf die größtenteils precäre Stellung der jüdischen Lehrer nachdrücklich aufmerksam zu machen, und Klagen von denselben über Hindernisse, Beschwerden und Kämpfe der verschiedensten Art sind auch jetzt noch häufig der Gegenstand öffentlicher Berichte. Es gereicht daher dem Fachmanne zu ganz besonderer Freude, wenn er einmal dem Gesagten entgegengesetzt die Lichtseite deö schweren Lehrerberufes hervorheben und mittheilen kann, daß man bei allen religiösen Gebrechen unserer Zeit die alte Tugend von m'nn tus nicht vergessen und überhaupt noch dem Verdienste, der Treue und Gewissenhaftigkeit in Erfüllung der Berufspflichten gebührende Hochachtung und Anerkennung entgegenzusetzen weiß. In solcher angenehmen Lage befinde ich mich heute, indem ich eine schöne und seltene Feier zu erwähnen habe, die hierorts stattgefunden und die auch weiterhin von Interesse sein dürfte. Am vergangenenn"“i feierte der hiesige Cantor und Religionslehrer, Herr Nathanson, sein 25jähriges Amtsjubiläum. Wegen des Festtages konnte die Feier nur in einfachster Weise vor sich gehen, aber sie war desto würdiger und erhebender. Gleich am ersten 12"’ Abend, unmittelbar nach dem Gottes- | dienste hatte sich die Schuljugend in dem festlich geschmückten, der Synagoge gegenüberliegenden Schullocal versammelt, um ihrem Lehrer zu seinem Ehrentage die ersten Glückwünsche zu überbringen. Nachdem der Jubilar in Begleitung des Lehrerpersonals ebenfalls dort angekommen und zuerst von demselben, dann von mehreren Schülern in entsprechender Weise beglückwünscht worden war, wurden ihm im Namen der ganzen Schule als liebevoller Beweis ihres Dankes zwei silberne Leuchter überreicht, zu deren Ankauf die Schüler unter sich collectirt hatten. Diese Scene machte auf die Kinder und auf alle Anwesenden — ein großer Theil der Gemeinde und Mitglieder der Schulcommission hatten sich hiezu eingefunden — den erhebendsten und zugleich rührendsten Eindruck, zumeist aber auf den Jubilar selbst, dem diese Neberraschung ganz unvorbereitet kam. Und fürwahr, wer begreift, was es beißt, 2f> Jabre Leiter und Führer der Jugend in einer und derselben Gemeinde gewesen zu sein, der wird einräumen, daß solche Momente die schönsten und feierlichsten im Leben des Lehrers sind. Während des MorgengotteSdienstes wurde des Jubilars rühmlichst im Schlußgebete der Predigt gedacht und ihm vom Rabbiner ein besonderer 7*0 p ’E gesagt. Nach Beendigung des Gottesdienstes, nachdem sich schon viele Freunde und Bekannte zur Beglückwünschung eingefunden, wurde der Jubilar vom Vorstände und den Repräsentanten der Gemeinde auf's Herzlichste begrüßt und beglückwünscht und ihm im Namen der ganzen Gemeinde für seine langjährige niusterhafte Amtsführung in einer würdigen Ansprache gedankt. Zugleich wurde ihm ein werthvoller silberner Pokal im Namen der Gemeinde überreicht. Der tief gerührte Jubilar dankte in entsprechender, würdiger Weise, wobei er die früheren Verhältnisse der Gemeinde, manchen ihrer früheren Vertreter, die ein segenvolles Andenken hinterlassen, geschickt berührt. Es hatte sich auch ein besonderes Comitö gebildet, um einzelne Gaben zu einem ansehnlichen Geschenke entgegenzunehmen, welches dem Jubilare dies eröfsnete und ihn besonders beglückwünschte. An diesen! und den kommenden Tagen wurde es dann von Gratulanten nicht leer und noch so manches werthvolle Privatgeschenk erhielt der Jubilar als Beweis inniger Liebe und Theilnahme. — Er sei mir am Schlüsse dieses gestattet, über den Jubilar selbst noch einige biographischen Bemerkungen beizufügen, wobei ich das N233 0“x bw iroisr nsps nicht außer Acht lasse. Herr Nathanson ist einer jener Beamten, welche sich durch innige Religiösität, Reinheit und Biederkeit des Characters, treue und gewissenhafte Hingebung an ihren Beruf, strenge Consequenz in allen Dingen und durch Umsicht und Besonnenheit das volle Vertrauen und die Hochachtung der ganzen Gemeinde zu erwerben gewußt haben und so zu sagen der religiöse Mit-

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