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Der Israelit · 1868-06-24 · Heft 26 (24.6.1868) · page 19

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Journal
Der Israelit
Volume
9 (1868)
Issue
Heft 26 (24.6.1868)
Date
1868-06-24
Page
– (sequence 19)
Language
German
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511 nsD will, wie es scheint, dies Wort nicht als Präteritum, sondern als Präsens aufgefaßt wissen. Die Säfte des rwo seien auch zur Zeit noch nicht geschwunden. Hierauf beziehen sich wohl die Schlußworte des nmiB nn> naa3 yjun ,3 vttny. Man wolle beachten, daß die erste Erklärung der 'in ganz plausibel erscheint, insofern bekanntlich Babylonien östlich von Palästina liegt und deswegen auch im '>33 als {Oiya bezeichnet wird. Wir sammt und sonders wohnen noch mehr westlich und es wäre demgemäß gar nicht außer der Ordnung, wenn die Codices des '>33 nopn mit denen der Orientalen gestimmt haben, während die unseren mit denen der Occidentalen stimmen. *) (Schluß folgt.) Literarisches. ruffn >3> nraisni niPsnn rniDJf "HD “HD Dy nnnnx iy rwarKin nnsiwi niioyom ni'iznsn niSDim nr:yn> nin^om nisw? iDty -iiK3 pr^yi nnn« mso ^3 nN 3B\1 3N3> p W > p3' 111DD1 I3inö S3H . f,1'311 in'^>3n iy npuoi .ijidi iraljrp on?]dt ,tin }3 pny 'wy Rödelheim, Druck und Verlag von Lehrberger u. Conlp. 1868. in 4, 8. XX und 804 und 88. (Schluß.) S. 78. Der Editor stellt die Richtigkeit der Leseart nttfnp nö^JS-l lest (statt ntfHjS into O>'3.) Für die erste Leseart spricht sich entschieden Abudraham aus, sie ergibt sich auch aus einem Citat bei Abarbanel; letztere, die minder richtige Leseart, kommt in einem Citat vor, das ein Zusatz in Raschi zu Jesaja 6, 3 hat und in Tosefot zu Chagiga 13 b. Es wäre noch zu ergänzen, daß die erste Leseart in Pleßner (dessen Belege im pj3> p D’Pm S. 104) und die letzte in Salomon Geiger (S. 30 n3i rv?np) ihren Vertheidiger hat. Die aus Tania §. 4 nom. Natronai Gaon angeführte und mit dem römischen Machsor übereinstimmende Leseart ntthnplM ist noch durch die Leseart des Machsor Bologna 1537 und des bereits erwähnten ital. Siddurs zu ergänzen; sie lautet hier wie im 8obibuIe lekvt *) Diese Erklärung ist dem Wesentlichsten nach vor vielen Jahren von mir im Literaturblatte des Orient anonym mitge» theilt worden. Jahrgang und Nummer sind mir nicht erinnerlich. 8- 5 nwipni mna nöteo das Wort ni3'yi3 ohne l am Anfänge. S. 85. Die Trennungspunkte zwischen di und D'pi ’n sind hier wie in fast allen anderen Ausgaben mit Unrecht gesetzt worden. Weggelassen haben diese Punkte die Siddur - Ausgaben des I. Emden, des Z. Meklenburg und des Dr. Sachs. S. 94. Die Erklärung für po durch Herbeiziehung der Stelle aus Jeremia 13, 10 hat auch Sal. Geiger im n>np n3i S. 274 mit weiterer Ausführung. S. 104. Das spachlich richtigere *)mn *pniäoi ’ttfSJ statt -]'msD3i stimmt mit Berachoth 17 nach der Leseart im r>'3; der ital. Siddur hat “pniäD^i. S. 109. Das Wort nsrtoi nach n'rwoi im Gebete u3^d iJ'34< ist nicht zu streichen, da das darauf folgende Gebet ^romn nsja y:o in dem Worte die besondere Fürbitte für Palästina enthält, wie Salomon Geiger (S. 196 des p"i) sehr richtig bemerkt. S. 125. Bei.ibq'3 p3i 0’3 p3 DHoiyn vermissen wir die Bemerkung, daß diese Phrase durch da« p3i und p3 incorrect ist. S. 127. Statt der Anführungen aus Likkute Pardeö hier und an mehreren anderen Stellen hätte der Herausgeber richtiger aus dem Pardes selbst citiren sollen; dann wären ihm auch die Erläuterungen zum Kadisch im Pardes 57 ä. nicht entgangen, auch wäre er nicht zu dem Jrrthum gekommen, S. 163 den in den Likkute Pardes citirten “iiy^N 'i Pnin für den Rokeach zu halten. Das betreffende Citat ist auf denselben Namen auch im Pardes 55 a. und im handschriftlichen Siddur Raschis enthalten. R. Clasar Hagadol ist vielmehr nach Zunz, zur Geschichte S. 567 der Lehrer von Raschis beiden Lehrern, Namens Jsaac. — S. 154. Die Leseart im bn\, welche in den Nachträgen S. XI. aus dem Buche pi Py3 nsnin gebracht wird, nämlich w^na mi> isu bsi, ist sehr beachtenswert^ zumal sie dem 5. der 13 Glaubensartikel ganz entsprechend ist. Bereits angebahnt wird diese Leseart im Machsor Bologna und im ital. Siddur, welche .in' isu *>3i statt ist» b^b lesen. — S. 223. Bei dem in manchen Gemeinden nach dem p'L njw eingeführten Gebrauch, an den Festtagen vor dem Aufheben der Thora die 13 Middoth zu recitiren, war die gerechte Mißbilligung zu erwähnen, welche die nach dem '38 ’Dipb eingeführte Weise, die 13 Middoth drei Mal (in der hiesigen alten Synagoge zuerst vom Vorbeter zwei Mal und hierauf von der Gemeinde) zu recitiren, von Sal. Geiger im p"i S. 178 unter gehöriger Beleuchtung der Stelle in Berachoth 33 b. ghid im« ppnttfö o'iiD erfährt. Der Gebrauch überhaupt läßt sich, wie uns dünkt, darauf zurückführen, daß nach 16 a. n"i jedes Fest als ein Gerichtstag in gewissem

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