Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 9 (1868)
- Issue
- Heft 26 (24.6.1868)
- Date
- 1868-06-24
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
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512 Sinne zu betrachten ist, von den 13 Middoth aber eben daselbst 17 b. es heißt: '&b ltyy pKöin;ar Dnb?nia aw ninmDD. 93ergl. K"an gum n"N §. 111; aus dem dort erwähnten Grunde unterbleibt wohl auch an einem auf Sabbat fallenden Feste, mit Ausnahme des 2"', die Recitation der 13 Middoth. — S. 237. In Betreff der Geschichte des Gebrauchs, das yaw in der ntpnp des Mußaf - Gebetes einzuschalten, war PardeS 56 b. zu citiren, zumal der Siddur des Amram Gaon und hiernach *)Dv rva tm n"K 423 die betreffende Stelle nur in gekürzter Fassung bringen. Zum Schluß der rwnp „DD'pPx 'n ’jk" war Pirke de Rabbi Elieser Cap. 4 zu beachten, wo es heißt: onn'Q anv pK2 nn»s ’a pn-ibh Kim 'Dl PiO^’ VDW DHD1K1 D'Jiy Ol' t>D3 TDH .H'lS 7DD ODOK P’SDn OO'j^K '“i »JK 1Oy- D’^D Der Gebrauch, in der Mußaf-Keduscha der Feste, uihk -in« einzu sch alten, (nach Zunz, Riten 60 im französischen Ritual auch an jedem Sabbat) findet gemäß Pardes 42 a. nur an n"n und a"' Statt, und wird von R. Eliakim von Speyer berichtet, daß er einmal dem Vorbeter befohlen habe, auch am myop Feste u-jhk -»HK einzuschalten, weil nach dem Talmud 88 b. O2V die Engel zur Zeit der Gesetzgebung den Vers pan vaa -)o» -ihk na iwhk 'n auögerufen haben. — S. 257 Dunasch, den Verfasser des Gesanges *op' am, mit dem Grammatiker Dunasch b. Labrat (lebte 960) zu identificiren, liegt kein sicherer Anhalt vor; nach ZunzKLiteraturgeschichte S. 484 gehört der Dichter des Kip» am dem 13. Jahrhundert an. — S. 321—322. Die vom Verfasser des |Ksa nu S. 36 vorgeschlagenen Emendationen für die ursprünglich dem Mincha-Gebet des Versöhnungstages angehörigen, später in das Ritual des jap 2"' aufgenommenen Selichoth sind hier nicht berücksichtigt worden. Auch ist die alte falsche Leseart r£iyn nK Dit> stehen geblieben; Satanow hat zuerst richtig nach Zecheskel 46, 14 nmaa n$Dn pk onp geändert. Ebenso sind S. 593 die Aenderungen, welche in dem Pismon a»am o*6a und in Pismon 'n 'n gemacht worden sind, um hier nicht als Anbeter der Middoth, dort als Anbeter der Engel zu erscheinen, unerwähnt geblieben. — S. 359. Im Gebete während des Priestersegens ist nmm 'pa nach dem Worte mpina zu streichen. In Uebereinstimmung mit Berachoth 55 b. haben auch Machsor Bologna und der ital. Siddur diesen nicht, weil, wie bereits von Z. Mecklenburg in dessen Siddur bemerkt wird, es unangemessen erscheine, der yp-n NniaVa gegenüber die irdische Majestät zu erwähnen. — S. 365. Bei nurn jon-m nach der,-itbd war auf den im Tosefoth zu Megilla 23 b. angeführten Grund zu verweisen. — S. 370. „Ginn isiD3 ^kidip" als Überschrift von rn^-a nye/rna konnte Berantworttiche ft&octfon: Dr. Lehmann. leicht zu der irrigen Annahme führen, daß das Stück dem Kalir nicht angehört; aber in den Nachträgen gibt der Editor aus handschriftlichen Notizen des A. Fuld, die derselbe aus dem Minhagbuche der Gemeinde Worms gesammelt, die Mittheilung, daß die letzte Strophe, welche den Namen Samuel zeichnet, einer von twaz/ *1 ktbbtd jiKJn verfaßten Hoschana gehört, dem zu Ehren in manchen Gemeinden wenigstens die eine Strophe derselben der Kalirischen Hoschana angereiht wird. — — S. 372. Zur Erklärung der Stelle my^ wbv in der Hoschana rvj/tMD ‘tk weist Pleßner im;a aHna;ua^> sehr richtig aus den Midrasch Schir Haschiriin 4, 8 Vers npa pD'ra tk hin. — S. 441. Die für das Chanuka-Fest beigegebeue Erzählung OOi'vüK n^a hat in der ed. Iellinek (Bet-Hamidrasch Th eil I. S. 146) am Schlüsse noch einen Satz, ähnlich dem Schlüsse des O'uan by Gebetes im ital. Siddur lvergl. noch Steinschneider, Catalog pag. 206 Nr. 1385). — S. 495 die Nedaction der nnaya früher -hd genannt, ist nach Zunz, Literaturgeschichte S. 12/ auf R. Elia;pin zurückzuführen; eine ausführliche Notiz hierüber hat Auerbach im Eschkol S. 7 Note 8. Zm Machsor ed. Bologna 1537 lautet die tteberschrift D'ainai d'kdj nmn K-ipt> d"? inPx 'in mow 110,1 n'dL' rw -jipk dai yiatcn ’c daa. — S. 539. Für Dy by Din’ Hix will Sal. Geiger mpffn S. 126 emendiren Oy prn niK oder ay by Dir,' ^ik, mit Belegstellen aus Schrift und Talmud überzeugend motivirt. — S. 645. Dem Gedichte nwa'd di’ liegt der Midrasch Abchir im Jalkut Abschn. n^a §. 234 zu Grunde, wie mir einmal mein ehrwürdiger Schwiegervater, der Rabbiner S. Struck in Obersttzko, gezeigt hat. — S. 712 D’yttfn dh->b im Jozer des ^n.in naL' hat seine Quelle in Bechoroth 5 b. — S. 7^0. Der corrumpirte Satz nmarpi bttKp und 'D im Silluk desselben Sabbat ist nach Sal. Margalioth in den Responsen zu emendiren ipip nöl1? pNt2/ iB/ax ’ni nb’SN ix n,ntt' NNN2 nnN m:ro pi N^O ID’ID NNN2 ‘TONi? i’N '2 rivnv rftno piaia niso tibo 'HtZO rVÜttf1? und der Sinn desselben nach den dort näher gegebenen Erklärungen aufzufassen. Dr. A. Berliner. — Verlag der Le Roux'schen Hofbuchhandlung. — Dampf» Schnellprefjendruck von I. Bottgleben in Mainz.