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Der Israelit · 1868-06-10 · Heft 24 (10.6.1868) · page 19

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Journal
Der Israelit
Volume
9 (1868)
Issue
Heft 24 (10.6.1868)
Date
1868-06-10
Page
– (sequence 19)
Language
German
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467 etwa zu setzen tyan oder rrwan oder n^arn nteny. Diese Ansicht scheint unterstützt zu werden durch den vorgeschriebenen Wortlaut: »mox nb& Oda. Der Ehemann hat in den vorhergehenden Paragraphen Allerlei zu sprechen gehabt, der n^v hingegen hat ja bis jetzt lein Word gesprochen. Ferne ebendaselbst §. 4 wim ann ir^scm xrp «^i ne'». Der Talmud aber und alle Poßkim gestatten ausdrücklich, eine Frau zum en zu machen. Vergl. p"ri"x Cap. 141 §. 31, 33, 54 ebendaselbst Cap. 142 8- 1* Es ist mir keine einzige abweichende Meinung bekannt. Aehnlich verhält es sich mit der Bestimmung des a".-r"v daselbst §.5, daß tasa .Dns'.D mia rmjn kein rptw sein dürfe. S. j/"n"N Cap. 141 §. 33. Nun dürfte man allerdings zu der Annahme sich gedrungen sehen, daß, was auch vorzukommen pflegt, erwähnte Bestimmungen cmam xabpa seien, die unserem Verf. allein anzehören. Was jedoch schwerer in die Wage fällt, ist, daß hinsichts der letzter» Bestimmung Verf. mit sich selbst in Widerspruch zu sein scheint, indem er 'j j"n"D§. 15 ausdrücklich sagt: anm px onsio mna nnv nmj/u tox Vor einiger Zeit habe ich zufällig diese Bedenken einem bedeutenden Talmudgelehrten mitgetheilt und hat dessen Antwort mich durchaus nicht befriedigt. Gleichwohl -an pd a'dsv *nn dx. Nach der gemachten Erfahrung an der Erklärung des vaa üHyn paninr iaa dürfte er wohl dennoch das Richtige getroffen haben. Gleichwohl ist sehr zu verwundern, daß kein einziger der mir bekannten D’jnnx diesen Wiederspruch bemerkt und beanstandet zu haben scheint. (Forts, f.) Literarisches. rwn nD-om n6snn dbn "HD -hd Op nnnnx ip nn»tEr«io nnsi»ni nnoyoro rwnsn meoini nnjyrt? mn^Dm mroan \m iim rmnx mx: b nx DO'n "ViD1? pm "niDDl “OHIO Lm?Dn » (.TOT! ly rpuoi nroi ma^rD on *)dh rp~ix p pnif’ '"p Rödelbkim, Druck und Verlag von Lehrberger u. Comp. 1868. in 4, S. XX und 804 und 88. (Fortsetzuna) Vor Allen aber gebührt Wolf Heidenheim der erste Rang, da er, geleitet von einer ausgebreiteten Kenntniß auf dem Gebiete der hebräischen Grammatik und unterstützt von guten Abschriften und alten Ausgaben für die Herstellung eines correeten TexreS werthvolle Beiträge geliefert und sich damit ein bleibendes Verdienst erworben hat. Sieht man sich doch noch heute mit besonderer Vorliebe nach einem Heidenheimschen Siddur um, wenn man der lernenden Jugend ein eorrectes Gebetbuch in die Hände geben will. Heidenheim war auch damit beschäftigt, neben seiner Siddur-Ausgabe mm nsar, in dessen Einleitung er sich über den Werth eines correcten Siddurs ausspricht, auch noch eine kritische Ausgabe unter dem Titel mm rnd.i zu veranstalten, wie es sich aus dem hinterlaffenen, aber nicht zum völligen Abschluß gekommenen Mrterial ergibt. Dasselbe, wie auch Heidenheim's Marginal - Bemerkungen zur Ziddur- Ausgabe des Sal. Hanau ed. Dyrensurth 1780, fernw Heidenheims Varianten-Lese aus dem handschriftlichen Machsor vom Jahre 1286 und dem vom Jahre 1296 und endlich critische Bemerkungen und sachliche Erklärungen, welche Heidenheim zu ferner Siddur- Ausgabe ed. Rödelheim 1806 gemacht, lagen dem Herausgeber des critischen Siddur, den wir eben näher besprechen wollen, zur Benutzung vor. Herr S. Baer, der sich bereits durch die von ihm edirten Ausgaben nixsin, na« mm, m apb und mi'pn mo als ein würdiger Nachfolger Heidenheims auf diesem Gebiete bewährt hat, hat es verstanden, diese literarische Hinterlassenschaft Heidenheims (ein anderer Theil derselben befindet sich in Oxford und harrt noch der Erlösung durch die Veröffentlichung desselben) in geeigneter Weise zu verwerthen und zum Gemeingut Aller zu machen. Außer diesem schätzbaren Material aber standen dem Herausgeber bei der Bearbeitung und Commentirung dieses SiddurS noch folgende Hilfsquellen zu Gebote: 8 Handschriften des Machsor, resp. deS Siddur aus der Zeit von 1246, 1407, 1412 u. s. w.; ferner 6 Editionen aus dein 16. *), 5 aus dem 17., 15 aus dem 18. Jahrhundert und 5 Ausgaben aus der Gegenwart. Bei der Reichhaltigkeit und dem hohen Werth dieses critischen Apparats und bei der Tüchtigkeit des Herrn Baer als Grammatiker und Massoretiker läßt sich ein nur günstiger Rückschluß auf die Leistungen des Herrn Baer in Betreff dieses neuen Siddur mit vollem Rechte machen. Der Werth dieser Ausgabe besteht zuvörderst in dem in Bezug auf Schreibung, Vocalifation und Accentuation mit mafforetischer Gewissenhaftigkeit und Accuratesse reoidirten Texte deö Gebetrituals für das ganze Jahr, mit Ausnahme des zum eigentlichen Machsor gehörigen Theiles, nebst den Psalmen, dann in dem unter dem Texte fortlaufenden critischen Commentar mit den Nachweisungen über die Entstehung und Abfassung der einzelnen Gebete, mit den Varianten aus dem Gebetbuche der verschiedene.: Riren, insbesondere aber mit den sprachlichen und sachlichen Bemerkungen, im *) Herr Baer irrt, wenn er S. VI der Borreve Note 2 die Siddur-Ausgabe Prag 1512 für die uditio priucöps hä:t, da, wie er aus Steinschneiders Catalog }>*g 303 zu ersehen ist, jener Ausgabe die von Persaro >505, die von Fano 1503 und die von Soncmo 1486 vorangingen.

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