Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 9 (1868)
- Issue
- Heft 14-15 (1.4.1868)
- Date
- 1868-04-01
- Page
- – (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/2446951-2447343-2447357--06008-2461543- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
255 nio ist, und hinsichtlich dcffen, was unter i*o.i zu verstehen sei, divergiren dort »i&i und neoin ob »vi c»yy oder nen 'Di. Hingegen ist hier in unserem Falle das Geld der 'vu iiD'r«, denn wie bekannt, ri'vn iDLii r"y und müßte jedenfalls ganz ins Meer geworfen werden. Aber noch mehr! In unsrer fraglichen Stelle wird die Frage gestellt122D myD P '»i: wenn Jemand solches Geld hat, darf er den damit auslösen? Anlw. Ein solcher Fall kam vor R. Jmi und er sagte nbon DP nwn Ist die Frage hiermit beantwortet? Welche 1*0,1? wovon? und worin besteht die ,1*0,1? Daß der v"o gar nicht ausgelöst ist, ist selbstverständlich; das Geld hat ja nicht den geringsten Werth, ist 1*01-1:1 iid*j. Was soll denn nun ins Meer geworfen werden? Wem kann es einfallen, daß der Talmud solche Sinnlosigkeit hingestellt? Ich glaube, daß diese Schwierigkeiten allein schon Grund genug sind, von der Annahme, daß d"pd gleich fei i"yo, ganz abzugehen, und zwar um so mehr, als ich diese lediglich auf die in meinem vorigen Aufsätze angeführten Namen, so wohlklingend diese immerhin sind, zurückzuführen weiß, und sogar die dort angeführte Stütze auf 4a ustd d"d 112112 eine sehr hinfällige ist. Ob noch sonst irgend ein Commentar Liese Annahme hat, ist mir ebenfalls unbekannt, da auch mir nur derselbe Jeruschalmi zur Hand ist, über besten Mangelhaftigkeit H. Rab. D. mit Recht klagt, und der — beiläufig bemerkt — noch oben drein voller Druckfehler ist. Kommen wir nun zur Sache selbst. Wenn H. Rabb. D. meint, daß ,1*0,1 1P1' nur bei,1*0,1 niD»*t verkommt, so bedarf dies der Berichtigung. Die Sentenz ,1*0,1 i'di' kommt auch bei solchen DniD'N vor, die keine ,1*0.1 »i:d»k sind, und wird besonders bei cenp sehr häufig in Anwendung gebracht. Ueberhaupt gehört sie zu den Prozeduren, die in Anwendung kommen, o'TD'K zu vernichten, wie nsnw und 1112p, und wird fast ausschließlich gebraucht , wo Geld und Metavgeräthe der Vernichtung übergeben werden sollen, weil dies hierin das sicherste Mittel ist zu verhüten ibpi n^> tna» *bv. Auch ist das n^ci D'1? nicht buchstäblich zu nehmen, sondern sind auch nnu in» darunter zu verstehen. H. Rab. D. gegenüber bedürfte es hierzu keine Belege. Da diese Blätter aber auch vielen Minderkundigen zu Händen kommen, will ich außer viel-rr anderen, nur folgende Stellen hier anführen: Schon in der Mischna d’Ids bei pcn heißt es o»V b'vv in nnV 11m neo ferner iiyo i"2 i»n r6ci v'b '2b' racn »di perneo. Hier bemerke ich, daß dies kein eigentlicher 1*0,1 iM'« ist, denn das nachfolgende;PyiD tPi pu *0 hat nur seinen Grund, «eil er als iPya mctc? r«Dn anzusehen ifk ntn das. Ebenso N"y *<"' ib'pD, ferner 1111' P : ay i"b inon .id*P i^'v' icn. Ferner yan« bip^: K"y o"a paiy «ima 'ivi »m. Ferner : 'i^i a"s Dpp» naVani» ibvi v'b D2'bi» iD*r iDi Apmfin. Wir finden das hier Gesagte bestätigt in der oben bereits angeführten Mischna a"y ‘b mion, woselbst aufgezählt sind papni psrutoi, da heißt es ausdrücklich n*t '121 ^12^ *)nieP -pnar und wenn daselbst R. Jehuda bei «y>pn rwon sagt id*6 ijV»d\ so beweist dies gerade die Richtigkeit dieses Grundes s. ntn das. Mehr aber noch in einer Borajita ipy»n iv.12 :**"D i"d ndi» n^on 11210 P21 iiyo Dpi» Dp2iiiD2 in»s Und daß auch unter ibvi er andere Gewässer zu verstehen sind, wenn solche sich nur zur Verrichtung des Hineingeworfenen eignen, ergibt sich aus vv r"y, wo es ausdrücklich heißt i^v.i oP und doch sagt R. Chisda daselbst in einem Falle, als ein Faß 1DJ i" mit andern vermischt wurde ':i: yai** bipr7 »itcoi *nua ntsn. R. Jost sagt sogar .11m pniff i'iv und dies adoptirt Maimuni ^1 Pi i"s r"y ^iab.i sieh auch pn" 10 das. Ferner 'ödh vr"y n"2 dtids nny i"i. Endlich besagt auch M. Abr. 445 § b durchaus nichts Anderes. (Schluß folgt.) man in Erwiderung der in Nr. 3 gebrachten Notiz. So sehr ich auch durch die in Nr. 3 gegen meine in Nr. 41 und 42 vom vorigen Jahre ausgesprochene Ansicht über die Erklärung des Namens dido»2x, von Herrn Deutsch gerichtete Widerlegung Anfangs in meinem dort gegebenen Urtheil einigermaßen wankend gemacht worden und in Zweifel gerathen bin; so schwanden doch bei tieferem Nachdenken über die dagegen erhobenen Bedenken und Ernwürfe zu meiner Freude doch gleich wieder alle diese Zweifel und Bedenklichkeiten, wie leichte Morgennebel vor dem immer Heller tagenden Sonnenlichte in Nichts zerstieben. — Herr D. hat sich zu beweisen bemüht, den von mir ausgestellten Oiv0'2*k, den ich für den Eumenes, Geheimschreiber des Alex. Magnus darzustellen mich beflissen habe, scheinbar unterstützt durch einige Vorgefundene Citate, als Zeitgenossen des R. Meier hinzustellen, mithin meine ganze Behauptung und Beweisführung zu annulliren. Ich erlaube mir daher meine Gegenbeweise gegen die erhobenen Zweifel über meine dort ausgesprochene Hypothese in Betreff jenes fraglichen Namens den geehrten Lesern dieses geschätzten Blattes zur gütigen Beurtheilung vorzulegen. Was den ersten Einwand '1 n*t nun djdo bm I’nd betrifft — welches Beleg übrigens auf der dort citirten Stelle sich nicht vorfindet, — so halte ich d i e s e n Dido mit einem in beiden Stellen des Midrasch angeführten dido'Dk keineswegs für identisch, «eil beide zwei ganz verschiedene Personen darzustellen scheinen. Wenn jel och dagegen Ruth r. n*t 2*w nun dido»3k d"i angeführt wird, wo deullich didoon für dido