Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 9 (1868)
- Issue
- Heft 6 (5.2.1868)
- Date
- 1868-02-05
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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102 aung seines Meistert. Nach einem Jahre war der jünge Fränkel so weit in seiner Lehre vorgeschritten, daß Jean Laurier erstaunt über seine außerordentlichen Fortschritte, keinen Lohn mehr von ihm annehmen wollte, weil er nicht mehr wie ein Lehrling, sondern wie ein Geselle arbeitete. Aron Fränkel kehrte später nach Fürth zurück, wo er sich als Goldarbeiter etablirte- Der Gewinn an den Gegenständen, die er aus der goldnen Wiege fabricirte, war so groß, daß er ein sehr reicher Mann wurde und seinem Vater und Onkel den Werth der Wiege zurückerstattete. (Fortsetzung folgt.) i k z m i u e m. zum 1. Juni d. I. wird die Lehrer- und Cantorstelle in hiesiger Gemeinde vacant. Das Gehalt ist, außer den nicht unbedeutenden Nebenaccidentien, einstweilen auf 300 Thlr. nebst schöner Wohnung (Schulgebäude mit Garten) und freier Heizung festgesetzt. Reflectanten wollen sich gefall, beim Unterzeichneten Vorstand melden. Peckelsheim, im Januar 1867. Der Vorstand der israel. Gemeinde. ALei der hiesigen Kreis-Synagogen-Gemeinde ist zum V 1. April c. die Stelle eines Religions-Lehrers, Schächters und Vorbeters zu besetzen. Befähigte Bewerber, welche auch im Stande sind, deutsche Vorträge zu halten, belieben sich baldigst bei dem Unterzeichneten Vorstande zu melden. Das fixirte Einkommen dieser Stelle beträgt jährlich 300 Thlr. und die üblichen Nebeneinkünfte. Gumbinnen, im Januar 1866. _L. Löwerson, Gemeinde-Vorsteher. Vneatur. Die Lehrer-, Vorbeter- und Schächterstelle der iSrael. Gemeinde Osthofen ist vacant geworden, und wollen sich qualificirte Bewerber gefälligst unter Beifügung ihrer Zeugnisse an den Unterzeichneten wenden. Der fixe Gehalt beträgt 275 fl. Die sehr einträgliche Schächterstelle veranschlagt zu 175 fl. nebst freier Wohnung und Schulgarten; außerdem ist dem Lehrer vermöge seiner freien Zeit zu Nebenverdiensten viel Gelegenheit geboten. Osthofen (Nheinhesten), im Januar 1868. Der israel. Vorstand M. Levy. Assneie-Gesuch, Für ein Dätail-Geschäft in einer kleinen Stadt der Schweiz wird ein junger Mensch gebucht, der etwas von Buchhaltung versteht und kleinere Reisetouren machen könnte. Derselbe könnte mit einigen tausend Franken Antheil am Geschäft erhalten. Allfällige Bewerber wollen frankirte Offerten an die Expedition d. Bl. unter D° W. Nr. 139 einsenden. rCm anerkannter Talmudist, in den besten Jahren, verheirathet, der nimm nnnn von anerkannten Rabbinern besitzt, auch .invio Drw und ^nio ist, wünscht eine Stelle als »ja n« nv^i a'nen y"itt min Nähere Auskunft ertheilt Herr Rabbiner Dr. Joel in Krotoschin. (Lin tüchtiger Elementarlehrer jim miip, der auch Unterricht in moji ruerc ertheilen kann, sucht in einer größeren Gemeinde eine passende Stelle. Franco-Offerten unter Nr. 120 besorgt die Expedition d. Bl. Lehrer-Stelle vacant. Durch Berufung des Religions-Lehrers hiesiger Gemeinde nach Frankfurt a. M. wird die Stelle vacant. — Gehalt 300 fl. nebst freier Wohnung und Nebenverdiensten. Bewerber, welche gleichzeitig die Functionen eines Schächters und Vorbeters versehen können, wollen sich in frankirten Zuschriften wenden an W. Rosenbaum. _Memmingen, im Januar 1868._ Al ~\T M $8# Den verehrten Herren Weinhändlern und Privaten mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß zu by“2r\ nos bei mir französische, deutsche und ungarische Weine, sowie auch französischer Weinessig, diverse Liqueure in feinsten Qualitäten und zu den mäßigsten Preisen zu beziehen sind. Besonders mache darauf aufmerksam, daß ich fortan meine französischen Weine von einem anderen Hause in Frankreich, wie bisher, beziehe. Der neon derselben ist von dem Herrn Oberrabbiner Cahn in Marseille, besten Authenticität schon eine Reihe von Jahren von unfern bewährtesten deutschen D»jan selbst als di» »ta hdeo n»»nie6 miD pan nanyn mm bestätigt und anerkannt ist. I. S. Alexander, Weinhandlung, Frankfurt a. M.