Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 9 (1868)
- Issue
- Heft 3 (15.1.1868)
- Date
- 1868-01-15
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
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- Amoraim 2× ep/1003430
- Rashi 1× ep/1002670
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51 Diese beiden unter sich in Widerspruch stehenden Erklärungen zwei verschiedener Taü»^>lehrer, die obendrein noch mit der Ansicht R.'s »Mzlich der Verb ndung resp. Trennung des nn« mit "pi contrastiren, hat Hr. B. zusammengemischt und dadurch eine Verwirrung in seinen Supercommentar gebracht. Aus dem Gesagten ergibt sich, daß R. in der Thora im Resultate mit der zuerst im Talmud erwähnten Ansicht übereinstimmt, in der Begründung aber von derselben sowohl in der Verbindung von nriN und “pi, als auch in der Erklärung des &ü&n wao abweicht. 11) 5. M. 32, 5. njtfD pt^Sai 'di mpy ^py in nwipyi moipy r\'vm? mSin. Als die Mischnastelle, auf welche hiermit verwiesen sein soll, bezeichnet Hr. B. i"j pSin, bemerkt aber in seinem Commentar, daß unsere Talmudausgaben dort nicht nianpy, sondern nur niDplfl niP'1 haben. Wir müßten demnach annehmen, daß R. die Lesart rY^pyi nipn vor sich hatte, was wir — obgleich alle unsere Ausgaben Raschi in Cholin zweimal niftipy schreiben lassen, einmal bei der Erklärung der Stelle selbst und dann noch ein Commentar unter dem Schlagwort onpn ap’J — nicht in Abrede stellen wollen. Doch auch so haben R's Worte noch eine Schwierigkeit, denn das als Beleg angeführte Citat wird als nityn ptffSa bezeichnet, während es nur eine JOD'Ö, der Ausspruch eines Amora ist. Ueberall aber, wo sich R. des Ausdrucks rwo pffSa bedient, ist das Citat entweder wirklich eine Mischna oder auch eine Boreitha, weil bekanntlich die Boreitha in der Sprache der Mischna abgefaßt wurde ru^D pePa coan iity, aber besser: weil diese niisnn mcpo zum größten Theil von R. Juda Hannaßi, dem Ordner und Sammler der eigentlichen Mischna, vorgetragen wurde, wie dies in p"a 'Din näher erörtert ist. Die Boreitha ist gleichzeitig mit der Mischna verfaßt, daher auch ihre Sprache und Ordnung der der Mischna entspricht. (H. B. selbst weist im Anhänge S. 372 bereits auf diese Eigenthümlichkeit R.'s, die Boreitha auch Mischna zu nennen, hin.) Wenn dagegen die von R. angezogene Stelle weder eine Mischna noch eine Boreitha, sondern nur der Ausspruch eines Amora ist, so bezeichnet sie R. mit dem Ausdruck pt^3 wie z. B. 1 M. 49, 10 u. 11; ebds. 32, 21. (H. B. hat das Wort tnoi, welches in den früheren Raschi-Ausgaben an diesen Stellen und anderwärts stand, stets in niQvn umgeändert; den Grund dieser Umänderung gibt er S. 372 an). Daß aber R. auch eine toD'D, den Ausspruch eines Amora als ruwD pa6 bezeichnet, dürfte wohl schwerlich zu beweisen sein. So lange hierfür der Beweis nicht gebracht ist. muß die Bezeichung ppSa rutPD für die fragliche Stelle, die eine sod’D des Amora Seira ist, auffällig erscheinen. Als bloße Conjectur möge noch folgende Erklärung ihren Platz hier finden. In a"y *i"a nS'io lesen wir und zwar in einer Boreitha: rwp# nioipy (pa bw) in* tojn vsa n« w *6. Dieses Citat mag ursprünglich im Raschitexte gestanden haben und daneben auch das oben angeführte aus Cholin; die Stelle hieß vielleicht ursprünglich mSin p) VT nipo pffSai nuznpy n’i'tytff, ein 'Abschreiber hat aber die 3 Worte pi ni&npy in’ aus Versehen wegzelassen. (Forts, f.) Fürth, Tischri 5628. vr. Sg. Auerbach, Direktor der israelitischen Bürgerschule. Bemerkungen. Die Correctur in dem p^-rn Di -hd § 137 welche wir in der „wiffenschaftlichen Beilage" Nr. 16 und 17 v. I. 66 lesen, ist die allein richtige und findet sich bereits in dem im Jahre *o"nn unter dem Titel D'D.n nana zu Wien erschienenen poi mo, dem ein denselben genau erläuternder Commentar beigedruckt ist, welcher ebenfalls "n aa’D n"io p&un ann d 'bw zum Verfasser hat. In Bezug auf § 178 sagt Herr Rabb. Deutsch: „Die Worte Dia 'nyn ponins? idd geben gar keinen Sinn. Was in aller Welt hat der Name des Schreibers mit der Unterschrift der Zeugen gemein? Auch hier dünkt mich eine Verschiebung stattgehabt zu haben, und sind diese Worte hier zu streichen und später § 187 nach La"si a"aD Dny on«, wo sie nicht stehen, einzuschalten. Kaum hatten wir diese Worte gelesen, so dachten wir daran, daß, da es bereits im Rema E. H. 130, 11 und im i"D 62 ausdrücklich heißt, daß sich die Zeugen nur mit ihrem tsnpn dv, nicht aber mit den D”ii'a zu unterschreiben haben, der Satz Dia Dnyn pomne? idd nichts anderes sagen will, als daß unter dem s"DO nur der anpn os? des Schreibers, nicht aber sein »iJ’an zu verstehen sei, und muß der Name, womit der Schreiber während des Din ">hd angesprocheu wird, demjenigen, mit welchem die Zeugen den Scheidebrief zu unterfertigen haben, insoferne gleich sein, daß er ebenso wie dieser ein anpn Dtp sei. Da nun auch die Richtigkeit dieser Erklärung in dem genannten Werke ihre Bestätigung findet, so wollen wir die auf diesen § bezughabenden Worte desselben hier wiedergeben. Diese lauten: P’oa nra «ara 'nana Dia cnyn poninp idd kt'di i"a jd'ddi nawn. Im § 35 lesen wir nun: ann pomriff idd) s"as «n r"aa onym Syan 'jsa nOiov (Dia D'nyn. Auch hier bemerkt der Verfasser, daß er den eingeschalteten Satz bereits im § 26 erklärt habe. Lesen wir nun daselbst nach, so finden wir, daß der Verfasser nach Anführung des n"nn 234 es deutlich au-spricht, daß sich die Zeugen mit den D"ü'an moff nicht unterschreiben dürfen, pD’i Sy iyS 8'8inS«vrt,