Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 9 (1868)
- Issue
- Heft 3 (15.1.1868)
- Date
- 1868-01-15
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
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a wann so auäf, daß sie mir mit dem p"nff angesprochen werden sollen. Er sagt auch ferner, haß er darum nur die Erkundigung nach den? ’ p n 21 d m d w des Schreibers als nothwendig bezeichnet, weil sowohl der ->-012 Ban als auch der enao denselben während des nno Ban nur mit diesen Namen anzusprechen haben, und schließt seine diesbezüglichen Bemerkungen mit folgenden Worten: D'n'oi&tp dwu 'N'rr-.w OL'y Toro n? n'no .i'D2 v'qd Nb-n D”)J’2n aoa jidk So lesen wir auch im Commentar zum w'i v"n2) B"la'2n DJf 1’2tf Dm “ID1DH OL7 1'2ln- § 52, daß das in demselben stehende V'a3 sich auf die im § 35 vorkommenden und erklärten Worte onyn pcniiw ibd DX2 beziehe. Hierüber sagt der Verfasser Vas }"a2 -)S:0 '2) 2irONCP QlpD t>33 pl H"b '’D3 L7"v2 p ->vP tps*\ Wir finden daher sowohl im ß 53 als auch in den §§ 189 und 237 die Worte ö"dd iehd y'J2, welches b"JD sich unstreitig auf das im § 35 Gesagte bezieht. Aus dem bisher Gesagten wird man leicht ersehen, daß es uns bei diesen Bemerkungen weniger darum zu thun war. auf die von Herrn Rabb. Deutsch selbst als Kleinigkeiten bezeichneten Correcturen, als vielmehr auf das genannte Werk aufmerksam zu machen, welches wir zugleich allen nanmn ndd cpupv auf das Wärmste empfehlen möchten. Dies umsomehr, als demselben weder eine seiner Dignität angemessene Verbreitung noch die ihm gebührende Würdigung von Seilen der Fachgelehrten zu Theil geworden. Wir sagen, es habe dieses Werk die ihm gebührende Würdigung noch nicht gefunden, und halten uns zu dieser Annahme vollkommen berechtigt. Denn es ist, angesichts der vielen Beurtheilungen, deren sich die allerneuesten Erscheinungen auf dem Gebiete der jüdischen Literatur zu erfreuen haben, wahrlich zum Verwundern, daß das D’Dn td-q, für dessen Gediegenheit der klangvolle Name des hochgelehrten Verfassers die sicherste Garantie bietet, von Seiten der jü ischen Presse weder eine günstige Beurtheilung noch irgend eine Besprechung erfahren; ja, daß des Vorhandenseins dieses vortrefflichen Werkes selbst in den „Literarischen Anzeigen" mit keinem Wörtchen Erwähnung gethan worden. Wir erachten es daher als unsere heilige Pflicht, die geehrten Leier dieses geschützten Blattes mit dem Inhalte diesis Meisterwerkes bekannt zu machen, und glauben uns derselben dadurch am besten entledigen zu können, daß wir es in Folgendem nach unseren schwachen Kräften besprechen, die durchgreifende Beurtheiluug aber einer kräftigeren Feder überlaffen wollen. Das Werk O’cn dd-o erhielt diesen Namen nicht von seinem genialen Verfasser, sondern von maon mn V'r -lyüTDpaans yoj jpj n"?o an"Kcn, welcher in der hiesigen Gemeinde viele Jahre als fnngirte, wo er das AbichreibeM^r Copie des Manuscrrptes veranlaßte. Daß mW« die Echtheit der obengenannten Cope, die sich in seinen Händen befand, nicht der geringste Zweifel zu setzen ist, erhellt nicht nur aus der dem Werke vorgedrucklen Vorrede des Herrn Frankfurter, sondern auch aus den das Werk auf das Nachdrücklichste empfehlenden moson, deren Inhalt wir gelegentlich hier in Kürze wiedergeben und einige Bemerkungen daran knüpfen wollen. — Während nämlich '\J 2"O pp“73N pNJB und pKan b"i “uvon am» nur einfach auf den großen Nutzen des in dem Werke enthaltenen Quellennachweises aufmerksam machen und sich begnügen, zu conüatiren, daß viele, ja selbst große Gelehrte, in diesem Werke noch viel Neues finden werden, bemerkt ’"a 2:2pT2K p&un, daß viele schwierige Stellen, welche der rva und die übrigen D»annx in dem a"D als solche bezeichnet, durch diesen Commentar genügend erklärt werden und daß die genannten D’annk* nur darum so manches in dem pcaa vid gerügt haben, weil ihnen derselbe nicht zu Gesichte gekommen. Zur Erhärtung seiner Aussage führt '"a pNan mn zwei Beweise an, welche durch den folgenden vermehrt werden können. (Schluß folgt.) U a t iz. In Nr. 41 und 42 sucht Herr Dr. Aron Hirschfeld mit vielem Aufwand« von Scharfsinn und Belesenheit darzuthun, daß man DiD»a;a< Feldherr Eumenes gewesen, genannt Cardianua, von seiner Geburtsstadt Cardia in Thracien, Geheimschreiber bei Philipp und Alexander von Macedonien: S. Jer. Peah 15, 2 /m\ ri-r man oion tkö; mithin war Dio»a2« Zeitgenosse des N. MLir. Zwilchen Alex. M. und R. Märr liegt mindestens ein Zeitraum von 400 bis 500 Jahren. Man könnte etwa einwenden, Dio»a und did»j3« seien verschieden. S. jedoch Ruth r. (’cya “icani 2"O): man Dio\ns '121 man,-6 d"-i nbyi wx nna. Hier steht deutlich did'J3n. Vergl. Schemoth r. C. 13: dwzh b"n tn man ff. Schwerlich war der dort vorkommende \xJ2n *jdi» N2« ein Zeitgenoffe des Alex. M. D. Deutsch, Rabbiner. An die geehrten Einsender wissenschaftlicher Arbeiten. Wir bitten um freundliche Geduld, wenn sich der Abdruck der Einsendungen verzögert. Wir werden in diesem Jahre mehr wissenschaftliche Beilagen bringen und hoffen so, allen Wünschen gerecht zu we'dcn. Zugleich bitten wir, das Hebräische in Quadratschrift zu schreiben, da die Setzer der hebräischen Sprache nicht mächtig sind. Verantwortliche Redaktion: Dr. Lehmann. — Verlag der Le Rou;'schen Hofbuchhandlung. — Dampf - Schnellpressendruck von I. Gottile^en in Maim,