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Der Israelit · 1868-01-15 · Heft 3 (15.1.1868) · page 14

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
9 (1868)
Issue
Heft 3 (15.1.1868)
Date
1868-01-15
Page
– (sequence 14)
Language
German
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4$ föfebnen Herrsch Fränkel birgt. Eine weiße marmorne Ehrensäule hobt sich anmuthig aus dem grünen Laubdickicht der Cypresien hervor, welche ihre traulichen Schatten über den epheuumrankteu, mit dm Gräbern Gabriel und Eliseba's geschmückten Hügel werfen. Eine silberne Kanne mit einem Waschbeckm, Symbol seiner Abstammung aus dem Haufe Levi, und besten Name mit goldnen Buchstaben glänzt an der vorderen Seite des Denkmal's, während auf der andern Seite die prophetifchm Worte Jesaias leuchten: Die Tobten, sie leben! Die Leichen erstehen; In Jubel aufschweben Die, so zum Staube geh'n. (Fortsetzung folgt.) I ns X E2 I G E H. (@ t n $ e f a tt b t*) Brüssel, im Januar. Den beiden trefflichen Knaben-Instituten der Herren Anschel und Kahn hat sich seit einigen Monaten ein drittes für Mädchen zugesellt, das von Fräulein Helene Bloemendal, einer geborenen Holländerin, die in Düffeldorf und Heidelberg mit glänzendem Erfolge als Erzieherin und Lehrerin eine Reihe von Jahren thätig war, geleitet wird. Fräulein Bloemendal ist nicht nur eine theoretisch vorzüglich gebildete Dame, sie besitzt auch den rechten praktischen Sinn und Tact, ein tief religiöses Gemüth und all die Qualitäten, die nöthig sind, um die reifere weibliche Jugend zum Guten, Wahren und Schönen heranzuziehen. Die Fortschritte der Zöglinge werden heute schon von verschiedenen Seiten gerühmt, zumal es die Direktorin verstanden hat, ausgezeichnete Lehrkräfte für ihr Institut zu gewinnen. Wir erachten es darum für unsere Wicht, diejenigen, die es vermögen, ihren Töcktern eine distinguirte wiffenschaftliche Ausbildung zu Theil werden zu lassen, auf das gedachte Pmfionat in Brüstel hinzuweisen._S. Annonce, Zum 1. Juni d. I. wird in hiesiger Gemeinde die Schächter- und Cantor-Stelle, verbunden mit einem Gehalte von 200 Thlr. und freier Amtswohnung excl. Nebeneinkommen von ca. 150 Thlr. vacant. Qualificirte Bewerber, die auch a~np sind, wollen ihre Zeugnisse franco an Unterzeichneten Synagogen - Vorsteher einschicken. Reisekosten werden nicht erstattet. Schmiege! im Großherz. Posen, im Jan. 1668. Der Synagogen-Vorsteher Jacob Hamburger. n einem Bank-und Commissions-Geschäft in Frankfurt a. M. kann ein junger Mann, mit guten Schulkenntnisten versehen, sofort Placement finden. Auf Verlangen kann derselbe im Hause Kost erhalten. Franco-Offerten sud Nr. 58 befördert die Expedition d. Bl. Warnung. Da viele Leute heutzutage Wein und Branntwein von jüdischen Weinhandlungen' und Reisenden zum Gebrauch nD£*? kaufen, in der -Meinung, wenn sie nur von E'-nrp kaufen, so wäre dies hinreichend, uüdwenn Sie ungesetzlich behandelt werden, so wäre Olvdr-,2 bei, so erlaube ich mir hiemit die Käufer aufmerksam zu machen, daß viele Weinhandlungen am Rhein und an der Mosel den Trauben-Zucker gebrauchen, und derselbe wird von Fabrikanten D’un» genommen, wobei zweifacher per, sein kann, erstens die Fabrikation selbst, und zweitens D'u bm trtea. Auch Branntwein nDöt» wird von Trester D'u bv gemacht, wo ebenfalls die Befürchtung ist, daß diese oder andere Essenzen darin enthalten ist. -nm pon tarn — Schreiber dieses gibt dies deßhalb in die Oeffentlichkeit Dt>iy nj? Mb om H. Bär in Dernau bei Ahrweiler. Lehrer-Stelle vacant. Durch Berufung des Religions-Lehrers hiesiger Gemeinde nach Frankfurt a. M. wird die Stelle vacant. — Gehalt 300 fl. nebst freier Wohnung und Nebenverdiensten. Bewerber, welche gleichzeitig die Functionen eines Schächters und Vorbeters versehen können, wollen sich in frankirten Zuschriften wenden an W. Rosenbaum. Memmingen, im Januar 1868. Annonce. Ein junger Mann, der mit der Eisenwaaren- und Stabeisenbranche vollständig vertraut ist und dem die besten Referenden zur Seite stehen, sucht in einem größeren Geschäfte dieser Art, welches Sonnabend geschlossen ist, unter bescheidenen Ansprüchen eine Stelle. Franco-Offerten sub Nr. 70 besorgt die Exped. d. Bl.

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