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Der Israelit · 1867-07-31 · Heft 31 (31.7.1867) · page 13

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Journal
Der Israelit
Volume
8 (1867)
Issue
Heft 31 (31.7.1867)
Date
1867-07-31
Page
– (sequence 13)
Language
German
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537 Die Kosten der Pumpe derselben betragen 250 FrS., die ein wohlthätiger Mann in Halberstadt, der seinen Namen nicht veröffentlicht wiffen will, z» diesem Zwecke gespendet hat. — Amerika. Centreville Ich habe Ihnen diesesmal keine freudige Nachricht;u geben. Die Stadt Idaho im Idaho-Territorium ist beinahe ganz abgebrannt. Auch unsere Glaubensgenossen sind durch diesen Brand sehr hart heimgesucht worden. So haben die Herren Fleischmann und Heynemann einen Verlust von 50,000 D. (125,000 fl.), L. Emanuel von 10,000 D. (25000 fl.) und andere von 5,500 D. (1/1,500 ff.) Man schätzt den ganzen Schaden auf 1,000,000 D. (2,500,000 fl.). Bereits hat man mit dem Wiederaufbau der Stadt begonnen. (Hebrew.) Feuilleton. iJö D’3 Gallerte -er Rabbiner. Erste Centurie. Von E. Carmo ly. (Fortsetzung.) Die Schriften R. Mei'r Eisenstadt's entwerfen ein schönes Bild von seinem edlen Charakter. In seinem 22122 '2 ,iw nuro, zieht er gegen den Mißbrauch los, dessen sich die Groß - Rabbiner seiner Zeit schuldig machten, daß sie sich erstens durch obrigkeitliche Macht den Gemeinden aufdrängen ließen, und daß sie zweitens die unter ihrer Obhut stehenden Rabbiner kleinerer Gemeinden tyrannisch behandelten. Von Aberglauben und Borurtheilen frei, eiferte er gegen einen Gebrauch, den man bei Kindern in der Wiege beobachtete (Nr. 36 N"n, nnwo ctjs). Ebenso war er gegen den Gebrauch, daß man einem Mädchen, das seiner Unschuld verlustig geworden war, das Haar abschnitt und es unter die Haube zu bringen zwang, sobald das Mädchen sich dagegen sträubte (daselbst Nr. 35). Ueberhaupt war R. Mei'r bei seiner über Alles erhabenen Frömmigkeit kein Freund von jener Strenge, die in unsrer Zeit die sogenannte Chasidim charakteristrt: er erlaubt (Rga. II, Nr. 112) sich der Kutsche eines Jeden zu bedienen, ohne sie uuyv wn dupd auszuschlagen und ließ überhaupt Erleichterungen eintreten, die seine große Gelehrsamkeit für zulässig erachtete. Siehe daselbst II, Nr. 122). 19. pimn vbn ümziK '1 Es gibt in der gelehrten Welt mitunter bevorzugte Familien, in denen sich die Gelehrsamkeit forterbt. Zu ihnen darf man die Familie Hurwitz zählen. Abraham Levi Hurwitz hatte schon als Knabe in seiner Geburtsstadt Prag durch ungewöhnlichen Scharfsinn Aufsehen erregt. Sein Vater, R. Sabbathai, Sohn des Jesaia Levi Hurwitz, war in seiner Zeit ein ebenso gelehrter als angesehener Mann, dessen Grabstein in Prag seine Verdienste verewigte. snaa i"3 ’roff iDtp onnji unictp nna tit ni'pu «22 vbv irosjD by 2in2i... jsod p"p:3 n2pi... p"^O n'yw' V2 py rpn nPo rrnnn 52 vüü:id? nPip hd rrjn. Dieser ausgezeichnete Gelehrte schickte seinen Sohn um s Jahr 1565 nach Krakau in Polen, damit derselbe sich dort unter der Leitung des berühmten R. MoseS Jsserles zum Rabbinen ausbilde. Der junge Abraham wurde ein gelehrter Rabbiner, ein bekannter Schriftsteller, aber eine Rabbinerstelle bekleidete er nie in seinem Leben. Er wurde nur Lehrer an verschiedenen Schulen in Polen, zu Krakau, Posen, Lublin und Lemberg. Sein Unterricht beschränkte sich nicht allein auf die Bibel und den Talmud, sondern er lehrte auch die Philosophie von Maimonides; namentlich erklärte er seine D'pis nebst der Einleitung von Samuel Jbn Tybbon: ’n\N2 •Dnsun D’piDn by un-PDi 21*02 nwyb «in 210 >2 idj Np ♦ornrnn ra ♦□ni2:n »12'122.2 npymp N2D21 2JltfD2 Dn2 D'2in2 n2N22 '2 '22'PN2 '2222 m5p O'2D1^22 '2212 mMbs?2n'» mpni2 Npl . N22O21 Pis5s2 (22202 noipn) 'pni T1DJ22 cnoya »niNanm Dieses Werk, das er unter dem Titel: ü222nP idh, 1577 in Lublin in Folio herausgab, wurde später vom Verfasser verbessert und mit seinem 0222N nna in Krakau 1562 in Folio gedruckt. Nachher wurde es sehr oft neu aufgelegt und in die Talmud-Ausgaben bis zur Gegenwart ausgenommen. Genanntes Buch Brith Abraham, eine Abhandlung über Buße und Beichte, hat noch zwei Editionen erlebt; Lublin 1616 und Amsterdam 1717, als Anhang zum d'ojp nj/57 seines Sohnes R. Jesaia Levi Hurwitz. Im Jahre 1590 verfaßte unser R. Abraham Untersuchungen über die täglichen Segenssprüche unter dem Namen 2222 poy. Es erschien mit Anmerkungen von seinem genannten Sohn R. Jesaia zu Krakau 1597 in 40. Auch dieses Buch erfreute sich noch zweifacher Auflagen mit ya” h» feines Sohnes R. Jesaia Levi Hurwch und mit ’tynn no*o n2DD von seinem Enkel R. Sabbathai Scheftel Levi Hurwitz. Äußer diesen Schriften hinlerließ R. Abraham Levi Hurwitz noch ein Testament an seine Kinder, betitelt:?'Pnw L", über einen frommen Lebenswandel,

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