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Der Israelit · 1867-03-13 · Heft 11 (13.3.1867) · page 19

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Journal
Der Israelit
Volume
8 (1867)
Issue
Heft 11 (13.3.1867)
Date
1867-03-13
Page
– (sequence 19)
Language
German
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Änalerte» von Hirsch Grftnebawn. Das „Athenaeum*, ein hervorragendes Organ der britischen Gelehrtenwelt, bespricht eine Ausgabe von Dokumenten zur spanischen Geschichte, die unlängst durch Herrn Pierre M. Irving besorgt worden ist und hebt daraus unter Anderem folgende Stelle hervor: „Die unglückliche (?) Race, die Moses als ihren Leiter anerkannte, erfuhr weit mehr Duldsamkeit Seitens der Mauren als Seitens der Spanier. Als Fernando nach einer achtzehnmonatlichen Belagerung Sevilla eingenommen hatte und die Mauren die Schlüssel der Stadt abgeliefert hatten, kamen auch die Juden zitternd herbei, um auch die Schlüssel des Judenviertels dem Eroberer zu übergeben. Dieser Schlüssel war merkwürdig wegen seiner sonderbaren Arbeit. Er war aus allen möglichen Metallarten zusammengesetzt. Das Gehäuse, in dem derselbe lag, hatte folgende Aufschrift: „Gott össne„der König ziehe ein". An dem Griffe dieses Schlüssels war in hebräischer Sprache eingegraben: nna pan Pa wh tc D'a^an iPd. Dieser Schlüssel ist, wie wir wissen, in der Kathedrale zu Sevilla an der Stelle, wo der Leichnam des Königs Fernando beigesetzt ist, aufbewahrt. Als einen Beweis der Behandlung, welche den Juden von den Spaniern zu Theil wurde, führt der Verfasser, gestützt auf die Autorität Zuniga's, an, daß in Castilien, wenn der König in einen Ort einzog, wo sich eine Synagoge befand, die Juden sich versammelten und den Monteros oder den Stierfechtern für jede Person zwölf Maravedis zahlten, dafür, daß diese sie beschützten, damit ihnen Seitens der Christen kein Leid zugefügt werde. _ In Nr. 21 v. I. brachte der „Israelit" die Nachricht, daß unter den Bücherschätzeu des rühmlichst bekannten Horace Günzburg ein Mss. deö Sepher Tagin gefunden wurde dessen Ausgabe von dem gelehrten Custos dieser Bibliothek, Herrn Senior Sachs und einem Professor der Sarbonne besorgt wird. Bei dieser Gelegenheit wurde die Behauptung des vr. Zunz, als sei der Verfasser dieses Werkes Rabbi Elieser Migermeise, der Autor des Rokeach, widerlegt, und zwar unter Anderm, weil Ramban in der Vorrede seines Thoracommentars bemerkt, daß im t» anno 0’~wn sich eine Stelle fände, woselbst es heiße, der König Chiskijah habe den babylonischen Gesandten unter den Reichsschätzen auch das Sepher Tagin gezeigt. Auch Asulai will diese Stelle in jenem Midrasch gefunden haben. Herr vr. Loewe in Brighton theilt nun dem „Maggid" mit, daß er in der arabischen Erklärung des Gaon Saadia zu Sepher Jezirah eine Stelle gefunden habe, welche das Sepher Tagin nicht nur erwähnt, sondern dasselbe als Autorität unter den 1S7 Frühere« pdirrpn als Beleg citirt. Jedenfalls wird unser Sepher Tagin nach dieser Stelle 4 Jahrhunderte früher erwähnt als es Herr vr. Zunz entstehen r läßt. Ramban erwähnt dasselbe ebenfalls z» der t Stelle Deuteron. 27, 3 ppy nanai, indem er sagt: j rrnnn ^a nn’HK? 'J«n 1202 i:rsoi 'iai jitcin dsq j n'am n'jana p&rw ^>a 'W np n'Bwnao pa nairo . rrnnn Paa pann ipnjn oaroi. Wahrscheinlich meint J er unter dem Gaon auch Saadia Gaon. Hier lassen P wir des Letzteren Worte nach dem Arabischen folgen: , Zum fünften Abschnitt dieses Werkes, der mit , den Worten beginnt, nna 1P mpi nna nn -j'pon, : bemerkt er: , P333i 03)331 PlSN ]D „3M )b 33p)" pH 'S rflp t ppip’ vNdd jtfjpni pKina nbu pn'P« jk ’DnPpj 'S . 1p) *pn baP ’nai p i:m p ibf» pvi?£ir wni npr>)t> jor . 'S nnspo in nd '7p pjm «nP k)npnD 78 -hy nnn pan | nnnna ana' ob 8i8 nmn nso jn ppipn 'j)Nn ibd npviPx 'S n'S n^npp 8pi Tvby “jnan78 w d^> jKj'r6K | pp'vpp a^naw njnoa na hdd' jd r"p' nP ip-H, pp?pv pjn dP DnJwVJi’na anan pP jn n.ijn piPip’ ppixpx byaj* pv DD’ dp ruN anaP.v sin an.vy bap ao 'byi; ^»dPddi *])DyDi panvi n^nv jo na nsp nd *pn p8a ' 7M »i 3cpi 7n*p -pibs nj.vn yo 8p8 aino? Und was er sagt bei jedem Buchstaben, „Er knüpft ihm eine Krone," ist dieses eine Grundregel von denen der Früheren s. A., denn sie haben eine Ueberlieferung. daß für die Buchstaben Verzierungen \ und Kronen bestimmt sind, wie sie auch sagen: sieben Buchstaben haben drei Zeichen und diese sind die Buchstaben p MM 'und so für jeden Buchstaben. Einige 'fügen zu dem ihnen Bekannten noch hinzu oder verringern, wie dieses in dem uwi nsn erklärt ist. Ferner sagen sie, daß man über eine n-nn nsn, die nicht mit den pn geschrieben ist, keine Beracha sprechen noch daraus öffentlich vorlesen dürfe. Aus diesem Grunde sagen sie auch, wer die Sache leichtfertig behandelt, wird nicht leben. Die früheren Kamäenschreiber sagen, daß, wenn sie die Kamäen nicht mit den Krone» (p:n) schreiben, diese ohne Wirkung seien. Wie der Vers, dieses Werkes schreibt, daß er mit den Buchstaben nicht das vollenden konnte, was er in der Form des Dreiunv Viereckes, der Doppelstrich-, des gedritttheilten und der Abendungen ausführen wollte, sondern mit den p:n, daher sagt er auch nna 6 nppi. Sslomm Mluik's Werke. Um unseren geschähen Lesern nur einigermaßen einen Begriff von der ungemeinen Thätigkeit des sel. Glaubensgenossen zu geben, zählen wir in Folgendem nach dem Beispiele des „Univers Jsraälite" die Werke, die uns derselbe hinterlassen hat, auf: 1) Palästina, eine geographische, geschichtliche und

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