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Der Israelit · 1867-03-13 · Heft 11 (13.3.1867) · page 15

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Journal
Der Israelit
Volume
8 (1867)
Issue
Heft 11 (13.3.1867)
Date
1867-03-13
Page
– (sequence 15)
Language
German
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183 4867 datirte Note Seward's an unseren Minister Morris in Konstantinopel, welche aus die Berichte über die Noth der Colonisten Bezug nimmt und dann ganz kühl auseinandersetzt, daß es kein Gesetz gebe, das den Ber. St. Coniul in Jaffa autoriflre, den Colonisten im Namen der Ver. St. Regierung Hülfe zu leisten. Die schwärmerischen Leute gingen also viel unpraktischer zu Werke als ihre württembergischen Gesinnungsgenoffen k sie folgten ins Blaue hinein ihrem dunklen Triebe und ihrem »och dunklere» Führer. Wie es sich mit der angeblichen Sewardffchsn Freundschaft des letzteren verhält, wissen wir nicht; jedenfalls wird sie von Ssward, wie seine Note zeigt, wenig erwidert, wiewohl er selbst bekanntlich im Jahre 1860 eine Wallfahrt nach dem heiligen Lande machte. : Wir wollen im Interesse der getäuschten und nun! gewiß gründlich enttäuschten Schwärmer wünschen, daß ver Congreß das Nöthige bewilligen wird, damit sie nach Amerika zurückgebracht werden können. — 1 M ZJE V a c a n z. | Durch einen Ruf unseres Lehrers Herrn Kuttnauer nach Baltimore wird unsere Religionslehrer- und Cantorstelle mit dem 1. März vacant. Der fixirte Gehalt beträgt fl. 400 sowie weitere fl. 50 als Wolmungsvergütung. Nebengefälle nicht unbedeutend. Reflectirende wollen ihre Anmeldungen frankirt, unter Beilage ihrer Zeugnisse, an den Unterzeichneten alsbald machen. Musikalisch Gebildete, sowie solche, welche befähigt sind, deutsche religiöse Vorträge zu halten, werden bevorzugt. Seligenstadt bei Frankfurt a. M., 24. Febr. 1866. Für den Vo' stand der israel. Gemeinde: M. Bacharach. Rcligionslehrer gesucht. Die israel. Gemeinde zu Camberg (Nassau) sucht zum alsbaldigen Eintritt einen Religionslehrer und Vorbeter. Gehalt ca. fl. 300 —fl. 400 nebst Nebeneinkünften. Oualificirte Bewerber wollen sich portofrei an den Unterzeichneten wenden. Camberg, den 26. Februar 1867. Leop. Friedemann, Cultus Vorsteher. j m 1. April b. I. wird eine Lehrerstelle an unserer! Schule vacant, welche mit einem jährlichen Gehalte von 250 Thlr. verbunden ist. j N flcctanten belieben sich unter Einreichung ihrer I Zeugnisse bei dem Unterzeichneten Schulvorstande bat-'! digst zu melden.! Wenn der sich Bewerbende die Leitung des Chorgesanges übernimmt, so steht dafür noch eine Renumeration in Aussicht. Märkisch - Friedland, 26 Februar 1867. Der Vorstand der israel. Stadtschule. I ii E *. Concurrenzeröffmmg. ^)ie Stelle eines Religionslehrers, Vorsängers und Schächters i» der israel. Religioirsqemeinde Bmsheim, womit ein fixer Gehalt von 350 bis 400 fl. und ein aceidentielles Diensteinkommen von etwa 150 fl. verbunden, ist erledigt. Concurrenzsähige Bewerber um diese Stelle wollen sich binnen 3 Wochen, unter Vorlegung ihrer Legitimationspapiere und Zeugnisse, beim Vorstand bezeichnter Gemeinde amneldeir. Vensheim, den 23. Februar 1867. Grostherzogliches Kreisamt Bensheim. v. Nüding. ErssieHungsanstutt mit Unterricht in allen Fächern, für Knaben und junge Leute, welche -sich dem Handel widmen. Gründliche Erlernung der französischen und englischen Sprache, durch täglichen Umgang mit Franzosen und Engländern befördert, Pensionat zu billigen Preisen. Prospecte und Lehrplan franco vom Vorstand des International-Institnts in Bruchsal (Baden). in jüdischer Makler in Hamburg, der ausgebreitete Kundschaft hat, und bereits an Jahren vorgerückt ist, sucht einen jungen thätigen Mann, von sittlich religiösem Character mit dennöthigen Fähigkeiten, um ihm zur Seite stehen zu können, und würde hierdurch der junge Mann später eine sichere Existenz sich gründen. Näheres wird den Restektirenden auf Franco-Adreff. sud 8. N. durch das Allgemeine Annoncen - Bureau von Jacob Türkheim in Hamburg zu Theil. in junges Mädchen (Maises aus anständiger Familie wünscht als Lädenmädchen oder in anderer Eigenschaft Unterkommen in einem religiösen Hause. Nähere Auskunft auf frankirte Offerten «ub Nr. 228 durch die Expedition dieses Blattes.

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