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Der Israelit · 1867-03-13 · Heft 11 (13.3.1867) · page 3

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Journal
Der Israelit
Volume
8 (1867)
Issue
Heft 11 (13.3.1867)
Date
1867-03-13
Page
– (sequence 3)
Language
German
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171 zwei tief zum Herzen sprechende» Anregungen der beiden jüngsten Leitartikel desselben, von dem gewünschten, segensreichen Erfolg begleitet wären! Es wird eines Ihrer größten Verdienste, meine theuren, rechtgläubigen Glaubensbrüder, fein, wenn Sie diesen Erfolg durch die thatkräftigste Theilnahme recht bald ermöglichen würden! Vor Allem aber müssen Sie, meine verehrten College« gleicher Gesinnung, alles in Ihrer Kraft Liegende ausbieten, um dem zu gründenden Vereine die wcitmöglichste Ausdehnung und Theilnehmerschast zu erwirken! Der Unterzeichnete selbst wird mit Wort und That in eifrigster Weise bestrebt sein, sein bescheidenes Theil zu dem glücklichen Gelingen des projectirten, erhabenen Werkes beizutragen. Die Auslassung über die praküschste und erfolgversprechendste Organisation des Vereins competenteren Männern als ich überlassend, will ich nur das Eine hcrvorheben, daß Ihr Vorschlag, hochgeschätzter Herr Redacteur, Sendboten nach allen Richtungen hinzuschicken, um für den Verein zu werben, und so viel Local comilö's als irgend möglich zu gründen, aus eben so verschiedenen als naheliegenden Gründen eine ganz besondere Befürwortung verdient. — Für heute lege ich eine nicht erwähnenswerthe Kleinigkeit*) zu diesem Zwecke von mir selbst bei; vielleicht aber bin ich in nächster Zeit schon in den Stand gesetzt, dieselbe vielfach erhöhen zu können — Ihnen aber, verehrtefter Herr Redacteur, rufe ich aus befreundetem Herzen zu: Iw by «3 Nisn D’3-in nt* pdtdti Dr. Adolf Salvendi, Bezirks-Rabbiner. Frankfurt a. M., den 1. März. Ew. Ehrwürden belieben^ einliegend Rthlr. 1 zu empfangen, und denselben gefälligst zu dem^ neu in's Leben tretenden Verein zu verwenden. — «>ehr rvünfchenswerth ist es, daß demselben eine große Anzahl von Mitgliedern beisteuern möge, denn es ist dies eine schöne Aufgabe. Ihnen recht vergnügten Sabbat wünschend, habe ich die Ehre Sie und die werthen Ihrigen vielmals zu grüßm und zeichne Hochtungsvoll Jacob Gundersheim. Mergentheim, den 3. März. Zum Zwecke der Gründung des von Wohlderselben angestrebten „Vereins zur Förderung des religiösen Lebens für die Juden in Deutschland" folge ich gerne dem gegebenen Beispiele, indem ich beiliegend einen Beitrag von Thlr. 10 übersende, und zeichne in Hochachtung Jonas Igershermer. Altona, den 5. März, mpyn bDj ipy »n» Die in Nr. 8 des „Israelit" angeregte Idee zpr Gründung eines Vereins für rau noir verdient mit Recht den Beifall aller Religiösen, und glaube ich, daß wenn der Verein nur ausschließlich diesen einen Zweck verfolge, er reichlich viel für die Erhaltung des Iudenthums leisten könne. Deshalb wollte ich Sie ersuchen, daß Sie von dem in Nr. 9 entwickelten weiteren Zweck des zu gründenden Vereins abstehen und nur ihn für rüsy new ausschließlich gründen wollen, und zwar, wenn es möglich ist, daß sich bald ein Comit« bilde und die Statuten kurz formire, dieselben alsdann im „Israelit", als Extra-Beilage nebst Subscriptionsbogen veröffentliche. Da diese Idee mich lehr interessirt, indem leider viele fromme Kinder nach zurückgelegtem Schuljahre dem Willen der Eltern nachgeben und patu b^nto sind, so hielt ich mich verpflichtet, Ihnen meine Ansicht kurz anzudeuten. Ich werde nach Kräften für die Entwickelung des Vereins n'y'n thätig sein. Ihr E. Munk. Bemerkung der Redaction. Allerdings steht der Zweck in Bezug ans die Feier des Sabbats im Vordergründe; wir wollten auch unsere Vorschläge in Nr. 9 d. Bl. nicht als maßgeblich betrachtet wissen. Wir überlassen die definitiven Bestimmungen gern den zu bildenden Comite's. Von Herrn Heinrich Herz in Mainz sind uns für obigen Zweck 3 fl. 30 kr. „von einer Frau in Kurhesfen" übergeben worden. Die eingegangenen Spenden belarrfen sich nunmehr auf 41 fl. 15 fr. — Außerdem hat Herr Isidor Marx in Mainz einen jährlichen Beitrag von 20 fl. zugesichert. Zeitungsnachrichten und Korrespondenzen. Deutschland. Gelangen. Der außerordentliche Professor an hiesiger Universität Dr. wvä. Herz hat in Hinsicht auf die Verdienste, welche er sich durch die Behandlung verwundeter und erkrankter Krieger erworben, vom König von Bayern das Ritterkreuz 1. Klaffe vom St. Michaels-Orden erhallen. im Adar II. (Privatmittheilung.) Einen erfreulichen Gegensatz zu der bekannten Erklärung deL preußischen Herrn Eultusministers v. Mühl er bildet sowohl die sociale als politische Stellung unser« GlaubenSbrüder in unserem nördlichen Nachbarstaate Dänemark, wosMst die Juden nicht nur vor dem Gesetze mit ihren christlichen Brüdern völlig gleichgestellt sind, wo sie auch — und di«S ist beinahe noch höher z« schätzen sich der Achtung und immer zunehmender *) Gmen Sulve«.

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