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Der Israelit · 1867-01-09 · Heft 2 (9.1.1867) · page 19

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Journal
Der Israelit
Volume
8 (1867)
Issue
Heft 2 (9.1.1867)
Date
1867-01-09
Page
– (sequence 19)
Language
German
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35 auch durch die Verwechselung eines alten Abschreibers dieser Fehler sich eingeschlichen haben kann. 3) Zu 3 M. 7, 32 bemerkt Raschi: pisi ]D piff *piD 81.1 ff yao8i pis iy ff«in Dy rrooji 121218 *?ff iii dff. Hr. B. erklärt diese Stelle mit „dji2 11JJ21 piff.i." Diese Worte paffen durchaus nicht hierher, da ja hier nur von piff die Rede ist. An dem Orte, wo diese Phrase vorkommt, in der Mischna, Ende des 10. Abschnittes von Cholin, ist von ynl die Rede, und wird bemerkt piff ^-o nJJ2i d. h. wie unter yni die zwei oberen Theile des Vorderfußes, so seien auch unter piff die zwei oberen Theile des Hinterfußes zu verstehen. Hier in unserer Bemerkung Rasches ist ja aber nicht von yiiT, sondern von piff die Rede. Hr. B. fährt in seiner Erklärung fort: 11 'DJ D’O^ffO U"m 8DD81 8pl2 iy .121218.1 t>ff piO.1 JO fUDSy '2 ii'n b2. Wir fragen: wie paßt diese Erklärung zu den Worten Raschi's? R. sagt klar und deutlich, unter piff verstehe man nur bis t>Ji *pio, aber nicht D'Hp und nicht ii’.i *?2 und adoptirt somit offenbar die Ansicht des R. Jehuda (Cholin a. a. O.): wie kommt Hr. B. auf li'.i “?2? Die Frage, warum hier Raschi gegen die zur 12^,1 erhobene Ansicht des p"n commentirt, ist eine sehr alte, denn schon j'ffy j"od jd"P macht auf diesen höchst auffallenden Ausspruch Raschi's aufmerksam. ynr.i piD Po o'"n 'y. Den Rest meiner Ausstellungen an dem trefflichen Buche kann ich aus Mangel an Zeit erst in einigen Wochen mittheilen. Schließlich erlaube ich mir, eine zwar nicht hierher gehörige, aber doch einen in der angeführten Nr. 49 des „Israelit" abgedruckten Artikel betreffende Bemerkung beizufügen. Herr S. Bär sucht in einer „Erwiderung dem Freunde der Wahrheit" der in Nr. 43 an seinem 1210 ppn geübten Kritik zu begegnen. Wir überlassen es dem Verfasser der Kritik sich selbst mit Hrn. Bär auseinanderzusetzen und wollen nur, um jüngere Thoraschreiber vor Verwirrung und Conflikt zu schützen, gegenüber der am Schluffe der Erwiderung von Hrn. Bär gemachten Behauptung, er habe nach dem Vorgänge Heidenheim's ^8 r>'2 als ein Wort setzen lassen, auf' „Gesch. der isr. Gemeinde Halberstadt" S. 184 verweisen. Dort ist evident nachgewiesen, daß Heibenheim d"l sich im Irrthum befunden und *?8 n’2 durchaus getrennt geschrieben werden muß. Im Interesse unseres heiligsten Gutes ist es wünschenswerth, daß unsere rabbinischen Autoritäten sich baldigst über diesen Gegenstand aussprechen! 'Dp -pID *?1ff20 10'1.1 Fürth, Tebeth 5627. Or. Sg. Auerbach, Direktor der isr. Bürgerschule. Erwiderungen von Dr J. Hildesheimer. (Schluß aus Nr. 51 v. I.) 4) Nicht weniger klar sind die Worte des Maimonides, welcher einmal neo nochmals wiederholt, um eS eben als ,iny auch ohne mio zu verbieten. 5) Daß er aber das wirklich thue, d. h. daß er sich zur Ansicht aller übrigen wpois gegenüber der des R. Jona bekenne, geht eben gerade daraus hervor, daß das d2io' 8t> hier auch ohne mo sein muß, weil nämlich der zweite Grad als der 8i"ii8i und nicht nur für yoff nxnp im nisoi iso festgesetzt, was aber eben nur vom zweiten, nicht aber gar vom ersten Grade sprechen kann, weil ja hier das Anblicken der mm nur für i*?2p '121 ausgegeben wird, der erste Grad aber, wie aus ff"p mehrfach citirt, auch bei ,1'US ,81"1181 ist. Ad 2. Wer nur anführt , was ihm gerade genehm und bequem, trotzdem dasselbe ausdrücklich von den maßgebenden D'pois zurückgewiesen ist; der kann sich natürlich sehr leicht lächerlich machen, indem er denen, welche solche zurückgewiesene Ansichten in ihren Gutachten ignoriren, imputiren, einen R. Jona nicht nachzusehen. Verlieren wir um solche Dummheiten kein Wort mehr. Ad 3. Geben wir diesen großartigen Einwand einmal zu, so macht' ich doch Hrn. F. fragen, ob etwa in Groß-Kanissa, wenn dort in der Synagoge keine Gitter vor der Frauenabtheilung sein sollte: Groß und Klein, Geistliche und Professionisten, Alte und Junge von ihm so dressirt werden könnten, daß sie immer hübsch keusch und verschämt die Augen Niederschlagen; ich möchte doch wissen, wem man solche Thorheiten aufbinden will. Wahrlich, wenn kein anderer Ausweg als dieser aufzutreiben ist, so ist unsere Behauptung in allen Stücken zugegeben: und ich wiederhole, daß wer ein solches Gotteshaus (?) betritt, eben sich in die Gefahr begibt, zu den verhängnißvollsten 8D"-i8i '1108 zu gelangen. Doch Hr. F. hat noch andere Schönpstästerchen. „Nur nny in horizontaler Ebene ist verpönt 0"o)," wodurch sich Hr. F. zum xtenmale ein Testimonium paupertatis ausgestellt hat. Auch die erleichterndfte Ansicht, des ''2 nämlich, daß auch Verschließen des Auges nütze, verlangt eben ein N i ch tsehen (12 sieht man's aber, ob oben oder unten, bleibt's dieselbe Verpöuung.?"o, auf den derselbe höchst leichtsinniger Weise sich bezieht, sagt nur, daß wenn die nny durch Wasser bedeckt ist (*)« 10120 lipo 0'ditzL oiff); oder in der Grube, so daß man sie also nicht sieht; so ist es kein iro'8; nicht aber wie Hr. F. ein ipff nny sagt bei jeder Höhe oder Tiefe. Die iny muß eben verdeckt sein, (.181' 8di), oder höchstens (nach '"2, was aber r"v

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