Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 8 (1867)
- Issue
- Heft 2 (9.1.1867)
- Date
- 1867-01-09
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2446951-2447291-2447294--04816-2460290- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
36 und i 0,222« pa nicht ziMsteht) durch A u g e n - Zuschließen unsichtbar gemacht ryerden. Diese crasse Ignoranz hat noch Ad 4 einen zweiten gleichen Unsinn geboren, „selbst nxis mache ja nichts aus, wenn nur 10 D’nsa hoch." Dies „Selbst" kann nur ein Ignorant schreiben, ein Anderer weiß, daß nxis gegen.212p nicht ausschließlich erschwerter, sondern leichter ist. Denn bei nxia mppjn ist -iniD das yap nxnp zu sagen, bei nny cvppjo aber 2iox. Ein Rabbiner, der nicht einmal diese ausdrücklichen Bestimmungen der X2a:i und des •’pyjn^p kennt, sollte füglich, wenn er über Kenntniß derselben von Seiten Anderer spricht, erst an das weise “jasy awp denken. In der That hängen die gegensätzlichen Verhältnisse zwischen frnain und xbnp bei nny und nxiu eng mit einander zusammen, nota bene denjenigen ersichtlich, welche combiniren können. Bei nsw ist eben das Grundprincip pnp “pjna '’m, was demnach außerhalb des njna, nämlich zehn dtod hoch und in einem andern man wegsällt; nny aber hängt eben von Sehen ab (ntrv; dafür ändern zehn O'Nvio nicht die Spur. Nun genug; mehr als nothwendig ist mit solchen Ignoranten zu verhandeln, kann Niemand von uns verlangen fiät’s Tikun Haßspher. In der wissenschaftlichen Beilage zu Nr. 49 des „Israelit" l. I. wird vom Verfasser des 2210.2 ppn anipm die Frage, ob das 2px Exodus 3. 14 zu '».in gehörend als dp betrachtet wird, erörtert und dahin entschieden, daß da 2px nirgends als dp aufgeführt, der 221D auch nicht gebunden sei, die bei map vorgeschriebene Bestimmung in Rücksicht der nmip zu beobachten. Der Verfasser läßt sich, nachdem er einige Gewährsmänner für seine Ansicht citirt und die vom für die entgegengesetzte Behauptung geführte Argumentation aus DOpjix DU-in entkräftet hatte, in folgender Weise aus: „Nach dieser Erörterung werde ich nun doch Recht haben, 2px zu ignoriren." 5) Schließlich trete ich hier auf Grund eingezogener authentischer Erkundigungen der bodenlosen Lüge entgegen, als ob in hiefiger Synagoge kein Frauengitter gewesen sei und daß der frühere Rabbiner ^"Lr PiPO 'ina pfcttn p’lSH 22D nicht nur gewähren ließ, sondern selbst die Synagoge besuchte. Es ist dies eine tendenziöse Lüge des Hrn. Valentin Engländer, die Hr. Fasse! natürlich, da sie in leinen Kram paßt, sofort aufnnmnt und abdruckt In der That war hier immer eine entsprechend hode Brüstung, die aber dem Hrn. Rabbiner nicht ganz undurchsichtig erschien und er sie daher abändern ließ. Unseres Erachtens gewährt die dort gegebene Beweisführung dem Verfasser des soipm 2210,2 ppn noch nicht das entschiedene Recht, die Ansicht des »"dj in seinem für DnsiD bestimmten Buche mit Stillschweigen übergehen zu dürfen. Denn eine andere, — viel ältere als '"22 — die Beachtung eines 22D verdienende Quelle, auf welche in unseren Gebeten und rituellen Gebräuchen oft Rücksicht genommen wird, nimmt ebenfalls das in Rede stehende 2px nicht als Relativum, sondern als eine Verbindung mit 'mn bezeichnende Bestimmtheit Gottes. Das Buch Sohar nämlich ist es, welches zum Abschnitte ma nnx in der Amsterdamer Edition S. 65 folgende Bemerkung macht: t>-'x 2ppnx nbn -iro xnpm x«22n mapix x»2 'nu pbop 222 'V22 xbbD 'oix xin on r6a2 xm . ab jns V'21 xnn’p 'oa pon 202 'oi pp2sna xt>i pa’no 'Ol ÜDbß nob&l X22D2 XJI12PX1 *) 'Ol '\2X ipx npx niJ2 \inpx o npx2 x"22. Man vergl. den Anfang des Sohar zu Genesis und die in der Amsterdamer Ausgabe beigedruckten D'Dip^ 251 b. und endlich ’ted in P'OX? 'ui 'vw npji i’njxi ru o’pj -d 'mk ~ipx y,ap np\xi Sohar zum Abschnitte X2P'1 11 a. 'vix “ipx “iro*? '01 nxty xaviD xi y\2N nxaip. Was demnach die Praxis betrifft, so ist nach b&“nno roipn wohl in dieser Beziehung auf den Sohar Rücksicht zu nehmen, während '"2 im ersten Theile zu Respons. 2"y anderer Meinung ist. Der rOn:ir, hdo hingegen zu n"x unter 0222 dO^d D’poon sagt: 2ro s"i a"a 'o> 'x pbn noipnu ium nnx -|Pn X2a:in Dp npP-n nPDpnp xsanp Dipa b>2 x"a '’D 'pro nbn '"“i.“i 2"21 ponr 2002 2"21 **) rp2pn f^najn D2p pbm “inunp s>22 ’lSl p"2,2 D2P2 'Dl 'T)D iJ’^pj. Allein wie die Ansicht des o"j über das Verhältniß der .2^2p zur nibn sein mag, so beruht lediglich die Annahme desselben, 2px P2pa sein zu müssen, auf der Auffassung des 2px, wie es der Sohar nimmt und somit hätte der Verfasser des X2ipm 22102 ppn kein Recht, in seinem für nnsiD bestimmten Buche das 2PX zu ignoriren. Filehne, den 12. December 1866. Dr. I. A. Freymann, Rabbiner. *) Vergl. die Kabbala von A. Frank S. 140, 21TiCT P22D joon D. H. Joel, 226. So heißt's im Manuscript; soll aber gewiß X2m heißen. Der Corrector. Verantwortliche Redaction: Dt. L e.h m a nn. — Verlag der Le R ou x'schen Hofbuchhandlung. — Dampf - Schnellpressendruck von I. Gvttsleben in Mainz.