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Der Israelit · 1866-10-24 · Heft 43 (24.10.1866) · page 5

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Journal
Der Israelit
Volume
7 (1866)
Issue
Heft 43 (24.10.1866)
Date
1866-10-24
Page
– (sequence 5)
Language
German
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705 im '^212 '"1.1 202 iD, welcher bekanntlich einer der 2'21V81.1 2'PO18 '^>112. 6) Auch bezüglich der Bezeichnung der 212V, welche nämlich als wip, welche als vn und welche als pv2 zu schreiben, fiel uns in fraglichem Werkcheu selbst bei nur schnellem Ueberblicke manches sehr auf. So z. B. 2".121 ^.12"' 2D812 (-8 2'2p 21P2). Hierzu bemerkt 8i.iv nD'ir-SI 222 2'2^ i'82 ^p2 isioi 2vp 8'21 L-ip.i 228P22 2^281 3ip2 2^ min p'2 vii .1112.1 2P1 8"2P 2'D1 N1P 811V ^>"O1 2'poiS 1211 N'd« '82 V'8 I^IP V'V 8^> 28 V1P b« 2'2 2VV 122 PH2 2522 ^>P21 — ^-"2P ^p"lL"l ^21' '212 ^P2 n"v2 252 '181 2'2 >2 (8 PDS l"l 1V18) s2p^ 222 212V.1 s2 81.1V .11122 '8"p 0N ,2"') p'pp 'V 2122.1 82'« 2 "81 ^'V'V '2V2 «b b28 212'2 '2V^> V'P^M.1 2V 81P2V '8^> V1P 81.1 "^8„ 2^>2 28 'Pl80i» '2P1V1 21P2 2V 81.1V 'SV '-IN 81.1 18 ^1 PDS2 "V8„ 1SD.1 v"l 2V2 'V 21221 111.1V .12 'S2 21VP^ P221 P2 '1'2 28L^> ^212 .1121 '822 Vp V1P^> 88'1 ^8 »-PO .18121 2OP.1 -"2P ,b"2p 21P'O2.1 Wir vermögen nun nicht zu begreifen, warum die Worte aller dieser 2'-ii2 nicht mindestens so viel Berücksichtigung fanden, um, wie ivivi rivp 21.1 gethan, diesen 2N als Vip pvv zu bezeichnm; ist doch der Herr Verfasser auch an andern Stelle» von i'82 i"ii"i 212D2 abgewichen! AehnlicheS Befremden gewahrt man "pi-8 8^> 1"' 2"^ 2'i2i, welchen 2n der Verfasser als -11 bezeichnet, während dies ebenfalls als psv hätte bezeichnet werden sollen, wie auS folgender 8211211 8221-8 hervorgeht, nämlich 2"L ^'2 2"l 2PP' 212V, düNN ,V1P.1 228-2 ,18121 22p 1" '1 -121.12 '122 2'118 2'-112 2V21 k)2v 11121 <2 .2D12121 O"2 v"2 ^2 ^'2 ES wird wiederholt bemerkt, daß Alles oben Gesagte nur das Resultat einer schnellen Durchsicht, dem eingehenderes Prüfen ohne Zweifel noch Mehrerehätte anfügen lassen.—Allein, unser einzig und allein beabsichtigter Zweck 2'isi2i 12 1-P21 -1V22 121^ ist durch obige Kennzeichnung erreicht. Ja, dies ist einzig und allein unsere Absicht bei Abfassung dieser Zeilen, weßhalb der Herr Verfasser dieselben gewiß nicht mißbilligen, vielmehr mit derselben Liebe aufnehmen wird, mit welcher sie unserer Mer entflossen. — Ein Freund der Wahrheit. Zeitungsnachrichten und Correspondenzen. Deutschland. Dom Rheine, 15. Oktober. Der „Kölnischen Zeitung" wird geschrieben: „Es ist uns hmte ein Aufruf zur Gründung eines Seminars in Rheinland Behufs Ausbildung jüdischer Lehrer zu Gesicht gekommen, welcher nicht verfehlen kann, als ein Zeichen des geistigen Aufschwunges unserer israelitischen Mitbürger allgemeine Anerkennung zu finden. Unsere Provinz zählt — ohne das angränzende Nassau und Frankfurt, mit welchen circa 20,000 Bekenner des mosaischen Glaubens Preußen geworden — doppelt so viel als Westphalen, und doch ist bisheran nichts geschehen, um dem überall fühlbaren Mangel an Lehrern abzuhelfen. Das Seminar in Münster hatte zunächst dem Bedürfnis seiner eigenen Provinz Rechnung zu tragen, und es ist ihm mehr oder minder gelungen, durch Heranbildung trefflicher SchMkräste einen empfänglichen Sinn für Wissen unter der Jugend zu verbreiten, was sich im Allgemeinen von der rheinischen Jugend jüdischer Confesfion, zumal in den vielen kleineren Gemeinden, nicht behaupten läßt. Diesem Uebelstande, mit welchem noch andere Hand in Hand gingen, soll obgeholfen werden. Die Rabbiner und Vorstände von Köln, Düsseldorf und Crefeld haben sich an die Spitze des obgedachten Unternehmens gestellt, und die Hochherzigkeit ihrer intelligenten Gemeinde-Mitglieder hat sich sofort glänzend manifestirt. Ansehnliche Capitaluud Jahresbeiträge, welche bereits die Höhe von 2000 Thrn. erreicht, sind in kurzer Zeit gezeichnet worden, und wenn in dem übrigen Theil des Landes, woran kaum zu zweifeln ist, ein gleiches Interesse sich kund gibt — wie verlautet, soll die Unterhaltung des Seminars, einschließlich der freien Verpflegung seiner Zöglinge, 5000 Thlr. jährlich beanspruchen —, so wird recht bald ein sehr wünschenswerthes Institut ins Leben treten." Aus Norddeutschlaud, im Oktober. Daß der Bau neuer Synagogen noch nicht zum Beweise dienen kann, als habe das religiöse Leben unter den Israeliten der Gegenwart an intensiver Kraft gewonnen, braucht nicht erst besonders hervorgehoben zu werden. Vielleicht war keine Zeit so reich an synagogalen Neubauten wie die Gegenwart, und vielleicht wiederum war keine Zeit so arm an religiöser Innigkeit wie die Gegenwart. Ja, man könnte sich viel eher zu der Behauptung verleiten lassen, daß der so üppige Ueberwuchs neuer Synagogen, womit sich die Gegenwart hervorthut, gerade ein Zeichen tiefen Verfalls des JudenthumS sei. Abgesehen davon, daß mit jeder neuerbauten Synagoge als ein fast unzertrennliches Accessit die Umbmmng des Ritus in der Form der allerneuesten Mode gefordert wird, daß man die neue Synagoge nur dann würdig einzuweihen vermeint, wenn man sie durch Verkümmerung und Verkürzung des durch das Gesetz geordneten und geheiligten Gottesdienstes entweihet, und das ist noch das kleinste Nebel, aber daß man die Synagoge, das jüdische Gotteshaus, sogar durch das Instrument der Kirche x»r exeslleuvo um seinen Character zu bringen sich nicht entblödet; ich sage, abgesehen von diesem Allen, offenbart sich in diesem große« Reich-

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