Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 7 (1866)
- Issue
- Heft 43 (24.10.1866)
- Date
- 1866-10-24
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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702 die Anerkennung des Statuts. Aber dm trefflichen Männern, die schon seit Jahren die Bildung eines eigenen Seminars für Rheinland — das ohnedieß eine doppelte Anzahl Juden hat als die Schwesterprovmz — den wahren Interessen des Judenthums entsprechend hielten, schien nun der rechte Moment gekommen, um mit ihren Projecten vor die Oeffentlichkeit zu treten. Den nachstehenden Aufruf, der uns mitgetheilt worden ist, haben wir mit voller Genugthuung gelesm, wir begleiten ihn mit unseren besten Wünschen nnd Segnungen. Wie verlautet, ist dem Worte rasch die That nachgefolgt. Mehrere tausend Thaler Jahresbeiträge sind bereits gezeichnet. Mag nun Herr Lob sein Statut reformiren und umändern, mag die Anstalt in Weshchalen fortbestehen und ihren eigenen Weg wandeln, wir versprechen uns thatkräftiges Wirken nur von einem solchen Seminare, welches von anerkannten Rabbinen gegründet und geleitet wird. Wem die Heranbildung solcher Lehrer, die mit dm allgemeinen wissenschaftlichen Kenntnissen auch eine ausreichende Befähigung für den Religion-- und hebräischen Unterricht verbinden und durch feste religiöse Gesinnung und makellose Lebensweise für die ihnen anvertraute Jugend hinreichend Garantie bieten, am Herzen liegt, der schließe sich dem Ausrufe an oder leiste ihm Folge. Aufruf. Die Unterzeichneten, von der Ueberzeugung erfüllt, daß gegenwärtig die Nothwendigkeit allgemein anerkannt und daher gewiß der Zeitpunkt gekommen sei, ein Seminar zur Ausbildung berufstüchtiger und religiöser jüdischer Lehrer in Rheinland zu gründen, fordern ihre Glaubensbrüder hiermit auf, durch Zeichnung von Beiträgen die Errichtung eines solchen Institutes zu ermöglichen. — Sobald Kapitalien oder Jahresbeiträge (für mindestens fünf Jahre) in zweckentsprechender Höhe gezeichnet sind, werdm wir uns erlauben, die Herren Unterzeichner zur Bildung eines ComitS's einzuladen, welches das Gottgefällige Werk mit Bewilligung der Königl. Regierung zur Ausführung bringen soll. Düsseldorf, Cöln, Crefeld, im October 1^66. Düsseldorf: Rabb. vr. Ferlchenfeld. S. H. Prag. D. Heymann. D. Rosenberg. M. Simons. I. Simon. D. Fleck. Moritz Seelig. Cöln: Rabb. vr. Schwarz. S.M Frank. Louis Rothschild, vr. Bendix. I. Ochs. E. Würzburger. S. Mayer. N. Horn. Heinrich Metz. I. Frank. Crefeld: Oberrabb. E. Bodenheimer. I. Herzog. I. David. Julius Meyer. — Jsaac Counen in Kempen. Literarischer Gericht. Vor wenigen Tagen erst kam mir ein Merkchen zu Gesichte, das folgendm Titel führt: '^2 2212 'V212 2V22 V^12 821P21 2S122 PP2 O.2V 2'2'Z- -El 22'2 21O212 Op 2'2-V 'V21 2121P2 V.2P2 712 2'821P2 7K-12V1 .->->15171 '25112 2'2VlO2 221-V- 2'28 p P2L' '1' b- 2V'2 11'-2 7W21 1P15121 112- 22.1 p"S"V l"2"2"51 MV ll"27-2-2 S. B«er 212 ION Druck und Verlag von I. Lehrberger u. Comp. Es soll also mit diesem Merkchen in zweifacher Beziehung Nützliches und Ersprießliches gereicht werden: Einmal für die 2'2SiO, bezüglich des Schreibens von 2212 '->so, dann für die 2122 '21VV, bezüglich des synagogalen Vorlesens der 12m. Wir haben unsere Aufmerksamkeit selbstverständlich zuerst dem Crstern, als 8p-k wichtigeren Theile zugewendet, und glauben hierüber Folgendes bemerken zu sollen: In dem Vorwort des erwähnten 2'2viO ppn spricht sich der Herr Verfasser beiläufig dahin auS: Er glaube, mit diesem Werke dem Wunsche der 2'2Sir» entsprochen nnd einem Bedürfnisse abgeholfen zu habe«, da bis jetzt in dieser Beziehung kein Werk erschiene» sei, das wirklich entspräche (21- 221N nb 22 1- '3 '1822 ON282V2 P2^ 212'2); daß ferner das von ^1 8i'S 821' herausgegebene, von O"2:-2".2 1V811 ^2 wiederholt nachgedruckte, zum Gebrauche der O'2Siv bestimmte VQin, zwar rein von Fehlern, dennoch den O'22iO bezüglich des 2^O-SchreibenS keine Befriedigung gewähre (2'2S1O2 12 18-2' dH 5l"O 22'22 1'I-V O"O OI212 5112:), dies motivire die Einrichtung jener 2'V2ili nach O'2iv-.2 'ii, dann weil die Wörter-Abtheilung bei gesonderten Zeilen Vieles gegen den i'2 enthalte (2Z'22 8vV O'222 222 12 V' PVV.2 2pli>22 '2). fUkber die in einer Note angeführten, deßfallfigen Beispiele stehe weiter unten in dieser Abhandlung), endlich bezüglich der pvV 2"2; in fraglichem 2'2viO ppr, hingegen sei nicht nur diesem Allen abgeholfen, sondern zeichne sich derselbe noch dadurch vortheilhaft aus, daß dem 2viO durch die angebrachten Randglossen Belehrung zu Theil wird über die richtige Schreibart der betreffenden Wörter und über V12 i8 VipnivV, sowie durch die am Eingänge des O"r> angebrachtm '2'2 .221 .22 p'-^2 '22V2 21- 5lV-12 2OO1271) 2"O 22'22 222 2212V 1'2-V 2'22- 2S1O.2 28 2'-2V 2'plvr V'V 212V2 1221 vi>22;2 8-1'1222 2122222 212'22 122 1M2.22 1S2V Vl2 18 V21p PV2'1 1«22 2-v'V V12V 1'.2' 1-2V 2"O 22'22 '^'2 'V82 2) '512-2 PP22 V8221 221221 222 215122 2- V22 12i>21 1'O21 2V1O.2 2'2 V'21V» 2212V ^2 2228). Wenn nun bei Herausgabe des erwähnten v"2 einer wohlweislichen Anordnung vv 2'2"-2 l"'22"v1 V"-1 82122 22228 ^122 2'Vl2Ü2 O'^211 2p-' 2V 2"iV Rechnung getragen worden wäre, jener Anordnung nämlich, daß kein V212 als pprr