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Der Israelit · 1866-09-05 · Heft 36 (5.9.1866) · page 19

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Journal
Der Israelit
Volume
7 (1866)
Issue
Heft 36 (5.9.1866)
Date
1866-09-05
Page
– (sequence 19)
Language
German
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SS7 Nation haben die I.H Satzgefüge durch «tat. evustr. — V. 17 l'w§ ist Zusatz, vergl. vorliegende Arbeit. — B. 18 zu ist «vrv5 zugesetzt, was sehr an die Hypothesen des Vf. (auf Grund des Midi.) z. St. erinnert. — V. 19 Dieser Vers enthält wieder Wirrsale in Hülle und Fülle. Abgesehen von der doppelten Beziehung des LL? (vergl. Frankel 171) und der Verwechselung der xers. (nach der Mafora 3 xs. xl. auf v'Lp hier 9 xs. auf bezogen); klafft Einem im Anfänge das Unbegreifliche L-.o§o^gkr-so,-Lst „sie verheeren, verderben" entgegen, womit man gar nichts arrvsangkn weiß. Ich kann diesen Knoten nicht anders lösen, als indem ich annehme, ein Idiot habe, was bei so nasser Ignoranz bes. bei der s^rixtio eovtivva so leicht passiven kann, zu „ausleercn" oder gar nach dem Gehöre ^.->„tödten" verstanden und dann ivr-i separat übersetzt. Diese großartige Erklärung ist nachher natürlich als Reliquie i aufbewahrt nnd erhalten worden. 8« neu e verv j e bei» trvvatv — V. 90 -ip-ip -----! — V. 21 k/l« ist Zusatz. — Lvgros MAß heißen oder sie haben für > TipNL genommen, ersteres jedoch wahrscheinlicher wegen j der nmgekehrten Wortfolge. — V. 23 ^///S«soll! gewiß b» deuten, welkes Geb. wenigst«ns für! rien, wenn auch nicht für kal. südlich loa. — V.! ist nur Jr.tp. — es wird dir Lecke sein, wird dich decken — V. 28 ist in i'LL> richt überseht, wie dies (wie im Lateinischen) gewöhnlich bei selbstverständlichem xiov. der 3. Person zu geschehen pfegl, vergl. Frankel 140 s. — V. 29 ----- Nacken. Einige Srmrrkvugr«;«r Rechtfertigung Meiner Cregrsr öder die Mei letzte« Abschnitte bes Prntütruchs (mit Beziehung auf die m der wiflknschaftlichen Beilage zu Nr. 16 von Hrn. Rabbiner Vr. Hildesheimer veröffentlichte gelehrte Reccnsion meiner Schrift). Hoffentlich wird mir der nachstehende Versuch, einzelne Stellen meiner oben gedachten exegetischen Schrift gegen die Mißbilligung der Kritik in Schutz zu nehmen, nicht den Vorwurf rechthaberischer Empfindlichkeit zuziehen. Denn das Merkchen hat im Allgemeinen, zumal in diesen Blättern, eine so nachsichtige und wohlwollende Beurtheilüng erfahren, daß ich für einzelne Ausstellungen nicht nur wegen der Belehrung, welche sie bieten, foudern auch, weil sie dem freundlichst gespendeten Lobe als Folie dienen, zu so viel größerem Danke verpflichtet bin. Auch wird es nicht der Zweck dieser Zeilen sein, Recht zu behalten, vielmehr ausschließlich den Sinn einiger Schriftsteller» durch wiederholte Erörterung in ein möglichst Helles Licht zu setzen, und ich hoffe darum, durch die Veröffentlichung dieser Gegenbemerkungen ganz vorzüglich den Wünschen deS hochgeehrten Herrn Rccenseuten zu entsprechen, der als ebenso ernst und gewissenhaft in der Prüfung eigener Behauptungen, wie mild in der Bemtheilung fremder Leistungen bekannt ist. Zunächst mißbilligt der Herr Recensent in der Inhaltsangabe zu Kap. 32 bei V. 15 das Wörtchen „dennoch" (ist dies Volk abgefallen). weil dasselbe weder in der Uebersetzung, noch im Texte zu finden und sachlich unbegründet sei, da der Wohlstand Israels in ursächlicher, nicht in gegensätzlicher Beziehung zu seinem Abfalle'stehe. Allein so treffend diese Bemerkung an sich ist, es läßt sich doch nicht leugnen, daß zwischen den Wohlthaten Gottes, die er Israel zrgervendet, und dem Abfalle des Volkes auch und zwar zunächst ein Widerspruch, also ein Gegensatz zu Tage trete. In dem hl. Lied aber scheint mir nur der Gegensatz, nicht der ursächliche Zusammenhang beider Momente beleuchtet meiden zu sollen, da andernfalls die Abtrünnigkeit Israels entschuldigt wäre, die doch rffenbar als höchst verdammungswürdig gerügt werden soll. Diese Wendung des Gedankens konnte ich darum in der Uebersetzung nicht andeuten, weil sie auch im heil. Texte nicht besonders herrorgchoben ist: in der Inhaltsangabe dagegen schien mir solche Andeutung am Platze zu sein. Be» V. 5 konnten die Worte: „Entartet ist Ihm ein verkomm. Geschlecht" allerdings den Schein erwecken, als träfe den Urheber und Bildner des Volkes ein Nachtheil; darum die Restriktion: Nein, Seiner Kinder Makel bleibt es. — In Bezug auf Vers 10 bitte ich zu bedenken, daß erst im folgenden Verse der große „Adler Seine Jungen aus Fittichen (auS Mizrajim) davonträgt", also hier nicht schicklich schon von der Gesetzgebung die Rede sein kann. Sehr wichtig ist des Herrn Nccensenten Bemerkung über (V. 36). Zwar, daß „seschalten" bedeute und durch das kart. pass, dieses Berbi Solches bezeichnet werden könne, was man trotz feindlicher Angriffe festhält oder „behält", ist wohl unbestritten, und für nehme ich ja nicht die Bedeutung „üb erlaffen" im Sinn von „geben", sondern nur „verlaßen, lassen" in Anspruch, also für das kart. x^s-s. wieder die Bedeutung dessen, was der Feind dem Geplünderten aus Nachsicht oder aus sonst welchem Grunde gelaffen hat. Aber der Herr Recensent meint, bezeichne 1. Kön. 14, 10 u. das. 21, 21 offenbar Personen, mithin sei meine Auslegung der Phrase „Behaltenes und Gelassenes" unmöglich. Ich könnte hierauf erwidern, daß derartige allgemeine Phrasen auch sonst

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