Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 7 (1866)
- Issue
- Heft 36 (5.9.1866)
- Date
- 1866-09-05
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
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sgk Die beide« letzte« Abschnitte des Pentateuch, übersetzt und erklärt von vr. W. Feilchenfeld, Rabbiner der Synagogengemeinde Düsseldorf. Beurtheilt von vr. kliläesüeimer. so verstand? — B. 15 ip2'i durch wie auch beides ist freie Uebersetzuug. — V. 24 ^2 ö^pLMp '21l1^> von und Wie kpp Ii'2ä' '12 genommen — «p/«ror unheilbar eigentlich giftig, vergl. Lex. (Schluß von Nr. 16.) Meinem gegebenen Versprechen gemäß lasse ich hier gelegentlich Einiges über die Varianten (eigentlich theilweise über die Verirrungen und Verwirrungen) der Sept. zu unfern zwei Cap. folgen (kleinere bei einem Uebers. aus einem unpunktirten Texte, Frankel, Vorstudien) so leicht oorkommende Verwechselungen des vav. ««uv. mit v. oopul. wie hier 33, 23 lasse ich unberücksichtigt. Der letzte Vers aus gb'i ist mit zu wixi herübergenommen. — Cap. 32, B. 2 niz/' ist durch 7r4>s<koxrrsAoi übersetzt, eine unbegreifliche Uebertragung (vermuthen, erwarten) und Form (imp. pass.), und wenn auch rücksichtlich letzterer angenommen werden könnte, daß die I^XX 22^?. gelesen (daß dies auch von Onkl. geschehen (Rosenm. Scholz, nehme ich jedoch nicht an, 222? erklärt sich ganz gut durch das chald. -pp Freund sein rc., vergl. Targum zu Ruth 3, 2 und Buxd. lax. talmud. s. v.), so bleibt doch das unbeholfene 7r^v§<5oxcrl7A«. Ich glaube, der idiotische Uebers. dieser Stelle hat nach dem Gehör übersetzt und dachte an 22X?. auflauern dadurch: vermnthen, erwarten. V. 3 -rdp-r durch ex^lera« an-lst. V. 5 ovx «vp« " 1> sr>. — B 7 (plan.) und (siuA,) nach der Masora beides Sing. — V. 8 x«rtt^tA/i.c»p «//Llwp §Lvri, vergl. über dieses Wirrsal Frankel l. l. S. 66 und Anm. 1. — V. 9 die Sept. haben im Vordersätze Jacob, im Nachsatze Israel. — V. 10 «t)r«oxy(sLp „hinreichen, genügen". Die 70 haben nämlich (wie auch Onk. p'2O') HXL2' für i.->x'L2' genommen. — Das. Lp x«o^«ro§, Dürre der Gluth, ebenfalls ähnlich Onk. rriniL w2, freie Uebertragung, keine Wortübersetzung. — B. ll rpii' s?rL7roAy()k, wohl fehlerhaft und soll von hergeleitet werden, also etwa L7rr«(5Ay. — V. 12 12)/ /ttkr «r,r7cop beruht wohl auf Verwechslung des wirklich übersetzen mit dem also nochmals übertragenen — V. 14 ^2? — sollte dies nicht der Gehörfehler eines Griechen sein, der ^2 für /Sr, v <rrv*) hörte oder gar beim Lesen N222 daher unheilbar. — B. 25 xoeS-sryxolos ruhig (vom Alter), ist Zusatz. — V. 27 i2'iu 1221' 5p« ^«^ooxpt'crwrrt „daß sie nicht lauge dauern" und lr« <7r,pL/rtA«»pE, „daß sie nicht zum Angriff benutzen". Hierzu muß noch genommen werden, daß iia-t unübersetzt bleibt. Für jeden einigermaßen mit der Sept. Vertrauten ist es daher durchaus nicht unwahrscheinlich, daß sie nix für iiw „wohnen, lange Zeit irgendwo sein" (ohne Rücksicht auf Person und Zahl) und von bdi nachstsllen genommen habe», wozu freilich die ersten Partikeln e» /u») 0. 00H. als im Hauptsatze, nicht paffen, vielleicht sind dies wieder Rests früherer Uebers. oder später hineingekommeu.— B. 28 „ovx," -rd für ih — r«5r« — rim habe ste herabgelesen.— V. 31 «po^rst „unbegreiflich," vergk. darüber Bodenh. l. l. S. 60 — V. 32 112.1 ^121^2 nahmen sie — ^112^2 1121^ vergl. Frankel S. 170. — B. 33 112X «prcrro^ „unheilbar," ist freie Uebers. — V. 35 H — Lp y/rch« — w'b braucht nicht Variante, sondern kann freie Uebertragung sein. — B. 37 LP o5s — s/r ttvrors doppelt übersetzt. B. 38 r^l7ArrL — rUre 2 psrs statt der 3., vielleicht relativer Euphemismus (Frankel 172), obgleich nur auf heidnische Götzen sich beziehend. — V. 40 Z/r ryir ^L^«p wiederum zweierlei Eckl. des 'i' — '2 1) erhebe d. H., 2) schwöre mit der Rechten (beim Himmel). — V. 43 Dieser Vers enthält besonders viel Zusätze, worauf schon Frankel S. 82 aufmerksam macht. — Cap. 33, 2 LN? VXL haben wohl nicht, wie Rosenm. meint, 2^2 gelesen, sondern einfach den unpunktirten Text mißverstanden. — ni wx «e/),Llot ohne jede lexic. Handhabe. Ich glaube, die Uebers. haben in „Ergießung" verstanden , und gleich von gnostischsn Emanatkouen, «rtürlich Engel, geträumt. — B. 3 LPLt<r«ro verschonen, weil 2211 lieben dazu führt, was ma« liebt, schont man sorgfältig, es ist also die primitive Bsd. übergansecundäre gewählt. — V. 8 k/rkt,g«s«^ o»«p 3 psrs. pi. pro sivA. — B. 10 ot«/L«pro§. Die iuXX haben keinen Paralle- Usmus im Nachsatze, und nehmen b'^>2i f. V'd2 adyerbialisch. — V. 11 kx'A^wp ist überflüssig. — B. 13 Try^wp desgl, —V. 16 irrdm statt der Cootdigen und ore *) Anm. der Red.: Das ist doch wohl eine zu gewagte Hypothese; wir bitten den geehrten Herrn Vers. Ps. 22, 13 zu vergleichen; auS Rasche dort ergibt sich die Ueberfetzrrnz der 70 ganz ei»fach; ebecho IecheSk. 39, 13.