Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 7 (1866)
- Issue
- Heft 26 (27.6.1866)
- Date
- 1866-06-27
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
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450 nügen (und muß eS nach dem hier geführten Beweise) und dennoch spricht jene -izwv nur von rwiZdi v'vVd, um eben zu dem Schlußsätze zu kommen, daß selbst diese, wenn zu nnp zulässig (vergl. auch zur Mischna dort, der dies einfach beantwortet, daß dienur anuehmen will). Es thut mir leid, daß die Beschränktheit des Raumes und der Sprachidiom mir so viele Fesseln anlegt, ich hoffe, die Sachverständigen werden mich dennoch verstehen. — Jetzt kömmt eine Spiegelfechterei, welche nur in der darauffolgenden ihres gleichen finden dürfte; Vf. muß wirklich glauben daß Niemand außer ihm ein hebräisches Wort zu übersetzen verstehe, oder daß sich alle Welt von ihm auf Treu und Glauben — dupiren lasse. Vf. meint nämlich weiter, genire nicht im Geringsten, nach Maim. Saul). 46, 2. 3 kann jetzt unmöglich luj^v und mit Rücksicht auf die noch immer unbequeme Stelle Sanh. 26 d. nach dem Landesgesetze auch nicht «r>OVi executirt werden, daher löst sich Alles in purem Wohlgefallen auf, ob Ritualcodex, ob Rationalismus, alles Eintracht, Freundschaft Nun, hält uns denn der „autor. Rabb." wirklich für so ignorant, daß wir nicht wissen, was jedes Schulkind weiß, daß von der Qualität spricht, gleichviel ob statthast oder nicht? oder sind ihm heute der ^ri'O '2"N auch w2"n weil es keine executimsche Behörde gibt? Und wozu ständen dann alle diese Dinge im da es dafür nicht einmal die Ausflucht von der übriggebliebenen «NON, von der wir übrigens foglech sprechen werden, gibt, da ^r>Ow wirklich O'2"n. Und solche absichtliche Täuschung, solches Blendwerk nennt man so bescheiden! 6) (Fortsetzung folgt.) Zeitungsnachrichten und Correspondenzen. Deutschland. Dahn (bei Pirmasens), am 14. Juni. (Dem Verdienste seine Krone.) Die trefflichen Abhandlungen des Herrn Vr. Hildesheimer über die 6) Ist der Passus wirtlich Jrrthum, so hat vielleicht C?NLNb) eine sehr wichtige Bemerkung des ^kl.l (34, 1) hierzu Veranlassung gegeben. Derselbe wirft die Frage auf» wieso wit eigentlich wissen, daß der Betreffende "IMP ist, da die Heugenaufnühme nur vor drei O'MOO stattfinden könne, urld kömmt zu dchr Resultate, daß nach Fol. Jeb, 88a. Gchlgw. PNv und das. 89b. Schlgw. P'2 bei großer Noth- »nÄigkett unsere Weisen das Recht O1P2 sv ">21 NtNZN haben. Diese Untersuchung verhält sich -u ber des Bf. wie Licht zur Finsterniß, denn allerdings muß die Thatfache erst constatirt sein. „Jeschiba-Angelegenheit" haben gewiß alle Leser Ihrer geschätzten Zeitschrift mit Interesse gelesen, dieselben zollen aber auch Ihnen, geehrter Herr Rrdacteur, die tiefste Achtung dafür, daß Sie auch denjenigen Nachträgen die Spalten Ihrer w. Zeitung öffnen, welche jene Abhandlungen vervollständigen. Daher erlauben Sie mir, geehrter Herr, den Namen eines Mannes zu erwähnen, der im Gebiete von ."niO s"2iO Außerordentliches leistet und ein wahrhafter O'-n« On rrn« ist. In einer kleinen aber wohlhabenden Gemeinde des Würzburger Rabbinats wirkt dieser ehrwürdige Gärtner im Weinberge des Herrn, dessen ganzes Leben der rnm geweiht ist. Nicht nur, daß er selbst vvv w wäni wörtlich bethätigt, sondern er erfüllt auch noch die schwierige Aufgabe, 4—5 O'"on2 aus Nah und Fern zu größeren nw'w' vorbereitend, in MVO und «ivi zu unterrichten und derart '.i no.-i« in deren Herzen zu verpflanzen, daß bei ihnen nicht bloß pOw), sondern auch in Erfüllung geht. Auch in seiner Gemeinde erweckt er solche daß sich auch viele O'nn dem Thorastudium bei ihm unterziehen und es sind deren nicht wenige, die er so weit gebracht hat. daß sie rn« "n ru^O recht gut verstehen. Möge Israel den Namen dieses Frommen, des M ^riO r^"2pO i"Oi«, Religionslehrer in Rimpar, kennen und mit mir einftimmen wivv Gleichzeitig sei mir gestattet, auch den ehrwürdigen Rabbiner, Herrn I. Oppenheimer in Pirmasens, rühmend zu erwähnen, der in dieser Beziehung ganz besonders dadurch O'2in n« .-.ow ist, daß er junge Lehramtscandidaten in gründlich unterrichtet und sie auch außerdem materiell reichlich unterstützt. Viele tüchtige Lehrer sind derart schon von ihm herangebildet worden, die im Gebiete der Religion segensreich wirken können. Zu feinem, des Herrn Rabbiners Oppenheimer, Lobe fei es noch gesagt, daß er die Lehrer feines Bezirkes streng überwacht, auch daß die ReligiouSlehre genau rii^O r>"Q unterrichtet und die Kinder zu wahrhaften Israeliten herangedildet werden. Die Freundlichkeit, mit der derselbe dem Lehrer entgegenkommt, ziert ihn nicht minder als sein religiöses Streben Obw' R. G. Altona, vr. St ein heim, der allgemein verehrte Altouaer Arzt, starb am 18. d. zu Zürich im 77. Lebensjahre nach kurzer Krankheit. Er lebte seit 1845, von der Praxis zurückgezogen, in Italien. Der Verblichene glänzte durch hohe geistige Begabung und einen seltenen Schatz von Kenntnissen und ward zu den ausgezeichneten Aerzten seiner Zeit gerechnet.