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Der Israelit · 1866-06-20 · Heft 25 (20.6.1866) · page 11

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Journal
Der Israelit
Volume
7 (1866)
Issue
Heft 25 (20.6.1866)
Date
1866-06-20
Page
– (sequence 11)
Language
German
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AettusrHSna^rrchtE «rtd Ms«resp«m- .»' < I'i.' / '?' . ll .)l -! s .! k M e u t s ch l a^sr d. ,-- , Mi^gq^t^Dev^heiuien Hofraths. Ka ulk cl, Mitbrrectop der Hofbank hier, ist von dem Kaiser vpn Rußland her Et. Aynesi-Orden 2. Klasse verlichfn und daraufvon d^' Fhuig^ vonWürttemberg MLjestät die Erlauhniß. ertheilt worden, idrese Ordensdekoration anzunehmen und zu tragen. / Dre „Heilbronner Blatter" melden am 5. Juni, daß die Frage über die Verwandlung des Noch provisorischen Rabbinätssitzes . in Heilbronn zu einem d.-e fi n,i tiven in ein neues Stadium eiimetreten sei, indem.das Kirchevvorstchedamt durch eine Majorität von Ein^r Stimme, seine finanziellen Bedingungen, wodurch ' die Centralkasse und die Gemeinden des Sprengels zur Besowungserhöhung und M den M'ethekosten des-Nabbinats bindend beitragspflichtig werden sollten, in bloße, Hoffnungen und Wünsche verwandelt hat, welche die geneigten Mittel- und Oberbehörden nimmer hindern, die Sjtzverlegung üom 1. Juli 1867 an definitiv vorzuschlagen und anzuordüeN. Wenn nun auch damit der israelitischen Gemeinde in Heilbronn alsbald nicht unl edeutende und später sich vermehrende pekuniäre Opser auferlegt worden, so mußte man den freiwilligen Schritt doch billigen, wenn allgemein zugegeben werden wollte, daß das fast zweijährige Provisorium in jeder Beziehung ersprießlich gewirkt Hut. Allein die orthodoxe Minorität beharrt aus finanziellen, religiösen, persönlichen und momentanen Gründen auf ihrer Protestation gegen die „geistliche Wohlthat" auch jetzt noch, obschon ihr Widerstand sie kaum noch einen Erfolg hoffen läßt. Möchte diese mehrjährige Streitfrage!, so gelöst werden, daß ihre Erledigung den nur durch sie laugentbehrten Frieden in dieser blühenden Gemeinde segensreich wieder befestige. Ärch-hVfrrt, OA. Mergentheim. Durch die huldvolle Gnade des Königs wurden, der hiesigen Israelitischen Gemeinde zur Erweiterung und Renovzrnng unserer Synagoge 400 fl. als Staatsbeitrag bewilligt. Oesterreichischer Kaiserstaat.! Wien. Das jüdische Bankhaus Schey de K.oromla hat iwr Regierung das Anerbieten gemacht, während der ganzen Dauer des Krieges 150 Soldaten auf eigene Kosten zu unterhalten. , . Getrth. Dem „Hammemaffer " wird geschrieben- In dem Dorfe Jzsszty wohntq, eine , jüdische Wittme mit ihrer ULverheirathetETochter stn Hern Hause eines Hauern, Der Hauseigevthümer trachtete-esnes Ta-ges der Fr<M.,Wch dyn LebeK, -vetzkger. sich gyn in den Besitz,..jhpeH Vermögens Ktzsw-woM ExMprach fich deßl Mi rMMx«..rAigeun-r,.^«nd.dichx Mach iy -der f-lgenffeyi Rächt. M das .Zimmer,iein, und schniÄ der Mghm^ Hran Pen. HM ab^ Atz bist / Tochter.um Hitze schrieperstopfte er ihr, de» Mund uÄ> mordete sie. MMaM.-, Much die christliche Magd töhtete .er- Tie.ganze?.HaarffäM, , die sie fanden, bestand in 32 Gulden. Sie verschlöffen hierauf die Hausthüre und entfernten sich, uyr hie Beute zu therlen. Bei diesem Geschäfte wurden sie jedüch'von Leuten gestört, die aus einem, Gasthause kamen. Diesen siel xß auf, daß -sie an einem ,so. einsamen Orte urch zu dieser Zeit Geld zählten. Aus eine diesbezügliche Frage?, antworteten die Mörder, sie wären auf dem Markte zu Lschernywitz gewesen uird hätten Ochsen..verknust. Das wollte jedoch den Vorübergehenden nicht emleuchhen. Sie zwangen daher das Pärchen mit Zum Ortsrichtyr zu gehen. Aus. diesem Wege kamen sie an dem Harpe der unglücklichen WiLtwe vorüber. Als sie zufällig die eingebrochemn Fenster bemerkten, drangen sie in das Haus, und fanden die im Blute schwimmenden Lachem Auf Veiehl des Richters wurden die Dtörder gefesselt nach Tschervdwitz gebracht. Nach einjähriger Untersuchungshaft bekannten sie ihx Verbrechen. Der Zigeuner wurde zum Tode durch den Strick und der Bauer zu 20jähriger Zuchthausstrafe verurteilt. Die Stadt TySmi-rritz in Galizien ist am 12. ein Raub der Flammen geworden. 27L den Juden und 6 den Christen gehörige Häuser sind abgebrannt. Etwa 50 der betroffenen Familien können für sich selbst sorgen , während die übrigen aus die öffentliche Wohlthätigkeit angewiesen sind. Von den Behörden wurden alle Anstalten zu einer möglichst schleunigen und ausgiebigen Hilfeleistung getroffen. Italien. , Florenz. Fünf Juden sind jetzt im italienischen Parlament, sagt der „Educatore Jstaelita". Emer von ihnen, Signor Guastella, ist ein Oberst m Armee. 'f Franke ei ch, Pani-. Herr vr. Albert Cohn wird der eingetretenen politischen VerhäUMe halber seins projectirte Reise .«ach Palästina bis auf Weiteres verschieden. E N g L st T d. . L»«do«, Das jährliche Banystet, dader Lord Mayor von London im „Mansion House" gibt, ist anstatt am Ostermontag am 9. April abgchalten worden. Lord Mayor? Phillips , schämt sich seiner Religio«

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