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Der Israelit · 1866-05-23 · Heft 21 (23.5.1866) · page 10

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Journal
Der Israelit
Volume
7 (1866)
Issue
Heft 21 (23.5.1866)
Date
1866-05-23
Page
– (sequence 10)
Language
German
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364 jetzt in Auffee fungirende 2p2"2ozmu sinn 22"2i2, deffen rel. Gesinnung sich am Besten in der Erziehung seines Sohnes, des muthigen vr. Guggenheimer in Kollin abspiegelt, s. in Fischach (40 — 50 Fam.) schaart der verdienstvolle Rabbiner S. Bamberger bei sehr guter Leitung der Gemeinde immer einige ,'21122 um sich, deren schon mehrere später größere 212'w' besuchten und sich dort auszeichneten, k. in Buttenwiesen (ich glaube 70 -80 Fam.), wo noch ein Mann von echtem Schrot und Korn, ein Schüler des 22"2w2 221222^X11 nämlich 222p; 12"' i"22 stine Gemeinde zur 2212 und 2x2' führt, waren auch immer einige ,'2122. in Binswangen (ca. 40 — 50 Fam.) hat auch der dortige Rabbiner V2"O w2'2 pL'x 2.22 stets bei wackerster Beteiligung und Bethätigung der Gemeinde Schüler um sich versammelt; was auch noch jetzt, leider aber vermindert, statlfindet. Im Rieß sind zwei Rabbinate, Wallerstein und Oellingen. Erster Ort hat schon eine ziemlich alte Geschichte. Schon vor ca. 300 Jahren fungirte der Großvater des 2'"i2, nämlich 22/2 '122 d8"i 2pr>^>p2 daselbst; doch ist von einer Jesch. daselbst nichts bekannt. Der gegenwärtige tatkräftige Rabbiner in einer der vorzüglichsten Vorkämpfer der Orthodoxie in Bayern, hat auch immer mit einigen 2'2i22 gelernt. Doch hat dieser Ort ebenso wie Harburg und Deggingen, wo früher auch sehr große 2212 '221b als Rabbiner fungirten, an Einwohnerzahl sehr abgenommen; was natürlich auch auf die Ausführung der in Rede stehenden Angelegenheit sofort einen Rückschlag übt. Unweit von W. ist ». Kleinerdlingen. Hier lebten und wirkten in Gemeinde und für ll'i'Qbn außerordentlich segensreich die Rabbinen 2p2xssp2ü7;2^i 222, dann deffen Nachfolger 2'd -ji22 222 ebenso ^2^2 222 2P2"2IP2UP und 2p2X22p2l7 2172 222. Auch diese Gemeinde hat sich sehr vermindert; indeß ist dennoch die alte echte Gesinnung noch rühmlichst vertreten und besonders durch die Initiative zweier edler Männer 1222 ^)X22 '2122 222, Schwiegersohn des Herrn Rabbiner in W. und 2p2".-up22p p2di 222, welche auch jetzt noch mit 2'2M2 lernen, d. Ederheim, wo ein I2".i2 existirt, das ein Gemeindemitglied d"x durch Fondirung einiger tausend Gulden zu dem Zwecke gegründet, daß für die abfallenden Interessen ein 2212 p mit Schülern 21^172 und X22t> lernen soll. — Dettingen (50—60 F.) hat ebenfalls sehr bedeutende Rabbinen der Vergangenheit aufzuweisen. Vor Allem die hochberühmte Familie Katzenellenbogen, welche alle .12 'L" 'Osm waren, und aus deren Schule unter andern 2^2 '2222 5.22 2di)2.'^2 d2bi7p2 hervorgegangen und von denen ^2L?x OM2 '2 der letzte war. Auch Herr vr. Feuchtwanger (jetzt in Niklsb.) hat während seiner dortigen Amtsfunktion Schüler gehabt; und jetzt ist wenigstens 2212 212b durch nicht wenige 2"p"2 vertreten. _ (Forts, f.) Zeitungsnachrichten und Correfpondenzen. Deuts chland. BZürzburg, im Mai. Ueberzeugt mit welcher Bereitwilligkeit Sie, geehrter Herr Redacleur, jeder wenn auch localen Mittheilung, wenn sie allgemeines jüdisches Interesse hat, ein Plätzchen in Ihrem Blatte einräumen, bin ich so frei, Ihnen Folgendes zu berichten : Vor einigen Tagen feierte der Chef unserer Kreisregierung, Herr Regierungs-Präsident von Zu-Rh ein das Jubiläum seiner fünf und zwanzigjährigen Amtstätigkeit unter großer Betheiligung von Behörden und Privaten. Aus diesem Anlässe sandten die Rabbiner Unterfrankens eine Beglückwünschungs-Adresse an den Gefeierten. Sie hoben darin die Verdienste der Kreisregierung, und ihres hohen Chefs, unseren Glaubensgenossen gegenüber sowohl in socialer als religiöser Beziehung hervor, namentlich wie dieselbe sich stets als Schützerin und Veförderin des orthodoxen Judenthums gezeigt habe. Herr Distr.-Nabb. Bamberger dahier verlas und überreichte diese Adresse, und wurde dieselbe freundlichst und dankbarst von dem Jubilar entgegengenommen. In seiner Erwiederung sprach sich der Herr Präsident höchlich erfreut über die ihm gezollte Anerkennung aus, versichernd, auch ferner unseren Glaubensgenossen stets wohlwollend und geneigt zu sein, und sich stets bereit finden zu lassen, wo es der Förderung unserer religiösen Angelegenheiten gilt. Unsere Sabbat-Drath-Angelegenheit harret noch immer der Entscheidung von Allerhöchster Stelle. Dchweinfurt Nach dem Schweinfurter „Tagblatt" sollen im Orte Schwanseld bei Werneck von einem Haufen Volks grobe Excesse gegen die dortigen Israeliten verübt, insbesondere viele Fenster eingeworfen und die Juden, deren man habhaft werden konnte, arg mißhandelt worden sein. Oesterreichischer Kaiserstaat. Aus Oesterreich- Eine Ihnen und auch wohl Allen außerhalb seines Wohnbezirkes ganz unbekannte Persönlichkeit bittet Sie um die Aufnahme folgender Mittheilung, welche einen Gegenstand von der größten Tragweite, ja den größten im ganzen jüd. Leben behandelt. Ich wohne in einer der in religiöser Beziehung leider verkommensten Gegenden Oesterreichs, nämlich in Slavonien, habe das ganze Jahr nie Gelegenheit, ein Wort 2212 und 2212 zu hören, wäre, wenn ich ja eine Synagoge besuchen wollte, verurtheilt an dem Götzen der Mode theilzunehmen; hier ist auch keine echt jüd. Schule, Nichts, Nichts, und gräme

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