Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 7 (1866)
- Issue
- Heft 18 (2.5.1866)
- Date
- 1866-05-02
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
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316 XMOX Heil«-, Amoi-ng. Hier benutzt es so Oie( als das arab. >fX verletzt sein, Schaden erhalten, bahn: Schaden, Verletzung, Unglück, — Der Talmud Ketuboth 30 a Mt Mr unser Moxt sowohl O'NÄ 2'^H als auch Men. Sehr /reffend ist, was Vf^ M M. 32, 26 21'-XAX^ äenominaU vu^ von 1X51, Ende, Ecke sogt; es bedeutet nämliche „Ich will stenach allen Enden (der Eche) zerstreuen". Aehnlich wie Raschi und Pseudojonathan; letzterer sagt wörtlich .1'lpl 1M1 12Z2 lXIN X?1« Mit -riL Stw. Xltz —!"NO eigentlich Hervorbrechen, daher schnell laufen; der wilde Esel ona- §er, ein schnellfüßiges Thisrdürfte vielleicht mit Recht das la^ i.orus, wild, verglichen werden. Interessant sind die Erklärungen zu und die Ableitung von 1. M- 12, (3 Stw. wälzen, rollen, fortrpllen, kugeln, vgy runden, kugel- und walzenförmigen Gegenständem. Davon Schädel, Rad, Ring, Kreis, NÄy Rolle, Wellen, PL Steinhaufen, Ruine, Excremente, von Schüfen und Ziegen — wegen der rundlichen Form — - Was M letztere UnsM.betrifft, sp dürfte ffch der V. hier im Jrrthum befinden, da seiner Behauptung verschiedene Bibelstellen gegenübexstehen. So heiß.L es z. B. Ezech. 4, 12 ausdrücklich 0"i-rN NX)t Selbst wenn V. geltend machen wollte, daß es nur mit diese Bedeutung habe, wie der Talmud Baba Mezierh 87 d. und Berachoth 35 a bM-xft MG 212 'IPX 5V1 212 ^IPX, so steht dieser Behauptung idiä. B. 5 entgegen, wo es ausdrücklich 21X1 'P/7L heißt.:' u 1. M. 46, 9 leitet her V. von dem arab. anbrennen (Feuer), anstecken, -«zünden, glWy, wovon: Löwe, als -er Fevxiste Xnsch Beute), Glühend^,, Grimmige.. Es dürste wohl eher anzunehmen sein, daß vorliegendem WohLe der ^egM fürchten, zu Münde liegt^ wp -dann nur die Buchstah» SO, »maß », « 'y ZtzlV 7Y7P dürfte ia diesem Sinn als Orwmatopoke gelten. Bekanntlich macht dvch^düS Gebrüll des Mwen eknen Mr erfchSttemden Eindruck auf die Wüstenbew-h-er, so dgß also der Name der Furchteinflößenve, gakz am Platze ist. So ist auch n«h dg-B. kfgqsttr Ansicht der Name 1'2X für den starken Stier -P2) für den jungen kräftigen Löwen ähnlich 12) gestaltet. — Zu 5. M. 32, 10. 7>2'. Stw. 1?'^ — nur iw Hiphr — jammern, wehklagen, davon auch: 7^^' Weheklage (Jes. 15, 6.); auch vom übevmüthigM Freudengeschrei wird os gebraucht. Vers, dürfte hier nach dem sonst beobachteten System «och hinzufügen, daß dieses Wort, sbschon es füglich auch als Jnterjection angewendet wird, auffallender Weise in mehreren alten und neueren Sprachen beschatten worden fit, so im griech. heulen, wie im Lateinischen nlulo heulen, ulala Eule; im Engl, hat kovl und ^sli Aehnlichkeit mit dem hebr. Stw., franz. durlsr rc. . Zuletzt noch die Bemerkung, daß ich da- Wort weder im Register noch in 5. M. 4, 5., wo es Mm erstmmale vorkommt, gefunden habe. Im Ganzen genommen ist vorliegendes Werk als ein sehr gelungenes zv betrachten. Sehr empfehleuswerth ist dasselbe für jeden, der dm Pentateuch schon einmal oder doch einen großen Theil desselben übersetzt hat. Es bereichert nicht allein den Wortschatz des Studirenden auf eine sehr Reichte Weise, sondern es eifert auch zum selbstständigem Denken an. In dieser Beziehung dürfte es auch ainem jeden Lehrer, selbst bei dem Anfangsunterricht als Leitfaden zu Statten kommen, um dem Schüler durch dieVergleichung mit bereits gelernten Worten als Wiederholung zu dienen. Die Ausstattung des Buches laßt ebenfalls nichts zu wünschen übrig. Hoffen wir, daß man demselben bald in allen jüdischen Schulen begegnen werde. Hirsch Grüne-auan. -.—... Aeitunqsnach richte» ru»d Trrvespon- K e , h t s H l « n dM 27. Ävxkl. (Pöivast Zm äsÄtest der fünfte Zjähti ^idrMtHm ltzlketstsißuyAv^i 4