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Der Israelit · 1866-04-18 · Heft 16 (18.4.1866) · page 19

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Journal
Der Israelit
Volume
7 (1866)
Issue
Heft 16 (18.4.1866)
Date
1866-04-18
Page
– (sequence 19)
Language
German
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287 werden. Daß Er ^i.-i ''7i -NZ7> ist, sagt noch nicht, daß er dies im vorliegenden Heiligsten seiner Namen ausdrücken wollte. Neuere isr. Gelehrte haben auf Grund griechischer Schriftsteller, Gemmen rc. von einer bestimmten Aussprache (mit Pat. und Chol.) geträumt; abtrünnige Traditionsverächter, denen Balte und Rödiger mehr gelten, als in>2p rnr>'2x.i über das i'rn'mxn '.i nsr und „die Sage" (y 3. B. M. 24,11 sprechen von Ich... oder Joh.... wie vom Jupiter. Begeht doch selbst der Rabbiner Herzfeld diese schwere Schuld urrzählige Male in seinem Werke, unschuldigen Kindern in der Schule wird schon diese Gleichgiltigkeit gegen dies hochwichtige Wort anerzogen, die unschuldige Jugend muß an vielen Orten /71 rin 7w.-> sein — v'nnv 'in — Daher ist es an der Zeit, daß die wahren Jehudim diese Scheu mehr als je reserviren, n-,2^2 machen. Dies ist der praktische Nutzen dieses auch linguistisch sehr wohl begründeten Verfahrens. Daß der Verfasser überall die sefardische Aussprache der Vokale adoptirte, finde ich auch ganz in der Ordnung. So wohl berechtigt unsre-Aussprache einerseits historisch durch das Syrische und die Septuaginta, anderseits ganz besonders durch unsre eigene Tradition ist, so sehr richtig ist es, außer für gottesdienstliche Zwecke sich dieser allerdings wenigstens unter Lesern von deutschen Werken viel verbreiteteren Vocalisation zu bedienen. — Besonders interessante, neue Gesichtspunkte eröffnet der Verfasser bei '12, V. 24, wo die Erklärung des Raschb. wissenschaftlich begründet wird. — nnrr B. 27. wo in gedrängter Kürze sowohl ein allgemeines Gesetz über die Partikel «viv, als auch Begriffliches über das Wort in zusammengetragen ist und wo ich die ganze Deduction des Verf. ganz anerkenne; die Bedeutung in sammeln, offenbar gleich -nn, ist unzweifelhaft in M21122 i->w; so auch Onk. LNdi und Jalkut ON2 xdrr inn psr. Das. 30 die Begründung, daß von einem qualitativen Vorzüge unsers Gottes die Rede sein müsse, weil bei blos quantitativem es 2-1122 8^> '2 heißen müßte. V. 34, „Bestrafte" nach trefflicher Deduction, dabei die schöne Erklärung des transitiven prrp. 42 „rnpis", „Empörungen," wobei die Bemerkung, daß trotz der travirten halachifcheu Auslegung des v-121 Num. 5, 18 der einfache vws (selbst gegen Ges.) nicht entblößen, sondern „lösen" bedeute (der secundäre ist allerdings entblößen), auch von Raschi z. St. constatirt. V. 41 „vsov", „Strafgericht," so schon I^XX. V. 43 Feststellung der Bedeutung des W2171 wohl schon auch bä den I^XX., welche passivisch und mit übersetzen, also „so daß es sich auf Israel übertrage." V. 47 „pi 121" sachlich genommen, so auch Skschi, der es auf^2 bezieht. S. 52. Begründung des 1222 — C. 33, 2 „122" auf die Menschheit überhaupt bezogen. So hat es auch die Tradition verstanden, nach welcher Gott zuerst, aber vergeblich, die übrigen Völker um die Annahme der 71-112 anging. Das. ni sm v. 21-1 leuchten» sehr originell.entwickelt und mit verwandten Variationen desselben Stammes verglichen. 3 ,,8N'" „hebt an" — 4ip2 Vers, bezieht sich hier auf Ges. Lericon, doch sino die dort angeführten Beweismittel nicht ausreichend. Denn theils ist in den betreffenden Stellen das Wort erwähnt, wie Num. 14, 1, Hiob 24, 42, Jes. 42, 4, oder es ist aus dem ParallelismuS ersichtlich, wie idiä 42, 11. Doch ist die Bedeutung nach Jes. 3, 7, unzweifelhaft. 19. 212 'Zivv" eine große Menge vortrefflicher Deductionen. 34, 11 eine einfache, auf dem bekanntesten Unterschiede zwischen v und 2 beruhende neue Erklärung. — Die außerordentlich gedrängte, ja zu gedrängte Kürze, deren sich der Brf. bedient, läßt allerdings manchmal einige Dunkelheit zurück, wie 33, 6, wo die eigentliche Differenz seiner Jntp. von denen der frühem nicht recht deutlich zu erkennen ist. Andererseits jedoch regt derselbe, und das ist für denkmde Leser die höchste Freude, sehr oft zun^ weiteren eigenen Denken an, wie z. B. gleich Anfangs 33, 4 (gegen Mendelssohn) pOwn 3 Pers. Fern, genommen wird, da es allerdings nicht ganz feststeht, ob s>->8 mas«. gebraucht wurde, vgl. Bodenheimer N'i87r, S. 2, der 0-1122 citirt, welcher, nachdem von ihm alle dafür sprechenden Bibelstellen angeführt sind, mit den Worten schließt: 82->'2 N'8 2vi2^i. 42. V8-> „Haufen", so wirklich Richter 7, 16, 20, 9, 34 u. a. — Aus dem Schitze synonymischer Bemerkungen und diesbezüglicher neuer Gesichtspunkte verweise ich u. v. A. auf Bem. zu -pp (2), (49), Ti^m und .-loirv (33, 4). — Auch für Lexicographie hat der Brf. Treffliches geleistet; ich verweise hier wieder auf das er mit dem Talmud (Taanith 7 a) auf reducirt (aber nicht wie Biur z. St. ziemlich geschmacklos, weil der Regm auf de» Nacken sauf ihn gerade?) herabströme). Die Uebersetznng „durchdringen" dürfte jedoch weniger gelungen genannt «erden, warum nicht lieber „es breche hervor"? (18) 7iiw „ein Bildniß machen" und die Jntp. damach sehr geistreich. (48) 2218 nur intransitiv, daher der Accusativ 213p nur der sogen. Xoe. Arasvno. Dies scheint schon Biur vermuthet zu haben, auch grenzt daran Rosenm. Schol. nach Luckov. ätz Ditz» L 61sriLN8; auch die engl. Uebersetzung hat ähnlich voiä ok oouvgsl. (36) sN „sich annehmen" begründet mit 21122-t p-,. Dies selbst könnte bezweifelt werden und der Ansdruck auf die Rechtsübung für die Wittwe gedeutet werden. Jndeß ist allerdings die vom Berf. in Anspruch genommene Bed unzweifelhaft, vergl. 4. M. 30, 6 und Ps. S4, 3. — 33, 25 enthalt in gedrängter Kürze außerordentlich Interessantes über raä. »rii. — Unter den Dienst Leistungen endlich, welche der Herr Berf. der Halacha

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