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Der Israelit · 1866-04-18 · Heft 16 (18.4.1866) · page 20

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Journal
Der Israelit
Volume
7 (1866)
Issue
Heft 16 (18.4.1866)
Date
1866-04-18
Page
– (sequence 20)
Language
German
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288 und Agada erwiesen, hebe ich die Verweisung auf erstere (32, 3) und die Begründung zu 33, 17 (wo auch '"L^und p"O-> hätten citirt werden können) und 33, 18 durch Talmud und Midr. ja 33, 3 auch eine Erkl. des Akeda hervor. — Schließlich nochmals die Bemerkung, daß ich nur eine relativ geringe Blumenlese vorgenommen, bereitet Euch denselben Genuß und lernt, vielmehr studieret diese inhaliert chcn 38 Seiten. — Jetzt werde ich dem Leser die Stellen vorführen, in denen mir die Argumenta tun des Vers, nicht vollkommen genügte, oder wo ich Dunkelheit, Mangel von Begründung oder von Stichhaltigkeit finde. — Bei der summarischen Jnhaltsanzeige sagt derselbe bei 15. „Dennoch ist das Voll obgehalten" rc. Dieses „dennoch" ist weder in der Uebersetzung gebraucht noch in der Jntp. begründet, noch dürfte überhaupt das vav. eonv. in dieser Bedeutung nachweislich sein. Epeciell endlich Ln unserm Falle ist es gewiß vorzuziehen, dahin zu interp., daß Ihr wegen der Wohlthaten nicht trotz derselben ausgcartet (vergl. Mp '8')- — Uebers. zu V. 15 ist zu dunkel. Nach der Anmerkung ist „r-r-" Correctur zu id, allein der Makel war ja nicht Ihm zugeschrieben, wozu also diese Refiruction durch Nein? — V. 10 die Gründe, sich für „Acht haben" und nicht für „unterweisen" zu erklären, scheinen mir nicht streng gtnug; ick glaube vielmehr, daß man ganz gut und conseeuent aus den Auszug aus Miz. aus die Gesetzgebung und auf die ganze Zukunft kkzieben könne. — V. 26 ff. Ob diese Sätze sich auf die oder auf die Heiden beziehen, hierüber enthalten schon die ältesten Quellen (Jonathan, Jalkut, Abn Esra V. 30) Meinungsdifferenzen, doch ist allerdings die vom Verf. recipirte Erklärung im Zusammenhänge die einfachere, wie schon Bodenheimer z. St. bemerkte. — V. 36. 2npi -nLp. So geistreich das Gesagte ist (die englische Translation tdere w uvub swohl als usutrum zu nehmen)) sbut rip (Cingeschloffenes, Entzogenes) or lebt (im Stiche gelassen) klingt daran an), so muß doch dagegen bemerkt werden, daß fast alle Parallelstellen (Kön. I. 14. 10; 21. 21) höchstens mit Ausnahme von das. 14 26 offenbar von Personen und nicht von Sachen sprechen (weshalb die sonst ziemlich abgeschmackt erscheinende! Jntp. sRosenmüller) „verheirathet" (n-nLp .-Md«) und! „ledig" sich als für alle Stellen paffend dennoch empfehlen möchte). Auch gebe ich zu bedenken, daß wohl ->Lp die Bedeutung „behalten" vindizirt werden! kann, ober nur in Bezug auf ferner inp § „überlassen" schwerlich ohne die prax. -i'2, -p, v« Vorkommen dürfte und auch pOnpn (Jes. 6. 12) „verlassen" nicht „überlassen" ist. — Cap. 33. 3 eine Lehre rc. Es muß hier erwogen werden, daß doch am Ende ein „Versprechen" keine „Lehre" ist, und die Frage, warum diese Lehre .->VO und nicht Gott vindizirt wird, auch mit dieser Erklärung nicht beantwortet ist. Ist doch auch dieses Versprechen im Namen Gottes gegeben, und es einerlei, ob diese Dcdiction sich auf Ein Gebot oder die ganze Lehre bezieht. Die Frage selbst aber dürfte an Gewichtigkeit verlieren, wenn man Male«. 3. 22 vergleicht, wo sogar in einer feierlichen Mahnung dem letzten Prophetenworte des letzten Propheten diese Lehre dem NVO als dem Vermittler zugeschrieben wird, um so leichter hier nur gelegentlich. Wohl klingt viel autonomer, dies ist es ja aber auch nach der Erkl. des Herrn Verf. nicht. — V.7. Wie so in p->2v angedentet, daß von möglicherweise sich wieder später ausrichtenden Feinden die Rede, kann ich! nicht herausfinden. — V. 9. (Uebers.) „Habe ich nie § gesehen." Hier muß offenbar etwas fehlen, da das! -ipL.-i nicht übersetzt ist. — V. 17. „Erstgeborener eines Stieres" doch etwas hart uno dunkel. — V. 20. (Jntp.) Gegen die Bemerkung, daß Prät. nicht für das Pflegen, die Gewohnheit, gebraucht wird, ist zu moniren Hiob 12. 22 .-ix-,; Ps 119. 31 'rip2i, wohl auch noch anderswo. — Run, ich bin mit meinen t-ap'-Qi ^->'pn zu Erde, ich bin absichtlich so pedantisch philologisch gewesen, und habe alles, was ich erkundschaften konnte, hervorgesucht. Jndeß verschwindet dies gegen den großen Nutzen, den mir das Buch gebracht, gegen den Herzensgenuß, den es mir bereitet. Nun, so möge denn dieser so würdig betretene Weg ferner recht fleißig betreten werden, und unsere Partei immer mehr den Beweis liefern, daß sie bii oller „Hyperorthodoxie" doch vor Niemandem in wissenschaftlicher Thätigkeit zurückzutreten brauche. Schließlich noch ein Wort xro ävmo im buchstäblichen Sinne des Wortes d. b. für ch'.-ip und -,'p "rp. Als ^12 und insofern ols Vertreter einer großen Zahl unserer Glaubensgenoffen sage ich dem Herrn Verf. vielen Dank dafür, daß er den Reinertrag dieser Schrift für die Mittwen und Waisen der dort durch Cholera Hingerafften bestimmt ,17V 'Hi I^PO "n O^M'. Ihr Leser aber, kaust alle dieses interessante Buch und empfehlet es Euren Bekannten. Ihr verschaffet Euch und ihnen einen geistigen Genuß, und befördert gleichzeitig eine der größten mnrv. (Schluß folgt.) Beran wörtliche Redacrion: D». Lehmann. — Verlag der Le Roux^chm Hofbuchhandlung. — Dampf»Schnellpressendruck von I. GottSleben in Mairq.

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