Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 6 (1865)
- Issue
- Heft 43 (25.10.1865)
- Date
- 1865-10-25
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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629 Museum besitzen dergleichen Exemplare. Der hebräische Pentateuch war ein Geschenk der obengenannten Frau „Maimuna" (Memorb. Th. I. S. 53d.). Ebenso war einer der chaldäischen Pentateuchs von einer andern Frau, Namens „Lea". Nr. 62. miven, die Haftaroth, oder Abschnitte aus den Propheten für die Feste^ Fasttage und Sabbate des ganzen Jahres. (Jbid S. 51). Nr. 63. Dasselbe. Nr. 64. O'vnri, die Psalmen zum Gebrauch für den Knabcn-Unterricht, eine Gabe von einer Französin, Namens „Bonnefille", (Jbid. S. 48). Nr. 65. nv'ZQ, eine Pergamentrolle, das Buch Esther enthaltend. Aus dem Nachlasse des „Samuel den Solomon" und seiner Frau „Ottilie", (Jbid. S. 49 d ). Nr. 66. Dasselbe, aus einem anderen Nachlasse. Nr. 67 und 68. ouin, chaldäifche Paraphrase, wir wissen nicht, ob von Onkelos oder von Jonathan den Usiel, vom Pentateuch oder von den Propheten.! Memorb. Th. 1. S. 52 und 54 li ). Nr. 69. wQiii wii's, Commentarien zu den fünf Büchern Mosis, aus dem Nachlasse des „Jsaac ben Jechiel" und seiner Ehegattin „Belt" (Jbid. S. 51). Nr. 70. wsiii ll'wii's, die Commentarien von den fünf Büchern Mosis, ein Geschenk von der Frau „Süsse", xwn (Jbid. Th. II. S. 54 d.). Nr. 71 und 72. nflsri, Gebetbücher, aus dem Nachlasse des erichlagenen „Ascher b. Salomon" (Jbid. S. 47 b). Da die Zahl der Gebetbücher nicht angegebenist, so haben wir sie auf zwei beschränkt; ebenso bei den nachfolgenden Nummern haben wir nur zwei und zwei Exemplare notirt. Nr. 73 und 74. mvsll, Gebetbücher, aus dem Nachlasse des „Abraham ben Jacob" (Jbid. Th. I. S. 50 b.). Nr. 75 und 76. pnri »228 mvsn, Gebetbücher, zum Gebrauch des Vorbeters, aus dem Nachlasse des „ Simson ben Ascher", von dem eine Gefetzesrolle, ein Pentateuch und die Nr. 93 und 94 Herkommen (Jbid. LH. I. S. 56 6.). Nr. 77. Gebete für Feiertage und ausgezeichnete Sabbate, aus dem Nachlasse des Ehepaares „Samuel ben Salomon" und „Ottilie", denen man auch die Nr. 65 und 75 verdankt. Nr. 78. Dasselbe, aus einem anderen Nachlasse. Nr. 79—89. Festgebete für das ganze Jahr, zehn Exemplare. Diese Festgebete scheinen die von „R. Janai" und „Elasar Ha-Kalir" gewesen zu sein, die N- Moses Ha-Saken und sein Sohn R. Kalonymos aus Lncca, aus Italien nach Deutschland gebracht zu haben scheinen und die R. Gerson Maor Ha-Gola in einem bereits erwähnten Gutachten, mit folgenden Worten gedenkt: sv -und) L" ll'L2I1.-I fl .-I'.-ILl '"Hl ll'QIsl l'.IL? ll'^ll"SN llN ..1^^ ->1O ll"D? fl,7'.7 fl '7 D. i.. . . . Auch sollen wir von den Poeten, die große Weise waren, lernen; so R. Janai, der von den früheren Gelehrten war und Festgebete zu jeder Ordnung von ganzem Jahre dichtete. Ebenso R. Elasar ben Kalir, der auch von den früheren Gelehrten war und Festgebete für alle Feiertage dichtete. Nr. 90. "nniO 'Lii, ein halbes Machsor, von der bereits genannten Frau „Maimuna" (Memorb. Th. I. S. 53 d.). Nr. 91. Dasselbe, ein Geschenk von einem „Ascher ben Joseph" und seiner Gattin „Sara", die auch eine Gesetzesrolle, einen Pentateuch und Haftaroth der Gemeinde schenkten (Joid. S. 51). Nr. 92. Dasselbe, von dem oben erwähnten „Moses b. Abraham" und seiner Frau „Gentille", denen man auch eine Gesetzrolle, einen Pentateuch und ein Machsor verdankt (Jbid. Th. I. S. 57). Nr. 93 und 94. ll'^ma 'Ln zwei halbe Machsorim, von dem oben genannten „Simson ben Ascher", von dem die Gemeinde-Bibliothek auch eine Gesetzesrolle, ein Chumesch und Nr. 75 und 76 erhielt (Memorb. Th. I. S. 56 5.). Nr. 95. rvmbv, Bußgebete für alle Fasttage, aus dem oben Nr. 77 genannten Nachlasse. Nr. 96. Auslegungen der Schrift, von „Moses ben Joseph" und „Jeannette", ll^", seiner Frau, die auch eine Gefetzesrolle der Gemeinde hinterließen (Memorb. Th. I. S. 56). Nr- 97 und 98 Zwei andere Midraschim oder Auslegungen der Schrift; ob verschieden von der soeben genannten Nr. 96, ist nicht mehr zu bestimmen. Nr. 99. rvnsn Buch der Heilmittel, ein Geschenk von einem „Jechiel ben David" (Memorb. Th. I. S. 50). Nr. 100. ->-O, Kalenderordnung, eine Gabe von „R. Pengors" aus Frankreich, (Memorb. Jbid. S. 49). Außer genannten Schriften enthielt die jüdische Bibliothek von Mainz noch fünf Sammlungen von Büchern, ll'^sv, deren Namen und Zahl nicht weiter bekannt sind. Siehe Memorbuch I. Th- S. 53, 54, 54 5. u. s. w. E. Carinolp. (Fortsetzung folgt.)