Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 6 (1865)
- Issue
- Heft 23 (7.6.1865)
- Date
- 1865-06-07
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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326 Om'»', sämmtlich von '"2 zu «"n ^'2 ii"r< angeführt, welcher sich zur selben Meinung bekennt und solche als Halachah im Sch. Aruch ebend. tz 26 adoptirt. Rema bemerkt hierzu, daß der Minhag bei uns die erschwerende Meinung beachte; doch die z. St., gestützt auf 2"-r, statuiren dies nur für.-Hnnü^, für -rüp'i genüge jedenfalls Wenden wir uns nun zu unserm Enrail, so glaube ich nicht zu irren, wenn ich behaupte, dasselbe sei in Rücksicht auf seine Ingredienzen — wenn auch nicht als nüx -pm — so doch als rnüwt anzusehen. (Berichtet doch 2'Hü zu i-i"-r l. c., daß es sogar an Orten üblich gewesen, Porzellan wie 2'üiül zu behandeln, was allerdings rü"-m nicht gestattet, wie es aber scheint, hauptsächlich deswegen, weil, wie er sagt, damals das Porzellan durch Zusätze seine ursprüngliche Aechtheit verloren hatte.) MrH dies zugegeben, so ist iü>-'-rü zulässig, im vorliegenden Falle aber sogar .ibsirwb, nach dem Grundsätze, 'Oi üüp'iü 12"^; s. ,'v i"' '"2 2"pv r<"u. Zwar will ä"üv auch ^»22 r»'üw: wie 2"ü behandelt wissen; damit wäre er ja aber mit sich selbst in Widerspruch, nämlich mit i"üo ebend. Allein s. zu r?"ü der diesen scheinbaren Widerspruch anregt und dadurch beseitigt, daß nur von ri'üiü? i'n.i auf thönernem Geschirr die Rede sei, was hier wegfällt , wo es sich um eisernes Geschirr handelt. 6. Hierzu kommt, daß Rema Zu '"20 die Bestimmung hat: -122;üniü ^22 Hü pi NX ^»2ÜQ ÜÜX H'^2^ px 2'ülül P'UÜ. Die Quelle dieser Bestimmung ist ü"22 (^L72 x"2p /'PO2 ü"bp 'D), welcher für sich 2'2iü? dem oik'» gleich achtet. Er motivirt seine Meinung weitläufig. Die Quintessenz ist, weil in der Regel solche kostbare Gefäße gar nicht an das Feuer kommen. Ist dies aber auch dann und wann der Fall gewesen, so ist, in Rücksicht auf die Seltenheit des Ereignisses, von der Meinung derjenigen Autoren Act zu nehmen, daß die 2pHü nicht die ganze Dicke des Gefäßes ourchdringe, *) wonach der Schmelz gar nichts ausgenommen und mithin gar keiner2^2 bedarf , beim Silber aber ist die 2VP52 wirksam. (S. das.) Wenn *) S. 2x1 TM 0"2 p"O 2'->-,XÜ ü"ll 1"') stellt die Behauptung auf, daß hierin alle Meinungen übereinstimme, daß die 2pHü die ganze Dicke eines Gefäßes durchdringe, l"22 rede nur von 2^O^> und sage dies ausdrücklich. Ich kann dies im 2"22 nicht finden. Letzterer hat ja N2ü. Diese aber ist zu behandeln wie Ü2N2 2^ü, was Rema zu l"2 ü"L ''2 1"' ausdrücklich sagt, und find mit ihm fast alle ON122X einverstanden — wie es scheint, auch 2"N1 — gegen das. 2"ü Es würde zu weit führen, mich hierüber des Weiteren zu ergehen. Jedenfalls scheint mir Rema, der ganz einfach hat, ohne alle Einschränkung: N'X st)2ü2", nicht dieser Meinung zu fein. man nun an unser fragliches Geschirr -N2'X von außen anspritzt, so, dünkt mich, ist dies der oben bezeichneten Bestimmung ganz adäquat. Hier, wo eS sich darum handelt, ob die 2z/'?ü von außen nach innen dringt, steht selbstredend dieses innere Email ganz in demselben Verhältnisse, wie der äußere Schmelz bei jenen Gefäßen, wo die Richtung der 2p'-ü von innen nach außen zu gehen hat, und um ein seltenes Vorkommniß handelt es sich hier auch. Man wäre demnach berechtigt, auch hier von jenen obenbezeichneten Autoren Act zu nehmen und .-lüpü.i zu gestatten. Ja, hier noch eher, insofern dort jene Gesäße, wenn auch 2ÜPZ2 nicht gestattet wird, doch stets außer Peßach benutzt werden können, während hier das Geschirr total unbrauchbar wäre. Die Annahme eines etwaigen Unterschiedes zwischen der Richtung der .->?Hü, ob nach innen oder außen, erscheint ganz willkürlich und unberechtigt. Es versteht sich übrigens von selbst, daß hier die Außenseite des Geschirres der 2^:2 ausgesetzt werden und somit dieses durchaus in ein anderes, worin die rivpä.i 'O sich befinden, getaucht werden muß. a. Erwägen wir außerdem, daß das Email sehr dünn ist, kaum 2üHp Gesetzt nun, die npHü dringe dis in das Email und dieses sei entschieden vis-,, so müßte, bei der nach dem Gruudsatze wbw 'p diese .ipHü aus dem Eisen weichen und nur etwas in dem Email Zurückbleiben, also kaum 2üHp 'iü. Bei fernerer Benutzung dieses Geschirres müßte der Inhalt jedesmal g":r2 gegen den etwa zrrrückgebliebenen üio'X sein, indem es als Norm gilt, daß der jedesmalige Inhalt eines Gesäßes ^2 gegen die nvHp enthalte; s. 2"o p'-o u"O ^'O 1"' Mithin würden wir cs hier ruck einem Gefäße zu thun haben, oas einen 2^2 rn'.-n '^H xü^ x"x2- -no'x enthält. Nun sind 2ü"xü und Xü"2'2 der Meinung, daß es gestattet sei, ein solches Gefäß — wenn auch p — selbst 2-221H zu benutzen, und wird diese Meinung als Halachah angeführt ü"üp ^'2 ,?"O 2"2 ''2 2"' .->"2; demnach würde auch unser fragliches Geschirr nach .-Hzn2 zur Benutzung gestattet sein. Wohl weiß ich, daß i"2 p"2 2"2 fi'2 ingleichen 2"j72 ü"üp dieser Bestimmung widersprechen, jedoch stimmt :"v bei, wenn sich zu 2^:2 nü'x noch 22:2 gesellt, und sind hiermit alle mir bekannten später» Autoren einverstanden. Da nun in unserm fraglichen Falle ."H)N2 statthaben muß, diese aber mit '"2 Hü nicht vorgenommen wird, so entsteht nothwendig '"üx -non, und geschieht somit auch der Bestimmung des r"v Genüge. *) *) Zwar a"2 p"O 2"v 22 ''2 22"22 will '*28 Hü nicht gelten lassen, sondern fordert irHruiv 2^S, doch ohne seine Behauptung genügend zu motiviren, wohingegen 2x2 'iS 2" PO ü"üj? 'O entschieden entgegengesetzter Meinung ist, «aS