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Der Israelit · 1865-04-26 · Heft 17 (26.4.1865) · page 18

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Journal
Der Israelit
Volume
6 (1865)
Issue
Heft 17 (26.4.1865)
Date
1865-04-26
Page
– (sequence 18)
Language
German
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248 galizischen Gemeinde 1, und von der sephardischen Gemeinde 2 Familien, im Ganzen 52 Personen, untergebracht. v38 Vevlral - 6vmits. Jacob Ettlinger, Josef Hirsch, Ober-Nabb. in Altona. Kaufmann in Halberstadt, vr. Israel Hildesheimer, Nabb. in Eisenstadt. Va8 I^oeal - 6omit6. I. Goldberger. S. Hausdorf. Mayer Schönbaum. Moses Sachs. Gesehen bei den K. K. österr. Consulate für Palästina und ist vorstehendes Statut für das israelitische Armen- und Pilgerhaus auf Zion nach der Erklärung der vorgezeichneten Comitv-Mitglieder von dem heutigen Tage an in Wirksamkeit getreten. Jerusalem, 22. Februar. Der Kais. Kvnigl. Consul (I.. 8.) Walch. Erläuterungen znru Statut. ^.ck Z 1. „Und persönlicher Würdigkeit." Dieser Passus, von der allergrößten Wichtigkeit und Tragweite, verzögerte vorzugsweise zu unierm eigenen größten Bedauern die definitive Feststellung dieser Statuten. Sechs Jahre sind es bereits, seitdem die unermüdlichen Pekldim und Amarkelim in Amsterdam den ergreifenden Aufruf für vorliegende Angelegenheit erlassen und die kräftigste Initiative zur Abhilfe der über unfern Brüdern in Jerusalem schwebenden Gefahren ergriffen. Weder ihnen noch uns entging es, daß eine der wesentlichsten Bedingungen zur dauernden Betheiligung der diesbezüglichen Statuten sei, durch welche jeder nicht nur im Allgemeinen, sondern auch im Einzelnen und Besonderen genau wisse, wozu die Spende gegeben wird. Die Pekidiin und der Unterfertigte Öl-. I. Hildesheimer, der Vertreter des Unternehmens für die Glaubensgenossen in den österr. Staaten, schritten daher sofort zum Statuten-Ec-twurfe und brachten denselben auch schon nach 4^2 Jahren zum Abschlüsse. Wohl wissend jedoch, daß nicht die Form, sondern ganz besonders die Äutheißung des K K. österreich. General-Consulats, welches bei ebenfalls sehr reger Thellnahme der übrigen Consulate sich ganz besonders für diese heilige Sache interessirt, unbedingt nothwcndig, glaubten die Mitglieder des Comile's, die Geduld nicht verlieren zu dürfen, selbst wenn diese vier und ein halbes Jahr auf die Probe gestellt werde. In der That, eine so lange Zeit ist darüber hingegangen, und es ist schon der dritte österr. Cousul, in dessen Händen diese Angelegenheit liegt. Auch die beiden frühern Herren Consuln kühlten bewunderungswürdige Sympathien für die Sache, allein die Unterhandlungen mit denselben behufs endgiltiger Formalirung der Statuten schritten nur langsam fort, ja, nahmen sogar einer: sehr ernsten und Besorgniß erregenden Character an, indem dieselben nur die Armuth als solche berücksichtigt und nie und nimmer auf unser erstes Postulat nach der Vorschrift die Berücksichtigung der Meldungen zu messen eingehen wollten. Da wir aber nicht von unserem Maßstabe abgehen durften, so mußten mir uns schmerzlichst zum Abwarten entschließen und Gott sei Dank, der jetzige Herr Consul kam uns in diesem wie in allen wesentlichen Punkten des Statutes auf eine Weife entgegen, welche unsere kühnsten Erwartungen bei weitem überbot. Ja 'n 2b. Dieß auch zur Aufklärung über die Verzögerung gegenwärtiger Statuten überhaupt. Z 3. In dem oben erwähnten frühern Statuten-Entwurfe war dem Central-Comita nicht die unbedingte Machtvollkommenheit gegeben, welche demselben in dem vorliegenden vindicut wird. Gerade jedoch das löbl. General konsulat hat es auf das Nachdrücklichste betont, daß es vor Allem dringend nolhwendig sei, daß alle Maßnahme vom Central-Comitö ausgehe, daß demselben ausschließlich die Entscheidung in allen Fragen zustehe, daß dasselbe mit einem Worte Herr des Unternehmens sei und bleibe und hat die ihm von uns vorgelegten Statuten vorzugsweise nach diesem Gesichtspunkte revidirt. Daß sich das Central- Comittt eventualiter selbst cooptire, haben wir nur sehr ungern ausgenommen, es entgeht uns nicht, wie selbstsüchtig dieß erscheint. Jndeß fanden wir keine einzige Möglichkeit, die viel natürlichere direkte Wahl der Spender selbst zu realisircn; es würde uns aber bei diesem Punkte besonders freuen, wenn ein anderer besserer Wahlmodus zur eventuellen Ergänzung des Comitv's vorgeschlagen werden könnte. 24eä 14, 15. Zur Erläuterung dieser HZ diene Folgendes: Es darf wohl als bekannt vorausgesetzt werden, daß die Bedürfn sse des bei weitem größten Theiles aller 2'bbn in Jerusalem von herbeigeschafft werden. Seit den ältesten Zeilen herrscht hiebei der strengste Particularismus, indem die resp. Gönner in ausschließlich für ihre Gemeinden sorgten. Nun sind es eben die Gönner der beiden im Statut mehrerwähnten Gemeinden, welche in Verbindung mit einigen wenigen hochherzigen Privaten (darunter Freiherr von Rothschild zu Paris 1000 Fr., Herr Jo'ef Blummthal daselbst 100 Fr.) das bisher Erreichte

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