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Der Israelit · 1864-12-07 · Heft 49 (7.12.1864) · page 3

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Journal
Der Israelit
Volume
5 (1864)
Issue
Heft 49 (7.12.1864)
Date
1864-12-07
Page
– (sequence 3)
Language
German
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64B JosUa Jelitt von hiev und des Herrn M. Klirisky aus Lamze zu pachten. Jeder der 10 Cokomsten müßte ebenfalls lOO Thlr. Vorschuß zü den oben genannten Zwecken erhalten; ich selbst würde die Aufsicht übernehmen. 3. Colonie. 10 Colonisten in Pekien bei Zafet könnten sich bei den dort schon etablirten Israel. Colonisten ansiedeln. Die Aufsicht könnte einem der dortigen Colonisten übergeben werden. Diese verhältnißmäßig geringe Summe für die 30 Colonisten sollte von dem in Frankfurt a./O. bei Herrn Banquier Men de disponibel liegenden Kapital dem hiesigen Königl. Preußischen Consul, Herrn vr. Rosen, übermittelt werden. Derselbe würde die Güte haben, ein Comit^ zu bilden, bestehend aus den Herren: a. Rabbiner David ben Schimon, K Banquier Fischel Lapp in, v. Selig Hausdorsf und ä. Moses Sachs. Nach aufgenommenem Protokoll und vorgenommener Wahl der 30 israel. Colonisten, welche nur aus den erst jüngst hier an gesiedelten, keine Arbeit scheuenden Marockanern bestehen sollen, verpflichte ich mich auch, mich nach Kolonje, Jaffa und Pekien eigens zu begeben und die Jnstallirung der Colonisten und die Sicherheitsmaßregeln bei den dortigen Local-Behörden zu bewerkstelligen, und haben wir zu erwarten, daß bei Erfüllung der Ge- und Verbote, die sich an bas heilige Land knüpfen, wie Terumma, Maaßer, Leket, Schikchah, Peah, Kilajim, Schebiit, Orlah rc., das Unternehmen sich später in einem größerem Maßstabe wird ausführen lasten. — Dem ehrwürdigen Herrn Rabbiner Hirsch Ka lisch er rufe ich rw iw" zu, ebenso dem löblichen Colonisations-Comit6 in Berlin, und wünsche ich, daß einige Mitglieder desselben, wie beabsichtigt, wirklich im Monat Februar hier eintreffen mögen, um sich von der Wahrheit des Gesagten persönlich zu überzeugen. Herrn vr. Lorj e in Frankfurta. O. bitte ich, da er den schweren Anfang gemacht hat, alles Mögliche beizutragen, daß die 3000 Thaler ctn den hiesigen A Pr. Consul, Herrn vr. G. Rosen, zur wirklichen Nealisirung Übermacht werden, Und daß er sich mit dem Berliner Comitö vereinige. — Möge das Unternehmen unter göttlichem Beistände gelingen! S. HauSdorff, (V. 8.) Direktor des Baron Frankr'schen Handwerker-Verems, VvrfieLev derHerttschm israel. Gemcknde, Battletter «r Arme«- ruck Pil-zerhSuser aufZio«. Literarisches. Würzbnrg Der Forschergeist auf dem Gebiete jüdischer Literatur lebt noch immer in ungestörter Weise fort und bringt die schönsten und edelsten Früchte. Es ist dies ein erfreuliches Zeichen des Fortschritts in der Cultur des Judenthums, und eine Bürgschaft für die Pflege und Erhaltung jüdischen Wissens und jüdischen Geistes. Den Freunden jüdischer Wissenschaft muß es daher daran gelegen sein, daß die Quellen, aus denen die Pfleger und Verbreiter derselben schöpfen, reichlich vorhanden seien, damit denselben in jeder Weise Gelegenheit geboten sei, sie zu benützen. — In diesem Sinne begrüßen wir eine in Leipzig bei Wienbrack erscheinende neue Edition der des und u. s. w., wovon uns Nr. 47 d. Vl. einen Probebogen als Beilage brachte. Wir können aber nicht umhin, auf die Mängel und Schwächen, die dem genannten Werke noch anhaften, aufmerksam zu machen, und hoffen, den Herausgeber desselben durch diese Zeilen noch rechtzeitig zu einer Abhilfe zu veranlassen. Jedem Gelehrten, der sich mit den '--D beschäftigt, muß es wohl als fühlbarer Mangel erscheinen, wenn er dieselben ohne die wichtigsten O'vz wie mwv LNv und benützen soll. Nicht minder Bedürfniß ist es, daß dem derbeigedruckt, und nrid'I-i-'O am Schlüsse des Werkes beigesügt sei, und diese Hanptcommematoren des und vermissen wir in dem erwähnten Werke Die Subscribenten würden sich gerne eine mäßige Erhöhung des Subcsriptionsvreises, der durch diese Augmentation des Werkes entstehen würde, gefallen lassen. Wenn auch das Format desselben, wenn die typographische Ausstattung unfern Wünschen ganz entsprechend sind, so dürsten doch die erwähnten Mängel der Subscription sehr hinderlich sein. Wenn diese Mängel beseitigt werden, so können wir dem Werke eine weit größere Verbreitung prognosticiren, indem viele Subscribenten ihren Beitritt sicherlich davon abhängig machen werden. Möchte doch der Herausgeber diese gutgemeinten Winke freundlichst beherzigen und den angeregten Wünschen sofort durch hierauf bezügliche Bekanntmachung entgegenkommen. Wir können ihm alsdann unsererseits die herzlichste Anerkennung, den lautesten Beifall und den erwünschtesten Erfolg zusichern. M. Unna, Rabbinats-Kandidat. GrKtSru irF. HÜMMneü, welche bürchs die Eis melsteS^Narren-' uniei? die in 1>em .Herr -'

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