Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 5 (1864)
- Issue
- Heft 27 (6.7.1864)
- Date
- 1864-07-06
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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Beilage zu Nr. 27 des Zsmclit. Leitender Artikel. Sw Mist-er Armennn- Pilgenvshnungen in Jerusalem. Js. Aul da in Coblenz 1 fl. 4 kr. — Durch Disir.-Ra8b. Wormser in Gersfvld bei der Hoheit von Gerson Reis mit Regina Dannebaum von Oberwaldbehrnngen gesammelt 3 fl. 25 kr; Ungenannter aus Riedenberg 2 st.; zusammen 5 fl. 25 kr.; a^. Porto 5 fl. 5 kr. — Durch B. Sturmann und H. I. Henschke in Neumark, W.— P. als Ergedniß der Pfennings-Collekte für das verstoßene halbe Jahr 3 Ttzlr. 6 Sgr. 8 Pf. —5 fl. 38 kr.; ah. Porto 5 fl. 8 kr. — Frau Rabb. Brei »er inSarvar bei verschiedenen Gelegenheiten gesammelt 1 fl. ö. W. — Durch Simon Habermann in Aschbach bei seiner Hochzeit mit Mathilde Bernheimer in Schopfloch 12 fl. 30 kr. Durch Kultusvorsteher Jakob Süß daselbst: von Lehler Wechsler gesammelt 18 fl. 12 kr.; (von demselben für Th. CH. in I. gesammelt 31 fl. 48 kr. — F. d. A. des HL. durch Vr. C. Heine mann aus Gothenburg in Schweden: Consul M. S. Marburg daselbst 1 Friedrichsd'or. — Durch Benedikt Dreifuß in Endingen, Schw iz, f. d. n Syn. in Jer. bei einer Gemeindeversammlung der stimmfähigen Mitglieder gesammelt 84 Fr. 15Ct. — 39 fl. 16 kr; abz. Porto 38 fl. 40 kr.) Durch denselben M. M. Wieler daselbst 2 Fr. — (Durch Salomon Bodenheimer I. aus Biblis für Adr. Rumps in Jerusalem gesammelt, m Darmstadt, Biblis, Lorsch, Lampertheim, Arheilige« rr. 30 fl. 3 kr.> AeituVKSnachrichten rurd Corresponderrzen Oesterreichischer Kmserstaal. AZes Odeerrngar». (Die Ehorfragr betreffend. Durch Zufall verspätet.)? Herr Rabb. S. H. Fische man» wiederhott m Nr. 1L d. Bl. seine» Borwurf» daß wir die bezügliche« Stellen aus dem Schulcha« Aruch nur a» passant berührt habe»,, als bb man he Spalte« d. Bl^ mit Excerpten a»S so verbretteten, Jedem zugänglichen Werken auszufüllen nöthig hätte, und es nicht genügte, die Beweisquellen zur weitern Untersuchung genau anzumerken, wie wir gethan habe«; zumal m der Regel die für die betreffende Frage sich Jnteressirenden auch in noch so langen fragmentarischen Auszügen keine solche Befriedigung finden, daß sie des Nachschlagens in den bezüglichen Poßkim Äberhoben wären. Aber Herr Rabb. F. sucht damit uns zu verdächtigen, daß wir durch Scheingründe gegen den Chor ägitiren wollen, was nns nicht in den Sinn gekommen. — Gegen die wiederholte Rüge, daß wir die einschränkende Bemerkung irwor? pn srpri unerwähnt gelassen, haben wir als Antwort nur das in Nr. 10 bereits Gesagte zu recapituliren, daß wir nämlich von nur darum Notiz genommen, um darzuthun, daß auch Ritualgesang includirt, und eS unterliegt keinem Zweifel, daß die Erklärung ^21 «pn nur profanen Gesang ansschließt, aber nicht die Nachahmung fremder Eulte gestattet, was Jore dea 178 ausdrücklich verboten ist. (Siehe anch Maimon. Jad H. Hilchoth Aknnr Cap. 2, §. 2 und Cap. 11, §. 1.) Doch Herr Rabb. F. replicirt wieder, daß wir die wichtigen Schlußworte des Rema daselbst verschwiegen haben. Sollte man nicht meinen daß diese Schlußworte „gegen uns und für ihn sprächen?" Und doch begründen sie nur zu sehr unsere Behauptung, denn sie sagen, daß selbst di^ Nachahmung weltlicher Gebräuche, so deren Enkstehungsgrund unbekannt und also zu besorgen, daß sie rituellen Ursprungs (O.i'M2-M 12 e^M) verboten sind. Wievielmehr nun wirkliche nichtjüdische Rituale. Wir sind neugierig, wie Herr Rabb. F. diese „wichtigen Schlußworte" eommentirt, da er sich aus dieselben berufen hat. — Herr Rabb. F. glaubt auch einen Gewährsmann an dem hochwürdigen Herrn Oberrabbiner m P. gefunden zu haben, weil die neuerbante Synagoge alldort mit THLrmen versehen ist, ohne sich zu kümmern, ob '"2 ->i"Qr< dafür oder dagegen war und ist. Wir jedoch haben von höchst glaubwürdiger Seite erfahren, und freut es uns, es hiermit mittheilen zu können, daß der hochw. Herr Oberrabb. in P. gegen den Thurmbau heftig gekämpft, und erst dann fichherbeiließ, die Synagoge zu betreten, als ihm der Borstand die Zusicherung gegeben, daß die Thürme recht bald abgetragen werden sollen. Ob und warum dies biS jetzt nicht geschehen, wissen wir nicht. — Auf die Frage des Herrn Rabb. F., warum die M.'er Antiphonren einen unjödischen Charakter haben, erwiedern wir: selbst viele Ehorfreunde bestätigen unsere Aussage; und verweise» ferner auf die in unserem früheren Artikel msrkrrten Worte: „In keiner einzigen Synagoge war bis vor Kurzem diese Gesangsweise gebräuchlich, während solche in allen Kirchen Norm ist." ES ist jedoch ein Jrrthum, daß wir emzjg den M/er Chor verurtheilt haben; den« wer uustre früheren Artckel liest, sicht deutlich, daß wir ohne Ausnahme jede» Gchang, der dem kirckstichen