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Der Israelit · 1864-01-06 · Heft 1 (6.1.1864) · page 6

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Journal
Der Israelit
Volume
5 (1864)
Issue
Heft 1 (6.1.1864)
Date
1864-01-06
Page
– (sequence 6)
Language
German
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6 dischen Charakter vindicirt hat. So lautet eine 2)wv NNO i'rr" ix x2'pp '2 '^22 vi'2 i2:i"2 21212 22VV 22'l7 p)'p ^X2^' 1'2!^ 2Q-V , 21!2X^ s)"2 2V 'l2, '"21 .'121 '121 V-2.2 2X PX21P2 1221 122 ^2 bp 2L7O blv> 1'2I2X Eben daselbst kann He S. auch die Widerlegung all dessen finden, was er über das Singen des P2w bxiun behauptet; dort heißt es nämlich: pOw 2X X2ip2 1'22X O')1P 121 2^22 2212 X12L^. Zur Beruhigung des H. S. sei übrigens hier erwähnt, daß 2"ia;ix)2 22.2 21X)P2 22O2 b'^2 21'2 '2L über den fraglichen Gegenstand ganz entschieden in unserem Sinne sich ausspricht. Wenn dagegen He S. über das viereckige Käppchen des Kantors die Augen zudrückt, so können wir ihm wieder nicht beistimmen, weil diese Form wahrhaft '1^.2 2p2 ist; allein hätte He S. nicht die Augen zugedrückt, so würde er gesehen haben, daß weder der Kantor noch die Choristen zu M. Käppchen dieser Form gebrauchen, wie überhaupt daselbst die ganze Neuerung sich darauf reducirt, daß die Gesangsweisen des Schir- Zion eingeführt und die Zahl der 2'22il7!2 vermehrt wurde. Ja, es verdient wiederholentlich hervorgehoben zu werden, daß in M. 1) Gegen die längst vorausgesehene Einführung des Chorgesanges sich früher nicht die leiseste Opposition vernehmen ließ und erst dann zum Vorscheine kam als sie ein kalt aceowplit war. 1) Die alte Synagoge mit der herkömmlichen Gesangsweise fortbesteht und man sich somit über Geschmackszwang — von Gewissenszwang kann ja ohnedies in dem gegebenen Falle keine Rede sein — durchaus nicht zu beklagen hat. 3) Der dortige Vorstand seine Bereitwilligkeit faktisch bewiesen hat, alles Anstößige ohne Weiteres zu beseitigen. Kehren wir nun von diesem speziellen Falle zur allgemeinen Frage zurück, so konnten weder die bloß auf eigene Anschauung, auf das sie vole sie judeo basirten Ueberzeugungen des He S., noch seine Befürchtung, es würde durch die Vertauschung des sogenannten polnischen Gesanges mit Choralien demJrrthume Vorschub geleistet, als könnte 2v'>,2 die jüdische Religion modificirt werden, noch auch seine Berufung auf jene Rabbinen, welche diese Neuerung mit aller Kraft zu verhindern suchten, unsere Behauptung bezüglich des dießfälligen p2 auch nur im Mindesten alteriren. Etwas anderes wäre es, wenn etwa eine Gemeinde unsere hierüber gemachten Erfahrungen um Rath fragen würde, ob sie Chorgesang einführen soll, da müßten wir antworten, wenn die überwiegende Mehrzahl der Gemeindeglieder dazu einstimmt, wenn für alle Gemeindebedürsnisse genügend gesorgt und im Gemeindesäckel noch ein reichlicher Ueberschuß vorhanden ist, dann — möge sie sich's zweimal überlegen, bevor sie zu dieser Neuerung schreitet. Ja wir finden I es sehr leicht erklärlich, weßhalb viele Rabbinen durch j locale Verhältnisse veranlaßt werden, gegen die Einführung des Chorgottesdienstes all ihren moralischen Einfluß anzuwenden; allein denselben an und für sich, wenn Abrogirungen der Gebete, Wiederholungen des OL7 u. m. drgl. vermieden werden, für p2 '"2p 21OX zu erklären, dafür gibt es keinen Anhaltspunkt und hierin müssen wir alle einstimmig sein. 22X 2212 -Hx iH PX 1)X S. H. Fischmann, Rabbiner. San jüdischer Armennnd Pilgerwshnungen in Jerusalem. Durch Emanuel Leser aus Mainz bei der Hochzeit von A. Wolf aus Ockenheim mit I. Sommer aus Bacharach in Bingen gesammelt 3 fl. 30 kr. — Durch Rabb. Das. S. Weiskopf in Wallerstein: ein Ungenannter unter dem Motto OL7 2)2' '2'2 50 fl. — Durch M. Ledermann in Berolzheim: durch d. Moh. Naumburger aus Treuchtlingen und Juda Herz bei einer Br. M. bei Wolf Wolf gesammelt 5 fl.; von Juda Herz gesammelt 5 fl. 21 kr;; 6 kr. voriges Mal zu wenig gesandt; zusammen 10 fl. 27 kr. — Durch Manus K. Elias aus Gudensberg bei Kassel bei der Hochzeit von Israel Wertheim in Wolfhagen mit Nanni Plautberg aus Schmalkalden: Moses Plautberg aus Schmalkalden 1 Fr'd'or, die übrigen Anwesenden 3 Thlr.; zusammen 8 Thlr. 20 Sgr. — Durch M. Löwensberg, Lehrer in Rödelsee: A. u. L. Frank, und D. Lauber beim Aufruf zur Thora 5 fl.; abz. Porto 4 fl. 40 kr. — Durch I. L. Schönfärber in Dornheim : Meyer Schönfeld das. 1 fl. 45 kr.; abz. Porto 1 fl. 32 kr. (durch Rabbiner vr. S. S. Wormser zu Weilburg für A. Rumpf in I. 7 fl.; für die neue Synagoge in I. 1 fl. 12 kr.) — (Durch D. M. Broh in Ritzebüttel*) f. d. A. d. h. L. 18 Sgr. 5 Pf. — Benedict Vogel in Mainz 1 fl. 45 kr.)

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