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Der Israelit · 1863-11-18 · Heft 46 (18.11.1863) · page 5

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Journal
Der Israelit
Volume
4 (1863)
Issue
Heft 46 (18.11.1863)
Date
1863-11-18
Page
– (sequence 5)
Language
German
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5S7 l'oiQ. 60 Ar. L.I) dort ein Manuskript unter dem Titel: 211211 iiL?p2L? 188.1 2i'2ix 82 11221 ii'L?, enthaltend ein sogenanntes Gedicht, eingerichtet nach allen Buchstaben des Dekalogs, so daß jeder Buchstabe zum Anfangsbuchstaben eines Gesetzesausdruckes gemacht wird, und zwar (entgegengesetzt zum )"2"O) erst die Gebote und dann die Verbote aufgezählt, und endlich die letzten 7 Buchstaben auf die nicht mosaischen Gebote gedeutet werden. Verfasser ist ein sonst unbekannter 111. Am Ende des obigen Cataloges ist noch unter den Berichtigungen aus Luzzato's 21,2 2i2'2.i (das ich nicht besitze) die Entstehung dieses offenbar .zum Memoriren der 2122 verfertigten Gedichtes citirt. Ich zweifle nun nicht, daß wir hier das .1112 122 des X2111 1282? -12 m '2-, vor uns haben. Dasselbe hat demnach mit unserer Handschrift nichts zu thun, enthält im Ganzen nur 620 Wörter und deutet, wie erwähnt, die 7 letzten Buchstaben des Dekalogs auf;)2ii 2122, während der vorliegende Codex voluminös wie ist, und die restirenden letzten Buchstaben den .12 '^2 rnL'Q p2L? vindicirt. Eine Vergleichung beider Handschriften dürfte jedoch vielleicht Nachweisen, in wiefern.1111 122 bis aus den Schluß als Vorwurf des ii'iix'^22'iM gedient, oder vielleicht gar dennoch etwa wie im Verhältnisse von Thesaurus und Compendium von demselben Verfasser gearbeitet wurde, und nur der Schluß zwei Verfassern angehört, wenn . nicht gar auch dieses zwei Variationen solcher eigentlich unbegrenzten Deutung durch 21211 '21x1 sii. 2. Was die Abweichung von der Quelle, die diese Buchstaben der 2'L?xn '2' 3 zumeist und die doppelte Zählung der i) 22 21L2 1 betrifft; so müssen wir zunächst constatiren, daß unser Manuscript hierin durchaus nicht vereinzelt dasteht. Schon iL'x p -'.->2 (bl. 5050) sagt («ck. Krakau S. 08 6.): du findest (im Dekalog) 613 Buchstaben, entsprechend den er uv, 7 Buchstaben mehr? aber, um zu zeigen, daß die 6 t 3 Buchstaben und die 613 Gebote aus den obenerwähnten 7 bekannten (Bech. erwähnt wirklich oben die 7 noachidischen Gebote) emanirt seien. Noch deutlicher fast sagt dies Simon Duran (bl. 5170) in der Einladung zum?'fii,i ili (Lemberg 858). Ans. Auch rin (i"i2) sagen die Alten, wird so genannt, weil sie die. 606 speciell jüdischen Gebote als Mehr za den 7 noachidischen übernommen; ebenso deuten sie das pur? °p2p2) '2)xi (x-iL' — i'Nr) in dieser Weise ..... und so finden wir eine Andeutung hiervon in den 613 Buchstaben des Dekalogs bis zu den Worten -zpi8iL?x, die sich auf die noachidischen beziehen, so daß es im Ganzen 613 Gebote sind. Diese offenbare oonlraäicrtio in Ackzeeto, diese iiü'i' '12 -;ni i'2i 12'y iiiio erklärt sich Nur in der Weise, wie oben aus Bech. citirt, daß nämlich die 7 noachidischen Gebote als die Ausflüsse der übrigen 606 speciell jüdischen Gebote -nur nochmals angedeutet wurden. Nachdem nun der Sinn der Annahme unseres 2?8rr?2i2ii klar sein dürste, wollen wir wenigstens schüchtern den Versuch machen, sie mit den Quellen selbst in Uebereinftimmung zu setzen. Nun bieten die beiden Grundmidraschim sowohl abgesondert, wie in Vergleichung miteinander nicht geringe Schwierigkeit, 11p ^2 erwähnt nämlich nichts von den und über die übrrgbleibenden 7 Buchstaben, ja er behauptet, daß in Summa 613 Wörter im Dekalog seien, ja sagt mit Nachdruck irmi 2112 x8 (den etwaigen Einwurf, daß wirklich nur das 2112, nicht aber das 121' negirt werde, brauchen wir wahrlich nicht ernstlich zu besprechen), was doch höchst auffallend ist. X22'2 spricht von 2'2?xi2 '2' '1, während sonst nur von 2^x12 '2' rur-rr?, und es waren ja in der Thal nur 6, die Rede zu sein pflegt, vergl. Midraschim zu Koh. 11.2 222? '2' 3 u. A. Deßhalb mögen obige Autoren die Schlußwörter des XL?) '2 nicht auf die Schöpfungstage, sondern auf die Zeit vor 1112)22 bezogen haben („denn immer, schließt der '2 auch hiernach sehr schön, gab es eine 1112, wenigstens die noachidischen Gesetze") und 2'L?xi2 '2' n wäre zu interpretiren: die 7 (Gebote) der ersten (vormosaischen) Zeit. Da also durch Weglassung dieser 7 Buchstaben und'ihrer Bedeutung kein reeller Unterschied entsteht; so erledigen sich auch die Monita bezüglich IIP '2 — 112' 111211. — Aus obigen Citaten geht nun hervor, daß jedenfalls nicht O'iuii 2-2 (5100), sondern mindestens schon Bech. (5050) die Autorschaft dieser Auslegungsweife angehört, ob aber unserem Verfasser, wenn derselbe ein Schüler des R. Moses aus Coucy (5010) war oder dem dann gleichzeitigen Bech., bleibt demnach noch zweifelhaft. 3 ist auch mir allerdings keine zur Interpretation des R. Nachschon Gaon passende Talmudstelle bekannt und vermuthe ich jedenfalls irgendwo eine Verschiedenheit der Lesart. (Siehe die Nachbemerkung der Redaction.) 4. Freut es mich wenigstens schließlich mit einem soliden Citate bestimmte Auskunft geben zu können, und ich copire zu diesem Zwecke den Gewährsmann, nämlichi"8L? eck. Amsterdam 265 t>. )'"l"l 2'122.1 2221 1.172 2)1121 OL? '2812 .1121 *PO2 1X822? '211 s'l') .l"O"L?1 O'12X l'2^i 1)) 21 2182 I2l8 l8'8l1 .12.1.1 212' 1))2 2,1 l"8 l"2"V 12X 2122 2") .l"8.1 21'.l8 1.111 X282 X122O2 21221'111X')V21 P2"x"l1 '121 2L? '2X2.lis>)11 PL-P.1 122 21X2 P12112 2',2211;'1') l"O"L?1 2'2);'1') .l"O"L? 21X2 L?'I7 222L? .1?'82 '2 .121.i '2l2'' 22? 2l8'8 l"v"L? 122 21 O'DII 82? 2'2' l"2"L? 1)) 2.1 O'P21.1 l"O"L?1 2PV7 M 82.I 121. vr. I. Hildesheimer. Nachbemerkung der RedacLion. Herr Rabbiner vr. Auerbach hat in Nr. 43 d. Bl. erwähnt, daß chm die. von Aruch citirte, von

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