Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 4 (1863)
- Issue
- Heft 44 (4.11.1863)
- Date
- 1863-11-04
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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ALZ „mülhig gewesene Gemeinde in Parteiungen zu spal- „ten drohet, wie traurig müßten erst die Folgen sein, „wenn man die Einführung jener Bundesgenossen auch „nur versuchen wollte! " (Schluß folgt.) Grthndnx-isr. NLbelrrirstslt. Durch Rabbiner Saenger in Mergentheim: N. N. 2 fl. 24 kr/ Gesammtsumme*) 8510 fl. 59 Ir. Hs» MiLchrr Arm»- w- WgtrdwhnrmM m HerulsLtM. Wir haben dieser Tage wiederum 1025 fl. nach Amsterdam zur Uebermittelung nach Jerusalem geschickt, wovon 729 fl. 9kr. obigem Zwecke, 278 fl. 22 kr. für d. A. d. h. L., T. CH. rc. und 17 fl. 29 kr. für Abraham Rumpf bestimmt sind. Die Gesammtsumme der von uns für das Bauunternehmen nunmehr gesammelten und abgelieferten Gelder beträgt 7352 fl. 4 kr. Durch I. L. Schönfärber in Dornheim bei der Hochzeit seines Bruders Löb mit Caroline Mai aus Mergentheim gesammelt 5 fl. 18 kr., abz. Porto 4 fl. 59 kr. — Durch Leop. Stadecker in Merchingen gesammelt bei der Brith Milah bei Jak. Kaufmann in Eberstadl 2 fl. 3 kr.; abz. Porto 1 fl. 47 kr. — Durch Frau Wetzlar aus Fürth bei wohlthätigen Frauen daselbst gesammelt 15 fl. (dieselbe Summe st d. A. d. h. L. ist an Herrn M. Zimmer in Fürth abgeliefert worden). — Durch Sußmann Mayer von Sickershausen, gesammelt durch Benj. Mayer von da bei der Hochzeit von Maier Stoll von Mosbach mit Fanny Mayer von Sickershausen in Schweinfurt 5 fl. 30 kr.; abz. Porto 5 fl. 15 kr. (F. d. A. d. h. L. Sußm. Maier 1 fl. 45 kr.; abz. Porto 1 fl. 40 kr.) — Durch Rabbiner Hirsch Karo in Breslau 15Thlr. — Durch Rabbiner Saenger in Mergentheim : A. Jggersheimer 1 fl. 12 kr., S. Jonas 1 fl. 12 kr., *) In Rr. 43 bitten wir statt 5858 fl. zu lesen 8508 fl. R. N. 3 fl. 36 kr. (für T. CH. in Jerusalem N. N. 3 fl. 36 kr.). Lritungsnachrichte« u. CorreftumdenM. Deutsch l a n d Mainz, den 26. Oct. Am 17. d. M. feierte Herr Prediger Mannheimer in Wien, wie wir bereits mitgetheilt haben, seinen siebzigsten Geburtstag. Die größten Anstrengungen und Vorbereitungen wurden getroffen, um den Jubilar zu beschenken und zu ehren; wir haben in voriger Nummer eine kurze Beschreibung der projektirten Feier gegeben; jetzt, nachdem sie vorüber, ist es unsere Pflicht , auch in Bezug hierauf die Grundsätze zu vertreten, welche wir G. s. D. die unsrigen nennen. Wir erhalten aus der Kaiserstadt eine Zuschrift, die inmitten des allgemeinen Jubels die trüben Zeichen hervorhebt, deren „die Mannheimer-Feier" für unsere Zeit leider so viele bietet; unser Correspondent behauptet, Mannheimer's einziges Verdienst bestehe darin, daß er vor einigen Jahrzehnten schon ein richtig - deutsch - sprechender Jude war. Wir wollen hier die übrigen Aufzählungen unseres Correspondenten nicht wiederholen, denn es kömmt uns nicht darauf an, die Person des Gefeierten anzugrei fen oder chm ein Sündenregister vorzuhalten. Da aber auch von anderer Seite auf die Prinzipien hingewiesen wird, denen in der sogen. Mannheimer- Feier gehuldigt worden sein soll, so dürfen wir es nicht verschweigen, daß wir in dem großen Lärm, welcher in Bezug auf den siebenzigsten Geburtstag des Herrn M. und dessen Feier von den jüdisch-unsilbischen Blättern erhoben wird, nichts als die Anzeichen einer höchst traurigen Gedankenlosigkeit erblicken. Schon ein volles Jahr zuvor „signalisirte" Herr Prediger vr. Jellinek den siebzigsten Geburtstag von der Kanzel herab, dann bildete sich ein Zestcomit«, das geheime Sitzungen hielt, um den Jubilar zu „überraschen", und zwar so geheim, daß die Ergebnisse! der Berathungen in den Zeitungen publicirt wurden, ' und so spann sich die Geschichte fort, bis am Sabbat , Paraschat Noach bei Vorlesung des Wocheuabschnittes I sich Folgendes „darstellte": „dem Kohen, der zur Thora