Mannheim
Compact Memory

Der Israelit · 1863-10-21 · Heft 42 (21.10.1863) · page 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
4 (1863)
Issue
Heft 42 (21.10.1863)
Date
1863-10-21
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
85% known words query
IRI
…/2446951-2447089-2447130--02192-2457510
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

316 auf dek Strecke zwischen CsäkMma ürckKäkori. DM dortige StatiouSchef wollte den KeichUaM Nach Kapreimtz schäften laffell. Die Bauern! absr wollten das Ueberfiihren der Leiche nicht gestatten, Weil sonst die Gemarkungen, durch welche die Leiche geführt werden würde, unfehlbar vom Hagel verwüstet würden, und sie drohten, falls die Fahrt unternommen werden sollte, dem Wagen nachzufahren und die Leiche in den Straßengraben zu werfen. Auch die Bemühungen des Pfarrers blieben vergebens, bis ihm einfiel den Leuten zu sagen, falls die jüdische Leiche in der Gegend von Katori verbleiben sollte', der Hügel erst recht die Saaten auf dem Hotter von Katovi zerschlagen würde, worauf die unruhigen Köpfe stutzig wurden Und' Vas Weikerfahren zukeßeri. Wien, den 14 Oet. Das Herrenhaus hat den Gesetzentwurf über Zulassung der Juden zu Notarstellen angenommen. In Lodz ereignete sich an den jüdischen Festtagen ein fürchterliches Unglück. Als die dortigen Israeliten zum Gottesdienste in der Synagoge versammelt waren, wurden sie plötzlich durch den Ruf: „Polen kommen!" nt ihrer Andacht gestört, und jeder versuchte so schnell wie Möglich ins Freie zu gelangen Bei diesem Gedränge fanden leider 4 Frauen und 2 Kinder durch Erdrücken ihren Tod Und liegt außerdem . ehre große Zahl Personen schwer krank darnieder: PreObsrg» imMschri. (Fortsetzung u. Schluß.) Mch 4 Uhr fanden wir bereits Jeden der überaus zahlreichen Anwesenden, worunter wir die Deputationen der Wiener und. Pester, und der im Preßhurger Comstat?. liegenden 21 israeU Lultusgemeiuden durch js 2, PersonsN', und, die hiesige Rabhinatsschule durch 39 RMmats-Cqndidaten vertreten, besonders hervorheh^n„ Nüs d§m. Hm aMwieseMN Platze, - Dich «uch hohe: Vertreter der: anderen Konfessionen nicht fehlten, braucht bei unserem Zeitalter, das sich das AeitNÜtzv der 'Tobtranz,-, Humanität unddes rrleuchtendm GrKes MMt> yichtMpn^r-zu WhptM und '-i / - . '' V 1 ,-r. erleuchtenden S Herr ^edacteür, vei dieser. Gelegenheit ein m letzterer Zcit^ von ein^m setzt tisi^rn Itzt grsDG chfWchsir Eehrteü'inOel führen wir hier die Hortorütionen, welche daS Fest mit ihrer Gegenwart beehrten, namentlich an und Mw: der StMcommandant Feyrm. und Divisionär Graf Horwüth-Tholdy, Geh. U. Brigadier Baron Dormus, Feldm. in Penflon von Laimel, der Oberst des hier garttlsonirenden Regiments mit sämmtlichen Stabsosficieren, sowie auch alle hier stationirenden Stabsofficiere und höhere Militärbeamte, ferner der Obergespan sterreich^ einem emeritirt. Decan der Wiener Philosoph. Fakultät, der auch bedeutende Kenntnisse in der hebr. Sprache besitzt und dessen Bekanntschaft zu machen ich dadurch Gelegenheit hatte, daß derselbe mich bei meinem mehrwöchentlichen Aufenthalte zu Dad- Vöslau um Aufklärungen über manche ihm räthselhast scheinende Stellen im h. Pentateuch avginz, wobei ich ihm zugleich auf manche von ihm in seinem Werke angeführten aber irrthümlich aufgcfaßten Zitate aus demselben aufmerksam machte, an mich gerichtetes Schreiben, welches so recht dessen unbefangenes Urthtil und dessen gesunde Anschauungsweise, dessen wahrhafte Verehrung und Hochachtung für einen Heros der jüd. Orthodoxie, mrnifesttrt, der Veröffentlichung zu übergeben. Das Schreiben, in welchem auch Ihrer Zeitschrift, die zu prüfen derselbe Zeit und Gelegenheit hatte, das ihr gebührende Lob gespendet wird, lautet genau wie folgt: „Euer Woblgeboren! Hochgeehrter Herr! Wernen innigsten Dank für die mir gütigst mitgethelltsn JaHrgängs der Zeitschrift „Israelit", welche des Lehrreichen und Zntöreffanten so Breies bieten. Bet diesem Anlässe kann,ich nickt umhin den Aufsätzen, die von Ihnen verfaßt, jn den vorgenannten geschätzten Annalen enthalten sind, meine volle Anerkennung za zollen. Vor Allem hat mich die Biographie des großen sttcchbt Mosche Hofer gefesselt und mit Bewunderung erfüllt. Wie verdienstvoll wär das Leben diese« hochberühmten Gelehrten, drr schon in seinem achtzehnten Lebensjahre mit der Leitung eister rabbinischen Hochschule betraut, von da an M Zahre hindurch keinen einzigen Nag verlebte ohne seinen Schülern Unterricht zu erthe'ilen, deren Zahl bis auf 800 anwuchs. Dieses Wirken des gefeierten Lehrrrs und seine Schicksale erscheinen durch die kochst gelungene Aufstellung noch änziekettdet und bedtütmygSvoller. Ebenso sind m Zhren übrigen gedruckreq und schpfUichewMhqnd^ lunge» wissenschaftliche Gründlicbkett, _gcahrlerchSch-rfsin,u., echt religiös» Tendenz und richtiges Verstandniß Hetzen, was unserer Zeit wohlthüt, unverkennbar ausgeprägt. Sonach verbleibe ich mit dem Raddrücke der ausgezeichnetsten Hochachtung ' - - ' Euev Wühlgi-oren ergtbenstep H.r. Gr, Wohlgeh. - , m«st.,u. xsüh vr. Zo,s^pch Herr» Moses Schreiber n», x. z.^'. eineriiirk^ 1)rkander phnosohAschen! ' ' , ' Fakultät! ^WlSlau. i l

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.