Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 4 (1863)
- Issue
- Heft 38 (24.9.1863)
- Date
- 1863-09-24
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2446951-2447089-2447127--02142-2457457- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
-469 Hsu WM Amennnd Vrtzwwjmmgr« m zerulsltm. Durch Sam. Mayer in Weisweiler gesammelt: denn Aufruf zur Thora von Jsac Mayer das. 15 Ngr.; Ungenannter 2 Ngr. 4 Pf. (f. d. A. d. h L. '^11' von hiesiger Gemeinde an ''Lriv '"Qi 6 Thlr. 2 Ngr. 8 Pf.; von der Gemeinde Frenz desgl. 2 Thlr. 10 Ngr); zus. 9 Thlr. abz. Porto 15 fl. — 31 kr. Durch I. Löwenthal in Lüttringshausen: L. L. 2 Thlr.; A. L. 1 Thlr.; I. L. 1 Thlr.; (f. d. A. d. h. L. und n"ri: L. L. 2 Thlr.; A. L. 1 Thlr.; I. L. 1 Thlr.) Durch Strauß in Amoeneburg: f. d. A. d. h. L. eine Sammlung von .-i^.-i-Geldern: von Fr. Rebecka Strauß 5 fl.; Minna Strauß 2 fl.'50 kr.; Veilchen Strauß 2 fl.; Hannchen S. Strauß 2 fl.; Hannchen K. Strauß 1 fl. 21 kr.; Herr S. Strauß 15kr.; aus der betreffenden Synagogenbüchse 3 fl. 4 kr.; zus. 16 fl. 30 kr., abz. Porto 16 fl. 18 kr. Durch A. Steinhäuser in Neustadt (in Mecklenburg) in seiner Gemeinde ge sammelt 3 Thlr. (f. d. A. d. h. L. 3 Thlr.) abz. Porto 10 fl. 10 kr. Durch M. Gutmann in Neustadt a. S. f. d. A. d. h. L. 10 fl. Durch M. Seligmann in Steinach ges. bei der Hochzeit deS J sac Frei von hier mit Regina Lilienstrauß von Homburg a. M.: von ihm selbst 18 kr; Hirsch Lilie nstrauß von Homburg a. M. 1 fl. 9 kr.; M. Mai von Schwabheim 6 kr.; dessen Frau und Tochter 12 kr.; A. Rein hold mit Frau von Kleineibstadt 1 fl.; Roppel Sachs von Lendershausen 24kr.; Baruch Frei von hier 12 kr.; Karl Schwed von Kissingen 12 kr.; D. Frei von hier 30 kr; I. Heimann von Wenkheim 18 kr.; M. Linz von Greisenheim 12 kr.; Sal. Fromm von Großlangheim 24 kr.; M. Siegel von hier 30 kr.; Karl Maier von Sickershausen 12 kr.; I. Lilienstraus von Homburg a. M. 35 kr.; dessen Frau 12 kr.; das Brautpaar 1 fl.; die Frau des D. Frei von hier 24 kr.; Benjamin Maier von Sickershausen u. dessen Frau 1 fl. 45 kr.; Lehrer Schwed von Homburg a. M. 18 kr.; zusammen 9 fl. 44 kr. -- Zeitungsnachrichten n. Corresponderyen. Deutschland. ZNainz, den 17. Sept. Die geehrten Leser dieser Zeitschrift wissen, mit welchem Wohlwollen unsere in Nr. 25 d. Bl. erschienene Abhandlung, die Abschaffung des Kol Nidre betreffend, aufgenommen und wie in Folge der dringendsten Aufforderungen davon ein Separat-Abdruck veranstaltet wurde, der sogar in viele dem echten Judenthume fernstehende Kreise drang; in zahlreichen Briefen wurde uns gerade über diese Arbeit eine uns besonders wohlthuende Anerkennung ausgesprochen und, wie man uns mittheilt, ist dieselbe vielfach nicht ohne praktische Folgen geblieben, d. h., man hat in mehreren Gemeinden von der projektirten Abschaffung Abstand genommen — der schönste Lohn, der uns hat werden können. Die Vertreter der Reform nahmen, wie das jetzt bei ihnen gewöhnlich ist, auch diese Arbeit mit dumpfem Schweigen auf; es fehlt den meisten der jetzt lebenden kühnen Reformatoren an hinlänglichem rabbinischen Wissen, als daß sie sich in einen jüdisch-theologischen Streit einlassen könnten. Endlich nach zehn Wochen hat Herr vr. Joseph Aub, erster (Reform-) Rabbiner zu Mainz, das Stillschweigen gebrochen und ein Pamphlet erscheinen lasten, in welchem er Nicht den Boden ernster, wissenschaftlicher Widerlegung betritt, sondern in welchem er in der bekannten Manier der Eisenmenger und Schudt einzelne unverstandene Stellen aus dem Schulchan Aruch, die aber wiederum dem Talmud entstammen, herausreißt, um sie zu verhöhnen und zu verspotten. Ja, lieber Leser, dahin ist es gekommen, was sonst die Judenfeinde thaten, das thun jetzt einzelne Reformrabbinen! Sie geben wie weiland Eisenmenger ein „entdecktes Jüdenthum" heraus, um unsere heilige Religion dem Spotte der eigenen abgesallenen Kinder und dem der andern Nationen preiszugeben! In dieser Manier ist denn auch Herr Or. Aub stark; nachdem er talmudische Vorstellungen frischweg „wahnwitzig" genannt hat, sagt er, er könne noch mehr „entdecken", wolle aber „nach der rabbinischen Anstandsregel eine Spanne lang entblößen und eine Spanne lang verhüllen >122 112221 liev .1^22"! Und dieser Mann entscheidet auch Schaaloth nach dein-