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Der Israelit · 1863-09-09 · Heft 36 (9.9.1863) · page 6

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Journal
Der Israelit
Volume
4 (1863)
Issue
Heft 36 (9.9.1863)
Date
1863-09-09
Page
– (sequence 6)
Language
German
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444 «m Pas Kwh sogleich heim rechtoyMmen zu neunen, wo will man denn eigmtlich den Gehalt von durchschnittlich mindestens tausend Gulden für solch einen Schulinspektor hernehmen, und welcher Illusion muß sich der hingeben, welcher des Glaubens ist, daß sich viele Männer finden werden, die um des Schulinspektorates willen ihr langjähriges ausgebreitetes Geschäft ausgeben werden, selbst wenn es viele Rab- ' «Wen geben sollte, die ihrem vielseitigen, segen-ringenden Wirkungskreise um dieses durch bestimmte Instruktionen durchaus nicht streng markirten, vor vielen Unannehmlichkeiten mit Privaten, ja selbst mit Gemeindevorständen durchaus nicht geschützten, neugeschaffenen Amtes willen freiwillig entsagen sollten. Auch ist, soweit wenigstens meine Erfahrung, die ich Übrigens in dieser Beziehung für keine bedeutende ausgeben will, reicht, das Schu Nnspektorat eines Comitates, und dahin lautet doch die Intention, durchaus kein Inhalt, der die ganze, ja auch nur die halbe Thätigkeit auszufüllen habe, ja ausfüllen könne, und es ist anderseits sehr zu fürchten, daß der Inspektor zum großen Nachtheile der Schule und fortwährendem Herzeleid der Lehrer mehr als seinen Posten auch seine — Zeit auszufüllen suchen wird. Meiner Meinung nach ist es daher am Passendsten, zu diesem wichtigen Amte, wenn irgend Möglich Kausleute (die aber vor Allem echte O'-n.i' und sein müssen) von derartig freier Lebensstellung, daß sie ohne geschäftliche Rücksicht dem wirklichen Schulbedürfnisse in und außer ihrer Gemeinde Rechnung zu tragen im Stande sind, oder Rabbiner, welche rücksichtlich der Privat-r^x^ durch vertreten, gleichfalls den faktischen Anforderungen der Inspektion gerecht werden können, zu wählen. „Die jüd. Schulinspektoren müssen pädagogisch-didaktisch fachgebildet sein." Wohl ist dies theoretisch sehr richtig, denn wer maßgebenden Einfluß auf den inneren Organismus einer Schule üben soll, muß von Rechtswegen ein Sachverständiger sein. Allem ist dies in Ungarn (oder irgendwo?) und zwar in jedem Comitate durchführbar? Wie viele Männer werden wir heute in Ungarn finden, welche pädagogisch-didaktische Fachbildung besitzen, und micht dem Lehrerstande selbst angehören. Daher, glaube ich, dürfte es praktischer im Ungemeinen und ausführbarer sein, wenn wir die Ansprüche lieber niedriger stellen, und „für jetzt" uns damit begnügen, daß die Inspektoren echte und bewährte Freunde der Schule, praktische Männer, empfänglich für Angelegenheiten der Schule und der Aufklärung seitens der Lehrer zugänglich sind. Ob die Inspektoren des Ungarischen mächtig sein muffen oder nicht, hängt offenbar von der Vertretung des ungarischen Elementes in den bezüglichen Kreisen ab; wo dieses vorwiegend oder auch nur in zur Berücksichtigung nöthigender Minorität der Fall ist, ist es selbstverständlich nochwendig resp. schr «imschenswerch, daß die Schulinspektoren dieser Sprache mächtig sind, andernfalls ist es durchaus nicht nöthig. (Schluß folgt.) Ortha-sx-isr. HrdtIsn5t»Lt. Durch A. Rosenbaum, Religionslehrer in Wiesenfeld (bei Karlstadt): von ihm selbst 1 fl.; Benedikt Hanauer l fl.; Isaak Schloßmann 1 fl.; ein Ungenannter 2 fl. 30 kr.; Jakob Steigerwald 18 kr.; K. Lichtenstädter 30 kr.; F. Hanauer I. 30 kr.; F. Hanauer II. 24 kr.; Baruch Schild 24 kr.; Abr. Bamberger 24 kr.; Marx Braunold 24 kr.; A. Löb Hecht 18 kr.; Abraham Kahn 30 kr.; zusammen 0 fl. 12 kr. Gesammtsumme 8428 fl. 21 kr. Mu Adikher Amen- und WgLrtMhMngeu m Jerulnlem. Ungenannter 35 kr. — Bei der Hochzeit von Moses Sauerbach und Johanna Hellman» in Mainz gesammelt 14 fl. t4 kr. — Ungenannter unter dem Motto: „Gott segne meinen Einzug" 50 fi. — Durch Distr.-Nabb. D. S. Weiskopf in Wallerstein: bei der Trauung des Marx Badmann in Oettingen mit Frl. Hanna Gutmaun das. durch Lehrer S. Neuburger das. 3 fl. 18 kr. (die Hälfte davon für '"-r L^o). — Durch Abr. Sonn aus Großlangheim gesammelt bei der Hochzeit des Nath. Oestreicher aus Ermitzhosen mit B. Fromm von hier 2fl. Bei der des M Frank in Kleinlangheim 1 fl. 15 kr. Bei der des I. Sondhelm in Rödelsee 1 fl. 15 kr.; zusammen 6 fl. 30 kr.; abz. Porto 6 fl. 10 kr. — Durch A. Rosenbaum, Religionslehrer in Wiesenfeld (bei Karlstadt) gesammelt bei der Verlobung des Jakob Weichselbaum aus Geldersheim mit Frl. Mathilde Adelburg aus Aschbach 4 fl. 54 kr.; von ihm selbst nebst Zahlung der Portokosten 30 kr.; von einem Ungenannten 2 fl. 30 kr.; zusammen 7 fl. 54 kr. — Auf Veranlassung des Hrn. Rabb. Sa enger aus Buttenwiesen gesammelt durch Sender

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