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Der Israelit · 1863-07-01 · Heft 26 (1.7.1863) · page 4

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Journal
Der Israelit
Volume
4 (1863)
Issue
Heft 26 (1.7.1863)
Date
1863-07-01
Page
– (sequence 4)
Language
German
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312 E. Weil 5 Sgr.; M. D. Hadel und Frau 5 Sgr.; deren Tochter Adela 2 Sgr. 5 Pf. Susanne de Beer 2 Sgr. 5 Pf.; Juli Bär 2 Sgr. 5 Pf.; W. Susans Freudenburg 2 Sgr. 5 Pf.; Rosalie Bradi 2 Sgr. 5 Pf.; Bella Goldschrnid 2 Sgr. 5 Pf.; Emilie Goldschmid 2 Sgr. 5 Pf.; B. Stettiner 2 Sgr. 5 Pf. Amalie Westphal 5 Sgr.; Ungenannter und kleinere Spenden 20 Sgr.; zusammen 3 Thaler — 5 fl. 15 kr. abz. Porto 4 fl. 45 kr. — Durch Rabbiner Bamberger in Creuznach: ein Ungenannter 13 fl. — Durch M. Löwenberg, Lehrer in Rödelsee bei der Hochzeit von Abr. Höchberger aus Hüttenheim mit Helene Wolfsheimer aus Großlangheim gesammelt 6 fl. 6 kr.; ein Ungmannter 4 fl.; zusammen 10 fl. 10 kr.; abz. Porto 9 fl. 50 kr. Zeitungsnachrichten u. Correspon-eiyen. Deutschland. Seiten des betreffenden Comites ist, daß die Stelle bisher noch nicht wieder besetzt ist. Vielmehr nehmen es die sehr schatzenswerthen Mitglieder desselben mit ihrer Amtspflicht sehr genau,. so daß sie bis jetzt zu keinem Resultate kommen konnten. Wohl erkennen sie, daß, zu einer Zeit, wo den Lomdim .ohnedies nicht immer die gebührende Achtung gezollt wird, es doppelt gilt an einem Orte, wo m. G. H. noch herrscht, sehr gelehrte, ihrer wirklich geachteten Stellung vollkommen würdige Talmudisten zu installiren. Möge lyr Streben von dem besten Erfolge gekrönt sein, und der neue Klausrabbiner die Reche der gediegenen jüdischen Gelehrten vermehren, mit denen Hamburg und Altona in einem für unsere heutigen Verhältnisse so reichem Maße beglückt ist. Hoffentlich wird sich auch dem entsprechend der Kreis der talmudbeflissenen Jünglinge hier immer mehr vergrößern und die gediegenen Lehrkräfte im Verein mit dem wohlwollenden gern spendenden Sinn unserer Hamburger jungen Männer zu einem recht gediegenen Talmudstudium Mittel und Wege gewähren. Bamberg, den 13. Juni. Die Wahl eines Distriktsrabbiners für unsere Gemeinde ist auf den als Schriftsteller rühmlichst bekannten Hrn. vr. Kodak, bisher Schuldirektor in LiptoSt. Miklos in Ungarn, gefallen. Herr vr. K. hielt am Sabbat Paraschat mvx eine Probepredigt und erlangte ungetheilten Beifall; er legte in derselben seine Richtung dar und versprach, streng innerhalb der Grenzen unserer religiösen Gesetzbücher, der Arba Schulchan Aruch, zu leben und zu wirken; möge er in seinem nicht unbedeutenden Wirkungskreise zur Förderung unserer wahrhaften Interessen, zur Erhaltung und Kräftigung des religiösen Lebens, wie es schriftliche und mündliche Lehre vorschreiben, nach Kräften beitragen. — Bamberg ist eine alte Gemeinde, in der ehemals Gotteslehre und Gottesfurcht eine geheiligte Stätte fanden. Und jetzt? doch schweigen wir von der Gegenwart und hoffen wir für die Zukunft das Beste. L Hamburg, 30. Sivan. Bekanntlich ist seit ziemlich geraumer Zeit hier eine sehr einträgliche Beth Hamidraschstette vakant. Wir sind im Stande zu versichern, daß es nichts weniger als Nachlässigkeit von Preußen. Berlin. Sonntag den 14. d. M., Vormittags j 10 Uhr, fand die feierliche Eröffnung des neuerbau-! ten Schulhauses der jüdischen Gemeinde, Große Ham-! burgerstraße 37, im Beisein der betreffenden Vorstände! und Organe der Aufsichtsbehörde statt. Die Weihrede j hielt der Prediger vr. Sachs, dagegen die eigentliche, die Geschichte der Anstalt zusammenfassende Rebe der Rektor Horwitz, unter dessen Leitung die Knabenschule und die Lehrer-Bildungs-Anstalt in dem schönen geräumigen Gebäude vereinigt sind. Die erste dieser Anstalten zählt jetzt 594 Schüler m 12 Klassen, die letztere 30 Zöglinge in 3 Klaffen. Die treffliche Aus-! führung einer vom Nettor Horwitz gedichteten und Herrn L. Lewandowski konrponirten Motette erhöhte! den Eindruck der Feier. Berlin, 2. Thamus. Nunmehr liegt das Ergebniß der Repräsentantenwahlen vor uns. Die Liste der Conservativen ist mit wenigen Aenderungen durchgegangen. Wir wählen absichtlich den Ausdruck „Conservativen", denn fromm oder gesetzestreu würde für die Wenigsten eine richtige Bezeichnung sein. Es ist bei

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