Mannheim
Compact Memory

Der Israelit · 1863-06-10 · Heft 23 (10.6.1863) · page 18

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
4 (1863)
Issue
Heft 23 (10.6.1863)
Date
1863-06-10
Page
– (sequence 18)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/2446951-2447089-2447112--01945-2457245
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

386 Mu Kdrichrr Armen- »nd WerwAhrumM m Jernlnlem. Lehrer und Prediger E. Bodenheimer in Wansbeck gesammelt 1 Thlr; (deßgl. 1 Thlr.f. T. CH. in Jerus.) Lehrer Wittkower in Altona das Porto. — Durch S. Danziger Religionslehrer in Laudenbach: Aron Bernei 1 fl.; Bernard Hamburger von Allzenau 30 kr.; Lazarus Frank 24 kr.; Meier Rosendorf 30 kr.; Abraham Hall 9 kr.; Aron Hecht 12 kr.; Hirsch Süsser 18 kr.; Hirsch Frank Mn. 18 kr.; David Grünbaum 24 kr.; Moses Adler 18 kr.; Lehrer Danziger 30 kr.; Ungenannter 27 kr.; zusammen 5 fl.; abz. Porto 4 fl. 44 kr. — Durch Distr.-RabbinerDav. Weiskopf in Wallerstein: von Religionslehrer W. Schweizer in Schopfloch gesammelt: Nachtrag zu der in voriger Nummer veröffentlichen Sammlung 3 fl. 12 kr.; in Feuchtwangen Maier Holzinger 6 fl.; Maier Gutmann 2 fl. 42 kr.; N. Regensburger 2 fl. 42 kr.; Elias Schwabacher 1 fl. 45 kr.; Samuel Gutmann 3 fl. 30 kr.; Wolf Gutmann 2 fl. 42 kr.; Hirsch Weißmann 2 fl. 42 kr.; vr. Sutra 1 fl.; Jetta Gutmann Wtb- 2 fl. 42 kr.; zusammen 25 fl. 45 kr. Samuel Holzinger 1 fl. 30 kr.; B. Gunzenhäuser 2 fl. 42 kr.; I. Gunzevhäuser 2 fl. 42 kr.; Hirsch Holzinger 1 fl. 45 kr.; Gabriel Holzinger 1 fl.; Simon Stern 1 fl. 45 kr.; Amson Lindenthal 1 fl.; Wolf Weihermann 1 fl.; Joel I. Weihermann 1 fl. Joel S. Ullmann 1 fl.; Gunzenhäuser seu. 2 fl. 42 kr.; Lazarus Ullmann 1 fl. 12 kr.; Isaak Ullmann 45 kr.; Seligmann Stern 1 fl. 45 kr.; Wtb. Stern 3 fl. 30 kr.; Moritz Stern 1 fl. 45 kr.; zusammen 27 fl. 3 kr. Im Ganzen 56 fl.; abz. Porto 55 fl. 48 kr. Zeitungsnachrichten u. Carrrspon-rnM. Preußen. Berkin, 15. Sivan. Wir stehen jetzt an einem wichtigen Wendepunkte in der Geschichte der israelitischen CultuSgemeinde in Berlin. Am 21. Sivan finden die Ersatzwahlen für die ausgeschiedenen Repräsentanten statt, sowie für 2 Mitglieder des Vorstandes, die von den Repräsentanten gewählt werden. Es ist das Ergebniß dieser Wahlen bekanntlich deßhalb so wichtig, weil die Synagogenordnung , wie sie in dem jetzt der Vollendung nahen Prachtbau eingeführt werden soll, je nachdem eine der sich entgegenstehenden Parteien die Oberhand behält, ganz verschieden ausfallen wird. Was den Stand der Orgelfrage, unter der Verwaltung der bisherigen Repräsentanten betrifft, so ist es den großen Anstrengungen der Orgelfreunde gelungen, die Bewilligung des größeren Theiles der Geld-Mittel für den Orgelbau zu erwirken, mit dem Vorbehalt, daß eine Aufstellung der Orgel nur dann erfolgen dürfewenn das Rabbinat seine ausdrückliche Einwilligung erkläre, was von den jetzigen ehrwürdigen Mitgliedern desselben nie geschehen wird. Wenn wir es auch gern anerkennen, daß sich der Eifer der Gesetzestreuen in erfreulicher Weise bekundet, wie dies unter andern eine gestern stattgefundene Versammlung des „Schocherei-Hatow-Vereins, die sehr zahlreich besucht wurde, bezeugte, so fürchten wir doch sehr, es könnten sich die Stimmen hier bei der Verschiedenheit der Ansichten innerhalb unserer Partei zersplittern, während die Anhänger der Reformpariei ohne Weiteres die von ihren Führern vorgelegten Listen aufnehmen. Möge es mit der göttlichen Hilfe den Geietzestreuen gelingen, siegreich aus dieser Wahlschlacht hervorzugehen, deren Ausgang um so wichtiger wird, je mehr man von der Gegenpartei die Sache urgirt; so soll erst in diesen Tagen ein Vorsteher geäußert haben: „Die Orgel soll am Sabbath gespielt werden und zwar nur von einem Juden" während die Repräsentanten für den eventuellen Fall der Einführung nur deren Gebrauch bei besonderer Gelegenheit gestattet haben. Berlin, den 7. Juni. Wer Gelegenheit hatte, dem letzten Cyklus der Predigten unsers allverehrten Or. Sachs in der Berliner Hauptsynagoge, die derselbe seit Beginn des laufenden Jahres bis zum gegenwärtigen Augenblich der Krisis unsers Gemeindelebens gehalten, aufmerksam zu folgen, der hat wohl mit uns nicht oft genug die Schärfe und Klarheit, mit der Herr vr. Sachs die Schwächen unserer Zeit im Allgemeinen und unserer Gemeinde im Besonderen aufzudecken weiß, bewundern muffen.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.