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Der Israelit · 1863-05-13 · Heft 19 (13.5.1863) · page 6

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Journal
Der Israelit
Volume
4 (1863)
Issue
Heft 19 (13.5.1863)
Date
1863-05-13
Page
– (sequence 6)
Language
German
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224 Grtkockn-Lsr. Wbelsnjstsll. Durch Rabb. Sänger aus Buttenwiesen bei der Hochzeit seines Sohnes gesammelt 4 fl. 30 kr. Gesammtsumme 8368 fl. 23 kr. — Hsu.jüdiüher ArMN- «nd VilgtrtvohnvnM m IrrAlsIrm. Bei Gelegenheit einer nv'v ^-,2 bei Jon. Bon di in Mainz 5 fl. 6 kr. Durch S. S. Somerstädter aus Haßfurt bei der Hochzeit des H. Heinr. Schloß mit Frl. Jda Schmalbach in S^wanfeld gesammelt 8 fl. 39 kr. (Durch Salomon Bodenheimer I. in Biblis Machazith-Haschekelgeld von Biblis 5 fl., von Rohrhein 1 fl. 24 kr) — Durch Abraham Sonn in Großlangenh eim: bei einer Mahlzeit der p",-i der in Rödelsee gesammelt 4 fl.; bei einer 'vro ''12 des Hrn. Lehrer Mandelbaum in Prichsenstadt 1 fl. 48 kr.; bei der mnn des S. Charon aus Rödelsee mit Hilene Seemann aus Mainbernheim 1 fl. 57 kr.; zusammen 7 fl. 45 kr.; abz. Porto 7 fl. 25 kr.;! — Durch L. Cohn, Lehrer in Borken: Mehrere beim Aufrufe zur Thora 27 Sbgr. 6 Pf.; Benjam. Jonas und Kinder auf einer rv->2 bei Simon Jonas 25 Sbgr.; N. N. 5 Sbgr.; Frau L Windmülller 20 Sbgr.; Sal. Jonas in Schermbeck 15 Sbgr.; zusammen 3 Thlr. 2 Sbgr. 6 Pf. ----- 5 fl. 23 kr.; abz. Porto 5 fl. 3 kr.; (für Talmide Chachamim 15 Sbgr ----- 52^ kr.; abz. Porto 48 kr.) Zeitungsnachrichten u. CorrespondenM.! Preußen.! Berlin. (Sitzung des Abgeordnetenhauses vom 27. April) Der jüdische Prediger Simon Levy zu Birnbaum beschwert sich darüber, daß in vielen öf-! fentlichen jüdischen Schulen der Provinz Posen evangelische Geistliche als Schul-Inspektoren thättg seien,! welche auch in jüdischer Religion und Religionsgeschichte, und zwar ohne Zuziehung der jüdischen Geistlichen, die öffentlichen Schulprüfungen abzuhalten pflegen. Er erblickt hierin einen Gewissenszwang, welcher den Grundsätzen unserer Verfassung und eben so der Willensmeinung des Königs, wie sie bei Gelegenheit des Mortara-Falles kund geworden, entgegenlaufe, und er bittet deßhalb das Haus, seine Beschwerde der k. Staatsregierung mit der Aufforderung zu überweisen: „Den evangelischen Geistlichen die Inspektion über jüdische Schulen nicht mehr zu gestatten und die Wahl dieser Beamten ganz der Autonomie der Gemeinden anheimzugeben." Die Petitionskommission beantragt, über den zweiten Theil des Antrags zur Tagesordnung überzugehen, den ersten Theil desselben dagegen der Staatsregierung zur Berücksichtigung zu überweisen. Dieser Antrag wird angenommen. — Oesterreichischer Kaiser st aat. Wien. (Die jüdischen Soldaten in der österreichischen Armee.) Im öfter. Heere dienen im Ganzen etwa 12,000 Juden. Von diesen sind mehr als 600 Offiziere oder Aerzte, die gleichfalls Offiziersrang haben, und Militär-Rechnungsbeamte. Von den jüdischen Offizieren sind 2 Majore, 4 Rittmeister, 4 Hauptleute, 15 Oberlieutenante und 34 Unterlieutenante. Unter dem ärztlichen Personal: 20 Regimentsärzte, eine Charge, die den Juden erst seit dem Jahre 1848 zugänglich ist, und 61 Oberärzte; auch findet man jetzt schon in den Militär-Erziehungs-Instituten jüdische Cadetten, die sich zu Offizieren heranbilden und es auch werden, sobald sie ihre Befähigung dazu berechtigt. Bekannt ist, daß der Kaiser vor zehn Jahren einen jüdischen Feldwebel vor der Fronte des Regiments zum Oberlieutenant beförderte. Aus HögyeH (Ungarn) wird uns von dem verdienstvollen Wirken bes dortigen jugendlichen Rabbiners , Herrn Elias Goitein, viel Löbliches berichtet. Die eindringlichen Ermahnungen desselben erhalten die Gemeindeglieder auf dem rechten Wege und führen schon Abgewichene wieder zurück; zugleich wirkt er ersprießlich für das Thorastudium und sorgt auch daneben für zeitgemäße Bildung der Jugend. Als Herr G. sein Amt antrat, hatte er viele Gegner,

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