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Der Israelit · 1863-05-06 · Heft 18 (6.5.1863) · page 5

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Journal
Der Israelit
Volume
4 (1863)
Issue
Heft 18 (6.5.1863)
Date
1863-05-06
Page
– (sequence 5)
Language
German
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211 derer Ungenannter daselbst 36 kr. Durch Rabbiner Dav. Weiskopf in Wallerstein: Durch Salomon Ettenheimer gesammelt zu Heidenheim: Joseph Gutmaier 3 fl. 30 kr.; Lemlein Hirsch Gutmaier 2 fl.; Abraham Lehmaier 1 fl.; Wittwer Sommer 1 fl.; Josue Lehmaier 36 kr.; Amson Sommer 30 kr.; Wittwe Sophie Gutmann 2 fl.; Salomon Joel Gutmann 4 fl.; Moses Salomon Gutmann 1 fl.; Wittwe Lippmann 24 kr.; Jsac Neuburger 30 kr.; Gunz 1 fl. 45 kr.; Simon Neuburger 30 kr.; Model Neuburger 24 kr.; Ungenannter 24 kr.; Ungenannter 15 kr.; Ungenannter 6 kr.; Ungenannter 6 kr.; Alexander Heimann 12 kr; Sara Heimann 12 kr.; Moses Hirsch Gutmann 18 kr.; Mendel Hirsch Gutmann 24 kr; Mendel Joel Gutmann 30 kr.; Moses Obermaier 12 kr.; i A.Obermaier 18 kr.; Theilhober 1 fl; zusammen 23 fl. 6 kr. Aus Wittelshofen durch Obigen: Von der dazu bestimmten Kaffe 7 fl.; Vorsteher Freundlich 1 fl. 45 kr.; Joseph Polack 1 fl. Bei dem v'Z des Kindes des Jacob Bühler zu Kleinerdlingen 3 fl 30 kr.; Ungenannter 9 kr.; zusammen 36 fl. 30 kr. — (Durch Leop. Staudecker in Merchingen bei einer Hochzeit f. d. A. ds. h. L. gesammelt 4 fl. 42 kr.; abz. Porto 4 fl. 24 kr) Ella Wetzlar in Fürth bei wohlthätigen Frauen daselbst gesammelt: 12 fl. (die Spenden f. d. A. ds. h. L. wurden Hrn. M. Zimmer daselbst übergeben.) Or. S. Eichenberg in Segnitz bei einer Hochzeit gesammelt 7 fl.; abz. Porto 6 fl. 48 kr. Durch Lehrer Rau in Lendershausen bei einer Verlobung gesammelt 6 fl.; bei einer Hochzeit 4 fl. 15 kr.; zusammen 10 fl. 15 kr. Zeitungsnachrichten u. CorrespsndenM. Deutschland. Mainz, den 24. April. Wir haben in Nr. 14 und 15 d. Bl. davon Akt genommen, daß derjenige, welcher sich unterfängt, die schreiendsten Verletzungen des jüdischen Religionsgesetzes, selbst wenn diese bei sogenannten gottesdienstlichen Anlässen statthaben, zu rügen, als Fanatiker bezeichnet und als solcher verhöhnt und der modernen Berfolgungssucht preisgegeben wird; wir haben nach der Ursache dieser überaus traurigen Erscheinung geforscht und haben sie in dem Gebühren der sogen. Reformrabbiner gefunden. Wir hatten nicht erwartet, sobald eine Bestätigung dieser unserer Ansicht zu finden. Herr vr. Ludwig Philippson, Red. der a. Z. d. I., ehemals Rabbiner zu Magdeburg, der Hauptheros der gedankengrundsatz- und charakterlosen Gesetzesübertreter schimpft uns „eine impotente Clique, die mit Fanatismus Handel treibt," ferner „die Aftergeburt der modernen jüdischen Bildung" und endlich „die Schandflecken derselben," weil wir berichtet haben, daß der Oui^. Isr. ein bei einer religiösen Veranlassung abgehaltenes trephenes Gastmahl eine Orgie genannt hat. Die betreffende Anm. der Red. d. a. Z. i d. I. lautet also: „Bei dieser Gelegenheit machen wir auf die grenzenlose Frechheit aufmerksam, mit welcher jene impotente Clique in Mainz und Paris, die mit jüdischem Fanatismus Handel treibt, die Mendelssohnsfeier in Leipzig eine — Orgie nannte und mit den Schnapsgelagen der Chasfidim in eine Linie stellte!! Wie soll man nun jene Männer bezeichnen, welche „der beliebten Parteilosigkeit wegen" solche Blätter in Journalzirkeln und Lesevereinen coursiren lassen. Nein! als die Astergeburt — nicht der Orthodoxie — sondern der modernen jüdischen Bildung und als die Schandflecken derselben müssen diese Blätter aus allen jüdischen Kreisen verwiesen werden!" Wir wollen es hier nicht versuchen, mit PH. im Schimpfen zu wetteifern; wir überlassen ihm den traurigen Ruhm, daß er die Spuren einer schlechten Erziehung niemals verwinden wird und an Anstandslosigkeit seines Gleichen sucht und nicht findet, wir wollen nur einfach constatiren, was Alles man heutzutage in gewissen Kreisen als „Fanatismus" bezeichnet; man veranstaltet zu Ehren Mendelssohns eine Feier, ißt dabei Terepha, d. h. schlägt dem jüdischen Religionsgesetze in cynischer Weise ins Gesicht, trinkt, musicirt rc. rc. und das Alles zu Ehren Mendelssohns als Jahrgedächtniß zum Andenken eines Mannes, der in seinem Leben keinen verbotenen Wein getrunken, der in seinen Schriften die sorgfältige Beobachtung des jüdischen Religionsgesetzes von den Bekennern unseres Glaubens fordert! Und dafür, daß wir das gerügt, schimpft uns PH. mit einer großen Portion

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