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Der Israelit · 1862-12-10 · Heft 49 (10.12.1862) · page 7

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Journal
Der Israelit
Volume
3 (1862)
Issue
Heft 49 (10.12.1862)
Date
1862-12-10
Page
– (sequence 7)
Language
German
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391 ' I -.AH '! 's! '!. ' nein nicht nur zu lauschen — sondern selbst zu lernen. Mit, wie gesagt, unscheinbarem Anfänge, zählt doch der Verein, nach kaum ILtägigem Bestehen, schon nahe an 41) Mitglieder. Möchten derartige Bestrebungen vielfache Nachahmung finden. Wir können nicht unterlassen, das rühmliche Streben zu erwähnen, welches der in allen echt jüdischen Bestrebungen unermüdliche Herr Ludwig Rapp, auch bei Gründung dieses Vereins an den Tag gelegt, der nach einstimmiger Wahl so freundlich war, seinen außerdem vielen -. 2-: '2-2, auch noch die Leitung dieies junge» Vereins anznreihen, und bei dem Ernste, der sich bei allen Mitgliedern ausnahmslos kundgibt, dürften wir der Hoffnung leben, das; es dem Vereine, unter göttlichem Beistände gelingen möge, die ihm gestellte hohe Aufgabe zu lösen, weil ja: „OH27 .-,2^2 2'22' 2V7 ,N'222 72" (i. j Preußen. Berlin, 27. Nos. Das Wiener „Vaterland" enthält eine Berliner Korrespondenz, die allgemein bekannt zu werden verdient. Nachdem sie die Behauptung ausgestellt, das; zu den 36,090 Thlr. des Nationalsouds mindestens 26,000 Thlr. von Inden und jüdischen Firmen eingezahlt worden, fährt sie fort: „Das bringt , mich auf die Judpn und die gefährliche Rolle, die sie in unseren Eonflicten spielen; die Inden sind meines Erachtens sehr unvorsichtig, sie stacheln den Groll gegen sich immer mehr, sie auvertraüeu), einflußreich oder herrschend sind, mit einem Uebermuth und einer Ostentation anstreten, die allerdings etwas Empörendes hat; dabei spielt die jüdische Brutalität gegen christliche Mädchen in den Fabrik-Districten eine große Nolle.*) Es wäre für die vielgerühmte (freilich ist oft nicht viel dahinter) Humanität unserer Tage ein schwerer Schlag, wenn wir eine Judenverfolgung erleben müßten, ich muß Ihnen aber sagen, daß ein solches Ereigniß, meiner Ansicht nach, nahe bevorstehend ist und nicht bloß hier, sondern in ganz Norddeutschland, namentlich auch in Hamburg." Nachemcrkung der Nedaction: Es schein um die politischen Aussichten der feudalen Presse sehr schlimm zu stehen, da sie jetzt in Judenhaß nnd Judenhetze macht, allein die Demokratie liebt manchmal ebenfalls dieses Genre; wir empfehlen deßhalb unfern Glaubensgenossen wiederholt Zurückhaltung und Mäßigung bei den politischen Parteikämpfen der Gegenwart. Feuilleton. l)e. Lleste's Ucise nach Man Anim. De. Bete gibt in der geographischen Abtheilung der britischen Gesellschaft einen Bericht über seine Reise nach Haran in Padan Aram uud von da über den Berg Gflead in das verheißene Land. Nachstehend folgt der Bericht hierüber: . , . . , , , Im Dezember 1861 unternahm Or. Veke, befördern heraus m so plumper Manier, daß es vor-,! gleitet von seiner Frau, eine Reise nach Haran, dem anssichtlich in nichts sehr ferner Ze.t zu einem Eon-Wohnsitze des Patriarchen Therach und seiner Nachkommen, und von da über den Vexg Gilead in das Verheißene; Land, ans demselben Weg, welchen der Patriarch Jakob ans; seiner Flucht vor seinem Schwiegervater Laban einschlngi Haran ist ein Dorf, welches an der östlichen Grenze der Ebene von Damaskus liegt,,, das Land iUz im Buche Hiob. Kommt man Hon Westen ..M, M findet man einen Ziehbrnnnstt Hyn hohem ÄOertyumwelchen vraPekr für denselWchatk,; wo! Elieser, Abrahams HanSvenoälter/ ans Damaskus, die Rebekka traf. H Von! diesem Wasser est in der königlichen Vergstict kommen wird,.,der unÄ eine wirkliche Judenverfolgung bringen tan». In den Unteren und nulrrsten Schichten der Bevölkerung, nicht.!nur der Hchiptstadt, > sondern auch aus dem Lanhe herrscht , eine Wnth gegen die Juden; ein Groll, hiH etlvas! Erschreckliches hat,' der - sich lediglich daraus erklärt, bas; die^J^eu!da,' wo sie durch ihren f?^!Htyum! (der üb^gens viel weniger groß ist^ als mau sich gewöhnlich denkt, denn sie selbst ülwrtreit-en, Hin mehr Ecevit M haben,, den. sie aber fvon den Procenten vermehren ans Len'Capilalien, welche ihnen^ Christen >!! Gleich eine skhamlafe, Vcrl.'umdung. Die Rrd. i! I Z I 1»?!

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