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Der Israelit · 1862-12-10 · Heft 49 (10.12.1862) · page 8

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Journal
Der Israelit
Volume
3 (1862)
Issue
Heft 49 (10.12.1862)
Date
1862-12-10
Page
– (sequence 8)
Language
German
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3SL schule unter der Leitung des Herrn Roderich I. Har- 6-tzön analyfirt und gefunden worden, daß es über 100 Gran feste Stoffe in, der/Maas enthält. DaS Wasser eines andern Brunnens in der Nähe des früheren ist so unrein, daß es zur Benützung nicht länger geeignet war, und heutzutage erhalten vi<e Einwohner ihren Hauptwasserbedarf durch einenckünstlichen Canal des Barada, des ^rjcma m der Schritt. , Äm ersten Tag des gegenwärtigen Jahres per? ließen die Zleisendest aus ihr^m Wege iwch^derriVytge! Gilead Haran. Sie kam«!n Meist än .diüi Fluß' Atyaj den ehemaligen Phachhar, der mit dnn Barada/ oder -Maua die beiden Flüsse von Damaskus^ der Hauptstadt von Aram oder Syrien, bildet, welche Flüsse AraÄ- Nabarajnn oder deni Doppelflußland seine auszeichnende Benennung gaben. Diese Gegendobwohl nicht unrichtig „Mesopotamien von Syrien" genannt, wurde für das Assyrische Mesopotamien, zwischen den beiden Flüssen Euphrath und Tigris gehalten, woraus bedeutende geographische und geschichtliche Jrrthümer entstanden. Wenn übereinstimmend mit der Erzählung der heiligen Schrift, Laban drei Tagreisen zwischen seine Heerden und die seines Schwiegersohnes setzte, so ist es vernünftiger einzufügen, daß der Letztere seine Heerden in eine Richtung stellte, die für seine beabsichtigte Flucht voü Padan Aram die geeignetste schien, d. h. ans das linke User des Awaj. Der Ort, wo er hier den Fluß überschritt, mußte folglich nahe oder bei Kiswe. einer Stadt auf der großen Pilgerstraße zwischen Damaskus und Mekka gelegen, gewesen sein. Von hier aus hätte er sich dann südlich über die Ebene von Haron gewendet! Dieses ist der von Or. Veke eingeschlagene Weg, und sicherlich konnte derselbe geographisch nicht genauer angegeben werden, als durch die wenigen, einfachen Worte der Bibel: „Er ging über den Fluß und wandte sein Gesicht gegen das Gebirge Gilead." Ein mit dieser Gegend unbekannter Reisender hat jedoch nur der Landstraße zu folgen, indem er geraden Weges von Norden nach Süden über ein fast ebenes Terrain, das ihn durch dazwischeutretende Berge nicht irre leiten kann, schreitet, und bald sieht er den Gipfel des Gilead vor sich, getrennt und deutlich vor ihm stehend, und gegen denselben, „er wendete sein Gesicht." Der von Jakob vor Laban zurückgelegte Weg, „er erreichte ihn am Berge Gilead," war eine Sieben- Tagreise. Da vr. und Mrs. Veke viel schneller reisten, als es dem Patriarchen möglich war, so bestiegen sie am fünften Tage die Seite des Berges Gilead wo sie bald an erquickenden Wasserquellen inmitten fetter Weideplätze anlangten. An solch einer Stelle mußte natürlich der Patriarch Jakob mit feinem beschwerlichen Zuge von Schäafen und Heerden halten und fein „Zelt auf dem Ltranttr». Redaktion vr. Lehma»». — Verlag der Le Roux'schm Hss-uchhav-limg.— D««k von ). GottSteLen in Wai»z. Berge ansschlagen, wo er von Laban eingehakt wurde. Einige Minuten brachten die Reisenden auf dem Gipfel des Gilead, wo sie eine weite Aussicht über haß verheißene Land, den Berg Tabor, Eana, Liberias und andere! denkwürdige Orte genoffen. / Nach der Wiederaussöhnung zwischen Laban und Mcob! -ist gesagt, daß Jakob HyeS Weges ging, daß W Engeln Gottes begegnetes rfud daß i er Hrr Ort Machuajim" genannt.' Geraho da§ i wo! Nr: Bete dim Gipfel des Befges überschritt, ist eiaej Wune 'Mahne" genannt, welche als der Ort angesehen loerden kann, wo der Patriarch nach einer zwanzigjährigen Abwesenheit bei seiner Rückkehr im Angesicht seiiiter Heimach mit der göttlichen Offenbarung begnadigt wurde. Kurz nachdem sie diesen Gebirgspaß verlassen, kamen vr. Veke und seine Gattin zu einem Grabmal, in Gestatt und Ansehen ist dasselbe fast ganz, wie das Kits-Coty-House M Kent Hierauf m das Thal Ajalon HLnabsteigcnd, erreichten sie Ghor oder die Ebene des Jordan, nicht fern von der nördlichen Seite des Thqles Zetka, den Vach Jabot der heiligen Schrift, über welchen der Patriarch Jakob setzte, bevor er seinen Bruder Esau traf, und wo ein Mann „bis zum Tagesanbruch mit ihm kämpft" und „Jakob nannte den Namen des Ortes »Pernes." Rach dem Zusammentreffen mit seinem Bruder — da dieser ihn zu begleiten wünschte, reifte Jakob nach Sukkoth „seinen langsamen Zug fortsetzend." dort hielt er an, „baute sich ein Haus und Hütten für sein Vieh," während Esau am selbigen Tag feines Weges nach Seir zurückkehrte." Sukkoth wird gewöhnlich einige Meilen nördlich vom Jabot auf der Westseite des Jordans angenommen, aber der ganze Zusammenhang beweist, daß der Patriarch, in der Absicht von seinem Bruder frei zu werden, vorgab, mit chm gegen Seir zu reisen, aber plötzlich, als wenn es zu beschwerlich wäre, iu Snkkoth anhielt, während Efqu arglos seine Reise sortsetzte. Damit übereinstimmend wird Snkkoth von vr. Bete eine kurze Strecke südlich vom Jabot ans die Ostseite des Jordans, und höchst wahrscheinlich an die Furth dieses Flusses, auf die Landstraße zwischen Es-Salt und Nablus (Schechem) wo jetzt die zerstörte Brücke, Gisr Damich genannt» sich befindet, versetzt. Hier den Jordan überschreitend, wäre der Patriarch hier in das Thal Fara, wo es von der Westseite an den Jordan stößt, getreten und dem Lhake folgend, kam er endlich nach der Stadt Schechem, welches im Lande Kanaan liegt, als er kam von Padan Aram und schlug sein Zelt vor der Stadt auf." ck. OLr.

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