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Der Israelit · 1862-12-03 · Heft 48 (3.12.1862) · page 7

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Journal
Der Israelit
Volume
3 (1862)
Issue
Heft 48 (3.12.1862)
Date
1862-12-03
Page
– (sequence 7)
Language
German
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-383 Ewjnnen. - Blatte HOhMch-- Meten hgben.rfich/chl djeseMOeMßts^n, vereinigt, um Ihnen in-der-beiliegenden.Ehrengabe den Beweis. Wer Anerkennung - M- Weben. In.MHyn» -Sinne? wollen,Sie.deN'DankMusdMck,;der DMeiliM nehmen und sich deren Hochachtung versichert halten " - Es ist Wes ein glänzender. Beweis, wie sehr die Majorität der ^.Gemeinde Me Leistungen des Hrn. Mannheimer zu .schätzen weiß. .. Oesterrei ch i sch e r K a Ls er st a at. 'Aus' Böhmen. (Nicht aus dem' Norden.)! Seitdem die Vertreter der israelitischen Kultusgemeinden Böhmens in Prag sich versammelten, um über den Entwurf einer neuen Kultusordnung zu. berathen, haben wir jede Nummer des Israelit in der Erwartung eröffnet, daß - irgend ein' Correspondent aus Böhmen, es der' Mühe werth halten wird, über diese Verhandlungen zu referiren. Handelt es sich ja um nichts Kleines für die Israeliten Böhmens; würden ja Gegenstände berathen) die für die Zukunft von nicht zu berechnenden Folgen sein können; sollen ja die'seit Jahrhunderten bestandenen, und bis jetzt erhaltenen, nach der Vorschrift des r^li eingeführten Institutionen, aufgehoben Und durch neue, nur von Laien entworfenen, — denn die 4 Rabbinen die in der Versammlung saßen, wurden wwLn Ast*) — ersetzt werden. ' Doch 7 Monate sind seit der Zeit, als die Versammlung in Prag tagte, verstoffen, und vergebens suchest wir in den bereits erschienenen 30 Nummern des Israelit, um zu erfahren, wie die Orthodoxen Böhmens über die gefaßten Beschlüsse urtheilen. Es fand sich keine orthodoxe Feder, die weder dafür, noch dagegen etwas vorgebracht. Dieses Schweigen deutet , . *) Ueber das Astzirkulirk ein Witz, der nämlich: daß die Rabbinen, die gestützt auf den Grundsatz'von O'L^V2 A2 sich freuen), wenn sie. das für manche-Frau so süß klingende.Wort: "ilVo sagen können, einmal selbst Mp, FrendeidM j8ertreher ^v2 L2'L^l72 wurden. Wir bemerkten, dem Nacherzähler, dieses Witzes, daß die Rabbinen nicht LNVV2 Au werden.können, da bekanntlich-einDünnst nicht bLQMird. --Unser Berichterstatter^ entgegnete ü tewxa: lesen sie--gefälligst, die. Ver- -Handlungen, und j Eie )werden:Merzeugt vrerden, -die Vertreter die Rabbinen für nichts -weniger-aks'.für e'me 'viiA - N2'k1N hastem. —,GuchMch^tftze,,N'22? Red.) jede-PMii MWhrMOunßM^ Me ÄWängemrdM MrtteL-r sagen, ripmrx, .ip'rM ffie sind Mß dieses Schweigen stolz.; -sie ^träumen. von einem Mischen gMenen Zeitalter und betrachten dieBertreterats Me Gründer, deffelben., Es , gibt aber auch eine andere Partei^ die-dieses Schweigen für sehr beredt halt. -Sie sagt; -wozu, .viele Worte-um Nichts? sie behauptet: dgsi die- BeWüffe einer. Versammlung^ -dfe morgen verwirft-was sie heute Mit Majorität beschlossen, für Lodtgeborene Kinder zu betrachten sind, demnach ist Schweigen eine PsiichL, äs raortora. rül Ms! chsu«. Wir wollen hier nicht untersuchen, auf welchen Seite das Recht ist; jedoch mit der Letzte.rn können -wir-uns-durchaus nicht identißziren, denn eine Versammlung, .in der I>r.. jr. Kobitschek -aus Koklin mit religiöser Begeisterung die Worte eines, alten Dichters anführje r Als dee Prophet Eliasgegen HiWyeh fuhr, ließ er. seinem Jünger seinen Mantel und doppelten Geist zurück; die Prediger der Jetztzeit verlieren den Geist des Jud enthums, ziehen aber die Kutte au;"?.!7iv'v^,rnvV2 MW.-PM'bn .. NMrrr 'O DM m'ri-onn : MM M2st Arr MM >2 NN eineVersammlung, die mit einemallgem.„Bravo" diese Worte belohnte, einer sotchen Versammlnng kann Iebenskraft nicht abgesprochen werden; über eiM solche Versammlung läßt sich nicht nolsns volens der Stab brechen, wir betrachten die Beschlüffe dieser Versammlung für ein wichtiges Stück Geschichte, diese wird uriheilen, sie wird richten. Ungerügt aber können wir nicht lassendaß keiner von den HerrenMabbinen ein - Wort der Erwiederung sarch, als -Hexr Feigl das Me Rabhinerthnm MuWrts.r HerrF.>r.derMMMN Rabbiner ohne MM- MtäLspMung gar nicht-denken kann; der die Waturitätsprüfung lKr das non xW. ultra, des rabbinischen Miffens und O'pOM, für noch weniger als-Mr ein ^An Mt, Herr F. sagte: „Um. Ihnen M . beweisen meine-Herren- .wie Mthig sie den IMiWr hstben, will ich Sie Mt Ms Folgendes aufmerksam Machen. 75 Wir brauchen diese müssen nAx» haben. -Von wem soll die riAp ausgestellt werden? Wer soll andere rituelle Fragen beantworten?" Dazu also ist es nothwendig, daß der Rgbbiner Matu-

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