Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 3 (1862)
- Issue
- Heft 47 (26.11.1862)
- Date
- 1862-11-26
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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fMMrMHrel^kMie MisiyMey-JdMlMesnWoche waren; chuey/ grchsttgfie-chenutzlen -dieftlben^um i sich MMuItUsge.meinde-M.rconstitziiren. »-Im. Dritten*) Mock Wurde/j in.cherStraße-äe« Muatre-'koursrHein BMaal hergerjchtet. /-r welcher ^yach; dem uUrtheile derMteren Leute detzMürdLi.eines-Gotteshaufts.wewigMtsprach, - wurde /-mehrereJahre lang der GvL? LOZKylst abgehalteu,! Infolge.; der bürgerlichen und rettgipsen.Meiheit.Mhm^die Zahl derGMeindemitglicher^erart-MiuNd /hoch .sich -durch-den-Handelnder ' WohlKayd^dexmaben ,-daß Mitdem, Beginne. > des - ersten KMerrLiches die -Stadt zu.einem .Consistorialsitz LestiMMvurde.I nln,Begenldas,<Zahr1819wurde: b Terrain^zur Erbauung: einerneuen.Synagoge zu erwerben, -Msselbe wurde in - der.,Straße G ripnan, einxr,/der -schönsten Straßen von Marseille,-gewählt. Jur - folgenden Jahre^ wurde dieses .neuein einfachem Unch;sttMem>Gchl )erchaM Gebäude mit.Begeiferung eingewHt..^Die Glaubenstreue, der religiöse Eifer und der Wohlstand trugen reichlich zur Herbeiführung dieser neuen Aera^bei. Zu -diesem der Gottesverehrung gewidmeten Gebäude gehörte auch ein anstoßendst dAD-die,.Leeigneten:LocMtSteN)für-d.äD Consisto- Vum undsür die Schulen enthielt. - Israel hatte eydlich einen der Würde. des Gegenstandes angemesfenen^ Tempel/ ^nh. dies zog - Auswandereraus mehr odLMenigerMtftrntenGegendcn,wetcheihrenWohnsitz iUjden.Lem Gotteshause nahe gelegenen Stadtvierteln uHmey, herbei. Heutzutage ist das Gebäude zu klein geworden,,urn.alle,Glaubenstreuen zu fassen. ..Sogar ^iue Aestigkeit ist zweifelhaft, <nur durch'eine Mmge dM^«^^«O.Bohley>.hieseinÄ?iM.-MW^^ hatMim es.ch^^IeNi-.ergcheNL^Wn^MKiM^ F?PgWiNochrzweifetzast.<L langer s. Zeit, hat,das Consistorium die. ErbMUM eines -neuen Tempels Mchloffeiz. „ Zu diesem em geraumiges Terrain , in.der Sttaße- Bretulil, welches seit,^nger^Zeit^.ezahlt ist,- gekauftDorden.^ DiL StaqtD-^und lHädtische. -Geneh- MäM/KMM^^abex ^.Gegt Mafend in den ^üryBveuis» ausgesetzt zu-iein. . 7i^äL-k Cartons, destzConfistoriüms.^ Unserer Administration deren: kguter Wille: nicht zuverkennennst, fehlt, es: an Energie,mkdMnternehmüngsgeist. 7 . Alle 5,,fürchten'Lei dieser-nichtigen. Mnternehmüng ^gegenseitigen Verantwortlichkeit: aufs sich - zu-laden, und doch:ist Mehr, als zwei.,Drittel, des c-Capitals <(200,000-Frcs:) für>:die Erbauung :schon: vorhanden:! Dauert: die Ausführung dieses Unternehmens: inur noch: kurze Zeit - so -stirbt die: fetzige ^Generation die' dazuihren ^Beitrag - geleistet, chähin, /ohne die: Früchte!ihrer Wöhlthättgkeit genießen zu können. Mehrere der Spender sind bereits dahingegangen. /.Es: wäre zu: wünschen,: daß - bei der Neuwahl.des Confistöriüms / die nicht mehr lange anstehen kann/ eiftige . und thatkrästige Männer die endliche von aller/ Welt cso sehr 5 gewünschten Lösung herbeiführen? Das gebe Gott.: ' 7.. 7 . - - . / . . Marseille zählt : beinahe- 3000 Israeliten/ von denen--nur ein Drittel: französische Unterthanen sind; dieübrigen find- Fremde, die .sich seit längerer oder kürzerer Zeit, dort niedergelassen haben. Wenige jüdische; Gemeinden enthalten so viele Verschiedenheiten des, Ursprungs der Sprache, der Sitten und -Gewohnheiten/.-wie -Marseille. Jedes Land ist dort repräsentirtrjEngland/iDeutschland, Italien, die: europäische und die,, asiatische Türkei, Syrien, Egypten, TripolisTunis., - Algerien, Maröcco und. Gibraltar-?:Die Vereinigung, in dem Tempel von so vielen Menschen aller Mattonen hat etwas Cosmopolitisches und: Universelles. -'Hinsichtlich den Verschiedenheitdes: Dialektes glaubt man: sich in eine babilonische ^Sprach-. Verwirrung''versetzt. - : ..; : / Manchmal fällt es schwer,, sich gegenseitig in.der gemeinen Aussprache zu verstehen, aber wofern Dan nur wenig hebräische KmnLniß besitzt,, so erkennen sich'Alle als MäNbWbrüder;! . . V-..^L^V NNdr'^n Der .spanische oder portu giesisch e Ritüs'' ist' in Marseille, für?!-enl. öffentlichen: Gottesdienst adoptirt worden, pstwohl die.MMeinde. eine, ziemliche Anzahl, von Glaubensbrüdern ^des-.deutschen -Ritus/enthält.^ aberes/besteht kein/Stammesunterschied.; , Sephgrdim wie, Aschkenasim,: sind alle. von^gleichem Gefühle^und. 0 Man/u>Lhlte-denobern Strck/äun'Len7 Löswilligen.Ncckc<. VM// gleicher ^LissbeMrn unsere heilige. Religion? beseelt. -T^Ä^rlpg^vw LLIRs^r?schen HöfLüchhar>-lung.^- Truck-vopJ,:Gotts'le b"en?in Mainz: