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Der Israelit · 1862-11-26 · Heft 47 (26.11.1862) · page 4

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Journal
Der Israelit
Volume
3 (1862)
Issue
Heft 47 (26.11.1862)
Date
1862-11-26
Page
– (sequence 4)
Language
German
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372 Rückschritt: ^vW.Mchxen zum: -Falschen - vom,G aten MW Bösen, vyn-Desundheit' uno.^LebeWzu-Kcankheit UnHTo.HrSder. könnte^man nesl FortWitt^nennen,- dDMLpiden;.rverganglichen Gütern.derErde-Läs.Ewige MH Unvergängliche:/ Äachletzt? ilLoder?-WnnteKman Fortschritt): nennenden/ Zustand.) dmi Schwäche.,' NN welchem-es nns'MimMssr gelingt---)me Leioenschäfd^ü cheMPey/7inZwelchemxÄir ihöher, schätzen?die.BehäglichMt und dieWeqüemlichkeitnund^den LGenüß-r > als die/Ejsiillung rdes-heiligen/Willens. des: erhabenen Schöpfers^ allere Wellen,. rder -dal) kennt;-- alle ^unsere Gedanken." und der uns. riMLebeyv gerufen, Mcht etwa nur Heßhalb:, .^amitriwi^nm Hülle^uyd Fülleessen und'trinken,-.Hamit alle, unsere Gedanken-Mgewandt seieEder:Sorge, wir (vergnügt und.) bequem) ldürchs Lehen wallen? sondM^erc uns. erschaffen, l damit.wir SememuWillen, nachWen^ywie/.-es^rgeziemO dem.Geschöpsenrdem Schöpfer-ÄemKnechten dem Herrn,?den Kindern deW-liBevollenrVater/gegenübex^-I - .6 - ^iDereinsiHerzahlewunsereWeisen WidraschSchocher tob^ Malrnr-Ä), iwanderten.. zwei;!.Männer'desselben Weges r-sder:;eiue -fromm und Gottesfürchtig e Uder andere gemißsüchtig^und gottlos. .7 iSs rMhrt: sie mhre Straßes an:emem: desuchten - Gasthöfe' vorüber; "beide kehren ein Mich öSrschauen...mit? Merwünderüng Me Menge-der' herrlichsten Speisen und Getränke und wie Wanderer ohne Zahl' kommen und gehen. Da spkWzdtzr Gottlose M dem^Frommenc -Komm laß äüK Ms, genießen voM;BeflMn»M-.WönAeNL'-.-hier bmMV^brEezahlunKnicht/'denn, wie könnte: der Mrth- Keaufstchtigen /die - unendliche Menge dex, Gäste j. —"Abmdex Mottesfiirchtige Hört nichts auß ihq; - er Wt/W^öringen ein wMig Brod) ein wenig^Kemüse strch zwei GAer Wem, eins, -um es , zu-..genießen während - dev MahlzeitWrd. eins, um darüber: den Segen zu sprechen , nachdem er sich gesättigt. . . -/ 7.1,- Der/Gottlöse aber setzt, sich an-die-um) reichsten heWe-Tafel ^2v»2)v,,)dr ,svvO2M Weit M dje Mmhxreilenden Diener , an, auf, bringt mir-Pastettn, -bringt mir Leckerbissen, bringt Mir vom Kesten, MaD.ichr^habt.s, Haltz sieht ^er. sich umgeben von-der Fülleder-Genüffe^und- .spottet seines Ge- . fährtssn, - und -Hessen 7 ärmlicher Mahlzeit./ /Dieser/aber ksimmext. sich weyig darum,/ bezahlt -das7 Wenigo, was eo .genossen, ^uuh fetzt/sin /Friedest seinen, 'Weg KD.. LDex^Andere. Sdoch,, . nachdem er/sich überfüllt hat -wAHtzeise Mh Krank,? will .M^uchl«^hr.-'Mi^ sMsen Hur, Thür chinGlsschleichen;-er entgeht/ aber 5W M-WchMM MchtHichAns Laster AW im SMdG ist^züsthezahlen ,, ^u'nerbittlM/her/ -gerechten MafeHheMert.-- ff x.Sr. 5 —' :ü.-r . Die Deutung dieser Erzählung ist nicht „schwer, Wir^ wir. sind ^die, Wanderer,.,Md^di^ Welt, diese Höne Welt ist' das/' woh^-undst reichversehene.Gast- HLus>s W^deMwir Hlle nürä dornberwrndernde GastA siNdS RingsumjMns:nsts-der?cGenüssek reichliche Füllen abdrUder Gottesfürchtige ^bedient sich ihrer ruuvr mit weisertMäßigüng;!/er? fuchö; Lurch zthätiges WirkW durch^Erfüllung röer, .Gottesgebotei zuvverdienew,) was ihm der gütige Wirth so liebevoll spendet;- - Nicht alsv derzFrevlett; cheüweißkMicht, nover will es nicht wissen/ däß jdiese Welt;eine!V 0 challe?/ M dercetrsich bereitei r dereinst.rwürdigtt in-rdenrMalästrk einzugehen> seimganzes ^Streben .ist wem .Genuffe.'/geoeiht, selbst wenn diesererwGesetzKEnd: Pflicht-widriger ssein; soM -^-7 /wie?wird's: ihmdereinst exgehen, wenn sder: allwissende/Wirth Ähmr! die; Rechnung macht,7 wie wird erZsich j verantworten!.ikönnenä ob< der 'Häufung lvon Sündesauß-Süstde? is'vninnpr Osv2O/r daff er-sich gemacht; einen Götzen-aus, seinem GÄde-r dem Besitze: nachgefagt : in; Zeiten / dis? Gott derr Ruhe - geweiht Hatf-- daß . er.? soweit gefallen -von derogeistigemHöhe der--Väter, soweit -rückgeschritteurzü-Nacht und Finsterniß, daß er^felbst. Sabbat- und ^Festtage.;:dem ^Sinnlichen) dem c Dsinsinnlichen hingibt,; ohne. zu sorgend ftir -die Erhebung seines GeistesjMHd.ie Bildung feines Geistes -zur Tugend und Gottesfurcht.?. . > . . .? i.^ . i Sind einmal , die' Abtrünnigen -und Frevlerauf diesemrPunkte-, angelangt/ so gehen sie r auch: bald weitere nach .ihrer nunmehr ungenommenen : Lebensweise ^formen sie sich ihre Götzenbilden; sie -sich eine Religio n? die h in t ex her das > rechtfertige? was nun? einmal anzunehmen ihnen bequem war.: .0'Viii TiVpO,. eine gar künstliche -Lehre, und das,.:was. .sie./mit ihrer unzulänglichen uM schwachen; Einsicht sich selbst: gemacht O'^rorr' Dttdas mennen sie Judenthum , das nennen sie GotteKverehrüng, ppL?? Oirr 'mr, sie, die den höher» Menschen opfern und mur dem Thiere im.Menschen noch huldigen.- / Unsere - Weisen erzählen uns ausführlich, was jene Thören noch gethan haben, von denen der Prophet hier spricht," nvnnrriLinrr .iMmr'ipmyWno.7 /irr^wv: NMI-/ NPIN221 i ein Jeder , bildete sich: seinen: Götzen -wie es ihm-beliebte, führte -ihn -in der Tasche Mit - und wenn's ihm einfiel,; Zog er ihn hervor mnd umarmte und küßte ihn. Machen's die/abtrünnigen; Thoren unserer:-Tage: Wohl. anders? .-bildet.-sich uicht ein Jeder : seinen: Götzen? wie res - ihm beliebt,: -der Eine neUnt i Dieses' Religiondm Ändere Jenes? l. G.ehe» nicht; darauf ^hinaus .die Redensarten:-es, hat ein Jeder feinenc.eigenemSchulchan-Aruch"? „ein-, Jeder thue) nach ffeiner Ueberzeugung," wie wenn's für dem Judeneine, mndere rUeberzeugung-^eine^ andere^! Wahrheit gebe/,ülsttdas^Gottgeoffenbarte.:Gesetz,^die mündlicheMnd'-dieffchrisüiche.Lehre-^wie/wenmuichtider schon/aüsgehörtühätte, gesinnungstteüer Jude: M; sein.

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