Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 3 (1862)
- Issue
- Heft 46 (19.11.1862)
- Date
- 1862-11-19
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
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die gesetzestreuen Israeliten, Vieren 'sich P'esth wirrer beträchtlichen Anzahl rühmen kann, zu werfen. Mt der Umgehung vieler Jncidenzpunkte, welche aber nichtsdestoweniger zur Charakterisirung der.Em?. pfangsfeierlichkeiten beitragen mochten, die wir aber deFMaümes^alber" weMffen' müffen^cheg^en; chiv/ uns' nach Abony, um das würdige Entgegenkommen dieser Gemeinde in allgemeinen Umrissen zu skizziren. Der vornehmste Theil derGemeinde Abony, der Herr Rabbiner an der Spitze, war bis ' Csegled einige Stationen'von Äbonpgelegen, ^em Preßb. Oberrabbiner entgegengereist., Am Bestimmungsorte angelangt, machte die gesammte Gemeinde und die ganze, Umgebung ihre 'Aufwartung, und stellte sich die innigste Verehrung und vollste Hochachtung der jungen Leute daselbst für den so theüren Gast, durch einen imposanten Fackelzüg durch eine Anzahl verschiedener Lampions verherrlicht, mit dem dieselben im Bahnhofe sich aufstellten, äüfs Glänzendste dar; von hier aus wurde der große Zug,- der Fackelzug an der Spitze, nach der hellbeleuchteten Judenstraße geführt. Alles wetteiferte nunmehr miteinander mit dem Entgegenkommen von Liebe und Hochachtung, die zu bezeugen man bei einem mehrtägigem Aufenthalte Gelegenheit hatte; und in der That verdient Abony, das sich diesmal in seinem schönsten Licht gezeigt, volle Anerkennung. Der Aufenthalt des hochgefeierten Herrn Oberrabbiners wird in den Annalen der Abonyer Gemeinde denkwürdig bleiben, umsomehr dadurch dessen Einstuß und den wohlthuenden Eindruck, den. derselbe auf alle Gemeindeglieder auszüüben verstand ,sich das. bisherige Provisorium des Hrn. Rabb.' Remstadh (eines überaus würdigen Zöglings der Preß-- burger Rabbinatsschule) der feine Aufgabe; als Seelsorger, die wahrlich-uicht iein Einreißen aller herrM chen Mnkmale unserer schönen Pergaygenheit, vielmehr, getreues .Festhalten an all den <uns nächstens/Fn <ein Definitivum,.verwandeln^-wird. - ' ^Gern schüeße^ich daMt/wielÄeü8ewdnnene'Ueberzeügung^MsMprWhdn;Wäß unfern GlaübMsgenosien Äe-'-Liebe '^ünd.- Verehrung- ' für' unsere 'Mora und- Leren'Träger noch'Micht'Mhanden gekommen. ' Türkei. Äus KonstantLnopel schreibt man der „Triest. Ztg.": Es stellt sich immer klarer heraus, daß das ' Verdienst ' desletzten Feldzugs in Montenegro und ..namentlich , das letzte, günstige.Resultat,, .die. Bewegung : gegen Rieka, lediglich dem Verstände und der Tapferkeit Mahmud-Paschas verdankt werden muß. -Dieser/ ein zum Jsläm r übergetretener Israelit, Namens Freund aus Warschau, ein noch junget Mann von 33 Jahren, hat sich .während, des montenegrinischen Krieges vom Bimbaschi: (Major) zum Generalmajor emporgeschwungen. Ihm ist buch die Errichtung *8er Blockhäuser in Montenegro übertragen worden. F e r? L l L e L s rr. Die Älsvacher Inschrift. Die letzte Nummer des Israelit (Nr. 44)' brachte eine kleine Abhandlung von Herrn r J.K u nreuth e r zur Entzifferung einer auf dem Älsbacher Friedhofebesindlichen Inschrift.' Der Aufs ätz teteffaift und geistvoll! Aber ich möchte dem Verfäffer "Dreierlei zu bedenken geben: t) weist das Epitaph 2"Lr>, also 1739 als Todesjahr des - R. Samuel B. nach; danach hätteer nach, jener -französischen-Invasion, welche H. K anfnhrt,gerade-.noch fünfzig Jahre gelebt und zwar nach , der Meinung oes Verfäffers in' einem unfreiiüiWen "EM, was bei einem' so angesehenen und einstußreicheUMänne," dem soiviele-sMitbürger ihre Kleinodien mrlvertrasidchaben sollen, kaum glaublich, - Diese-letztere Dhatsache--klingt außerdem an sich nicht recht glaublich. Denn, warum sollten; bei. einer solchen Invasion, bei der es .sich doch nicht um einen Maubenskrieg handelte,' das Geld/ Mi Schätze rc: gerade' bei einem Juden sicher^ gewesen . sein?.>^^) Scheint mir: die" Phrase'-: .sivv^MTw Ms. ihm,;viel Gelp anvertrank Worden," , -hei -^aller; Licenz ,/, die. .ich seinem Epitaph-Dichter^ einräumen - möchte. doch'/zu MMch schlechtes Hebraisch;/H^ 3); - Dürfte MMw'erlich"dem^Verfässer oder sonst Jeman-! dem HünKn-' -die- Bedeütün'giHer iÄeüen^MatzM^! zuSergründem r Dabei-Eüßte^ es?doch-Mnigstens.^'Q'3i -- : Alle wiese Pedenkesi aber zlsch.Win-s! desi, wennwiryur die-.Mortabtheilung.,de^Grgb-, j HW MersMs'hier LMchm./.fMstAen/'nn j memtliches' 'in' fiir' das' Hdbr.- geMhüliM Hb-s; breviaturzeichen nehmen und - - statte enLwe der'