Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 3 (1862)
- Issue
- Heft 46 (19.11.1862)
- Date
- 1862-11-19
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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x- /:7 sHermSgegebm von M M- Mainz, den 19. Noviwber 1862. Diese.Zeitung, welche nur in Verbindung mit dem „Israelit" aSgegebm wird, erscheint wöchentlich einmal, Mittwochs nr mindestens j Bogen. Preis des Jahrgangs 1 st.; halbjährig 30 kr.; vierteljährig LS Lc. Inserate werdm mitM SLgr. oder ' ... Zj tzc. rh. die Petitzeile oder deren Raum berechnet. Zeitungsnachrichten und Correspsndenzen. KaiserPaat7 Aus Ungarn, im Marcheschwan. (Schluß.) Der reformistische Geist, der das Judenthum zu verwirrenchröDrDr keine'Realität; er^rist eine Illusion des reflektirenden Verstandes. - Darum auf, ihr für Gott und seinen heiligen Glauben glühenden Israeliten, es gilt die großen Maßregeln zu treffen, Welche das währe Judenthum retten/. deffen glanzvolle Zukunft zu besörderrr jund herbeizüführen. Die Maßregeln, die wir ergreifen, sind nicht fest, nicht innig, nicht durchgreifend, nicht bestimmt genug , und setzen uns selbst der Gefahr aüs, alle Nnsere bisherigen Errungenschaften, deren wir uns erfreuen können, wieder einzuhüßen;. wahrlich,. die^Zeit ist schon gekommenschnell und mit An? spännüng aller -Kraft für die Wiedererweckung, Kräftigung und Förderung des religiösen Lebens, zu arbeiten; unser ist die Arbeit; auf uns liegt die' volle Verantwortlichkeit;, damit wir, statt Fluch den »Segenkünftiger Generationen erntend Einem jedem glaubenstreuen Juden - wird es zur heiligsten Pflicht/dahin zu7wirken,idaß unsere,'durch Jahrtausende geheiligte Jnstitntionen,' 'die. so Mnig mit bem religiösen Leben veMMKnd^nLcht--Md^werden^^en^ÄüWWWK des geistigen^ jüdischen ^Lebens r auf. dem Felde; beruhe-, bräischen -Literatur, zu erhöhen;- denn-täuschen wir uns' nicht/ was die isr/ Nation trotz der Feffeln,.^die man ihr zu'jeder Zeit antegte,7sö groß,^erhiekt, das ist Hrh j geistige Freiheit! , .Ich wöllieWr"nnen.einfachen Bericht über den außerordentlich glänzenden Empfang, der dem hochwürdigen Herrn Oberrabb. aus Preßburg auf seiner Reise zur Hochzeit seines würdigen Neffen nach Abony in Ungarn, zu Theil wurde, für die geehrten Leser Ihres sehr geschätzten Blattes, in der angenehmen Hoffnung, daß derselbe von der Verherrlichung unserer am Berge Sinai überlieferten Torah und deren wahrhaften Träger, aVhändelnd, in fr ommen Kreisens worin dasselbe größtentheils seinen großen Leserkreis findet, mit sichtbarem Interesse ausgenommen werden wird, niederschreiben; meine Gedanken Haben jedoch unwillkürlich eine ganz andere Richtung eingeschlagen, was sich aber bei dem Umstande, so man das Bewußtsein hat, für Ihr orthodoxes, die wahren jüdischen Interessen vertretendes Organ, zu schreiben-, entschuldigen läßt; und nun zu dem mir vorgestreG ten Ziele. Kaum war der Herr Oberrabbiner aus Preßbürg im Bahnhofe zu Pesth am L. (?) Marcheschwan eingetroffen, als Alles herbeieilte um den verehrtem Angekommenen mit einem ehrfurchtsvollen Handkuß, zu bewillkommnen, wiewohl über deffen Ankunft die strengste Diskretion - bewahrt worden war. - Durch die - prachtvoll^Caroffe des Herrn vr. H—d, an die sich eine länge Reihe von Wägen anschloß, in die bereitgehaltene Wohnung gebracht, wollte das Zuströmen von' Besuchern^ von denen BreU die- Gelegenheit eiftigst ergriffen, sich Rath und That für alle-möglichen Dinge zu erholen, kein.Endenehmen. Der -herzliche Empfang in Pesth, wo nebenbei bemerkt, .die Neologie sich seit neuester Zeit häufiger aus ihrem Lehnsessel erhebt, als sie sonst pflegte, ist i recht dazu geeignet, die herrlichsten Streiflichter auf